Präsident Obama auf Schlössertour in Berlin
Der 25-stündige Besuch in der Hauptstadt dreht sich hauptsächlich um zwei Schlösser: Schloss Charlottenburg und Bellevue (vom neuen Stadtschloss ist ja noch nichts zu sehen…) – und das Brandenburger Tor.
Geschichten aus der Welt der Berliner Schlösser: Vom alten/neuen Stadtschloss bis zu Schloss Charlottenburg.
Der 25-stündige Besuch in der Hauptstadt dreht sich hauptsächlich um zwei Schlösser: Schloss Charlottenburg und Bellevue (vom neuen Stadtschloss ist ja noch nichts zu sehen…) – und das Brandenburger Tor.
Etwas außerhalb des alten Schlossgrundrisses legten sie schwarze Pyramidensockel von elf Metern Breite und vier Metern Höhe frei – mit flacher, durch Teerpappe abgedeckter Oberfläche.
Wollten Preußens Könige etwa in den Schlosskellern den Pharaonen nacheifern? Sollte die Spree den Nil ersetzen? Und wo war dann die Sphinx (Nofretetes Büste war ja schon da)?
Etwas größenwahnsinnig war die Idee schon, die dahintersteckte. Schließlich stammte sie von Kaiser Wilhelm II., und der war ja während seiner langen Regierung immer schnell für die ganz großen, teuren Sachen zu begeistern (Schlachtschiffe, Kolonien, mehr Schlachtschiffe…).
Weiterlesen »Unterirdisch: Kaiser Wilhelms vergrabene Pyramiden
Schloss-Fans werden bei dem Festakt auf dem Platz, den zu DDR-Zeiten der „Palast der Republik“ (alias „Erichs Lampenladen“) einnahm, jedoch nicht dabei sein können. Denn aus Sicherheitsgründen sind die Spitzen der Behörden unter sich, die steuerzahlende Gesellschaft darf außerhalb des Bauzauns zuschauen.
Oder über Phoenix. Der TV-Sender überträgt die Feierlichkeiten von 13 bis 14 Uhr. Um 13 Uhr startet zudem das zweistündige Sommerkonzert von Star-Dirigent Daniel Barenboim auf dem Bebelplatz an der Staatsoper Unter den Linden.
Am darauf folgenden Sonntag, 16. Juni, gibt es dann von 10 bis 18 Uhr auf dem Schlossplatz einen Tag der Offenen Baustelle ohne Gauck aber mit Grundstein. Das meldet die Seite Berliner-Schloss.de – die auch gleich auf die Möglichkeit hinweist, sich gegen eine Spende von zehn Euro „einen eigenen Grundstein als Briefbeschwerer zu sichern“.
Und zwar „einen mit dem Ereignis gestempelten, kleinen Ziegelstein aus der berühmten Ziegelmanufaktur Glindow bei Berlin“.
Na dann auf zur Schloss-Baustelle…
Und wer zahlt die Zeche? 478 Millionen Euro Baukosten steuert der Bund bei, 32 Millionen Euro das Land Berlin (na mal sehen, ob die pünktlich kommen), 80 Millionen Euro sollen aus Spenden kommen und in erster Linie für die Rekonstruktion der Barockfassaden verwendet werden.
Hier mal eine „virtuelle Vision“ des wiederaufgebauten Schlosses: