Kategorie-Archiv: England

Downton Abbey: Drehort Highclere Castle und der Fluch des Pharao

Dowager Countess of Grantham (Dame Maggie Smith) ist die Mutter der Familie / Bild: Screenshot Youtube / Foto oben: Wikipedia / JB + UK_Planet / CC-BY-SA 2.0
Dowager Countess of Grantham (Dame Maggie Smith) ist die Mutter der Familie / Bild: Screenshot Youtube / Foto oben: Wikipedia / JB + UK_Planet / CC-BY-SA 2.0

Liebe, Hass, Drama – und Teestunden: Was die britische Aristokratie und ihre Bediensteten so alles trieben füllt ganze Drehbücher…

Bei der Erfolgsserie „Downton Abbey“ kann man dem gesellschaftlichen Leben des Grafen und der Gräfin von Grantham nebst Familie und dem nicht weniger aufregenden Alltag ihrer niederen Angestellten auf einem hübschen Schloss jahrelang zusehen.

Der Zeithorizont der Serie startet kurz vor dem Ersten Weltkrieg und endet in der sechsten und letzten Staffel 1925. Graf und Gräfin werden dargestellt von Hugh Bonneville und der grandiosen Dame Maggie Smith. Downton Abbey: Drehort Highclere Castle und der Fluch des Pharao weiterlesen

Caerlaverock Castle: Wächterin am Tor zu Schottland


Die Mauern sind gut erhalten / Foto: Wikipedia / Riezi / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / Gernot Keller / CC-BY-SA 4.0
Die Mauern sind gut erhalten / Foto: Wikipedia / Riezi / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / Gernot Keller / CC-BY-SA 3.0

Bei der Suche nach der malerischsten Ruine einer mittelalterlichen Wasserburg kommt man an Caerlaverock Castle nahe der schottischen Grenze zu England nicht vorbei (Region Dumfries and Galloway).

Inmitten von Wiesen erheben sich mächtige Türme auf einer künstlichen Insel: Die gut erhaltenen Überreste einer dreieckigen Festung.

Den Beginn der Bauarbeiten kann man dank Holzfunden ziemlich genau auf das Jahr 1277 datieren.
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Spanische Armada: Wrackteile in Irland angespült


Am Strand von Streedagh sanken drei Galeonen. Noch heute werden dort Trümmer angespült / Foto: Wikipedia/Brianbowler / CC-BY-SA 3.0 / Grafik: gemeinfrei
Am Strand von Streedagh sanken drei spanische Armada-Galeonen. Noch heute werden dort Trümmerteile angespült / Foto: Wikipedia/Brianbowler / CC-BY-SA 3.0 / Grafik: gemeinfrei

Schwere Nordatlantik-Stürme wurden vielen Galeonen der Spanischen Armada zum Verhängnis, als ihre Besatzungen im September 1588 verzweifelt versuchten, um Irland herum wieder heimatliche Häfen zu erreichen.

Heute, 427 Jahre später, werden nach Unwettern immer noch Wrackteile der Armada an der irischen Küste gefunden.

Die Irish Times meldet, dass am Strand von Streedagh (County Sligo) zwei Balken von knapp vier und fünf Meter Länge angeschwemmt worden sind.
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Burgenbau-Boom der Normannen in England


Normannische Zwingburg: Der White Tower in London / Foto: Burgerbe.de
Normannische Zwingburg: Der White Tower in London / Foto: Burgerbe.de

In den Jahren nach der Schlacht von Hastings 1066 standen die normannischen Eroberer Englands um ihren Herzog Wilhelm vor einer gewaltigen Aufgabe: Wie sollten sie mit circa 5000 Mann die zwei Millionen Angelsachsen dauerhaft beherrschen – und sich gegen Schotten, Waliser und beutehungrige Skandinavier halten?

Dem frisch zum König von England gekrönten Wilhelm war klar, egal wie viele Treueeide die soeben unterworfenen angelsächsischen Adeligen schworen: Er brauchte schnell ein Netz von befestigten Stützpunkten.

Daraufhin erlebte England einen regelrechten Burgenbau-Boom. In diesen Jahren entstanden in England etwa 500 Burgen. Foto oben: Dover Castle: erste Burg, die die Normannen einnahmen / Foto: Wikipedia/Jake Keup/CC-BY-SA 2.0.
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Blutflecken in Burgen: Mythen und Mordsgeschichten


Auf vielen Burgen und Schlösser gibt es Geschichten von geheimnisvollen Blutflecken, die sich nicht entfernen lassen... Bild: Burgerbe.de
Auf vielen Burgen und Schlösser gibt es Geschichten von geheimnisvollen Blutflecken, die sich nicht entfernen lassen… Bild: Burgerbe.de

Der Geist von Canterville hatte es nicht leicht: Zu seinen Pflichten als verfluchtes Gespenst gehörte es, einen „unauslöschlichen Blutfleck“ zu pflegen. Und zwar just an der Stelle neben dem Kamin, wo der Brite 1575 seine nervende Gattin Lady Eleanore von Canterville gemäuchelt hatte.
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