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Archäologie

Lübecker Burg: Ruine schon im Mittelalter




Innenhof des Lübecker Burgklosters - daneben entsteht das Hansemuseum: Bei den Bauarbeiten tauchen immer wieder mittelalterliche Funde auf / Foto: gemeinfrei
Innenhof des Lübecker Burgklosters – daneben entsteht das Hansemuseum: Bei den Bauarbeiten tauchen immer wieder mittelalterliche Funde auf / Foto: gemeinfrei
Die Entscheidung der Lübecker Bürgerschaft, das neue Hanemuseum ausgerechnet an den Standort der alten Lübecker Burg zu setzen, erweist sich als Glücksfall für die Archäologen. Für die Bürgerschaft ist es weniger schön.

Denn es kam wie es kommen musste: Reiche historische Funde lassen den Eröffnungstermin (geplant war Herbst 2013) in weite Ferne rücken.

Zurzeit wird der Mai 2015 anvisiert, was nach den jüngsten Entdeckungen wohl obsolet ist. Gleichzeitig steigen die Kosten rasant auf aktuell rund 40 Millionen Euro.
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„Draculas Kerker“ auf Burg Tokat entdeckt



Fürst Vlad III "der Pfähler": Das historische Vorbild für Graf Dracula / Foto: Gemeinfrei / Museum Schloss Ambras
Fürst Vlad III „der Pfähler“: Das historische Vorbild für Graf Dracula / Foto: Gemeinfrei / Museum Schloss Ambras
Neues aus dem Reich der Untoten: Bei einer Grabung auf der Ruine der anatolischen Burg Tokat stießen Archäologen auf unterirdische Gänge und zwei Räume, die zu osmanischer Zeit als Gefängnis genutzt worden sein könnten. Das meldet „Hürriyet Daily News“.

Eine spannende Entdeckung, denn auf der byzantinisch-osmanischen Festung soll der legendäre rumänische Graf Vlad III. Drăculea in seiner Jugendzeit als Geisel der Türken gefangen gehalten worden sein.

Sein Vater Vlad II. hatte ihn Ende der 1430er Jahre zusammen mit seinem Bruder an die Osmanen ausgeliefert.

Der Sultan hatte darauf bestanden, um das väterliche Wohlverhalten in dessen rumänischem Herrschaftsgebiet zu erzwingen.
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Studenten-Grabung: Wie alt ist Burg Wölpe?




Grabung in den Resten von Burg Wölpe / Foto: Wikipedia / Jens Berthold / CC-BY-SA 3.0
Grabung in den Resten von Burg Wölpe / Foto: Wikipedia / Jens Berthold / CC-BY-SA 3.0
Burgenarchäologie ist eine spannende Sache. Und oft ziemlich schwierig, weil diverse Schichten verschiedener Jahrhunderte dicht übereinander liegen.

Burgen wurden eben gelegentlich zerstört, brannten ab, wurden wieder auf- und umgebaut.

Speziell die einstige Burg Wölpe in Nienburg/Weser weckt die Neugier der Ausgräber. Deren Reste waren 1859 von der komplett geschichtsblinden Verwaltung „wegen Baufälligkeit“ abgerissen worden. Das Zeugnis einer mindestens 700-jährigen Geschichte schien verloren.
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