Kategorie-Archiv: Europa

Römischer Goldschatz in Como gefunden

Die Uferpromenade von Como / Foto: Burgerbe.de / Foto oben: Italienisches Kulturerbe-Ministerium
Die Uferpromenade von Como / Foto: Burgerbe.de / Foto oben: Italienisches Kulturministerium

1500 Jahre lang lagen rund 300 römische Goldmünzen in einem Krug im norditalienischen Como. Zuletzt unter dem Kellerboden eines 1870 gebauten Theaters und späteren Kinos.

Bei Ausgrabungen in dem zum Abriss freigegebenen ehemaligen Cressoni Theater haben Arbeiter den Münzschatz in der vergangenen Woche entdeckt.

Er wurde wohl in den turbulenten Jahren des Untergangs des Imperiums versteckt, als das zur Festung ausgebaute Como immer wieder von durchziehenden germanischen Truppen bedroht wurde.
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Game of Thrones-Drehort: Wohnungen auf Burg Schnellwasser zu verkaufen

Burg Schnellwasser (Riverrun) bei "Game of Thrones" / Bild; Screenshot Youtube
Burg Schnellwasser (Riverrun) bei „Game of Thrones“ / Bild: Screenshot Youtube / Foto oben: Schnellwasser „in echt“: Gosford Castle (gemeinfrei)

Die mächtige Wasserburg Schnellwasser (Riverrun) aus „Game of Thrones“, in der HBO-Serie Stammsitz des Hauses Tully und praktisch uneinnehmbar, steht teilweise zum Verkauf.

Interessenten können für sechs Luxus-Appartements in Kernstücken des GoT-Drehorts Gosford Castle in Nordirland Gebote ab 500.000 Pfund abgeben, das entspricht rund 562.000 Euro.

Das wäre ein Schnäppchenpreis, angesichts des luxuriösen Standards und der enormen Vermarktungsmöglichkeiten als „Game of Thrones“-Schloss.

Eine Convention mit ein paar GoT-Darstellern als Köder würde sicher tausende Fans auf Selfie- und Merchandise-Jagd auch in diesen Winkel Nordirlands ziehen.

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Burg Oberranna für 5 Millionen Euro zu verkaufen

Verkaufsanzeige für Burg Oberranna auf "willhaben.at" / Bild: Screenshot willhaben.at
Verkaufsanzeige für Burg Oberranna auf „willhaben.at“ / Bild: Screenshot willhaben.at / Foto oben: Wikipedia / Lydia Nemetz / CC-BY-SA 3.0

Einer Salzburger Maklerfirma ist mit dem Angebot von Burg Oberranna ein PR-Coup gelungen. Die Firma hatte Ende Juli 2018 die in der Wachau gelegene Burg für fünf Millionen Euro im Portal willhaben.at zum Verkauf eingestellt – mit mageren 15 Zeilen Text und zwölf Fotos.

Reihenweise verbreiteten österreichische Online-Medien die Nachricht: von oe24.at über heute.at bis zur Digital-Ausgabe von Standard und ORF. Tja, und dann … verschwand die Anzeige wieder. Ob das Ganze nur ein Werbegag war, jemand kalte Füße bekommen oder sich so schnell ein solventer Käufer gefunden hat? Unklar.

Jedenfalls dürfte der Bekanntheitsgrad der Burg in Privatbesitz, auf der man bis 2017 Appartements und Doppelzimmer mieten konnte, sprunghaft gestiegen sein (2018 nimmt das Gästehaus eine „Auszeit“).
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Schloss Reinhardsbrunn: Thüringen enteignet russische Besitzer

Die Kapelle von Schloss Reinhardsbrunn / Foto: Wikipedia / Michael Sander / CC-BY-SA 3.0
Die Kapelle von Schloss Reinhardsbrunn / Foto (und auch Foto oben): Wikipedia / Michael Sander / CC-BY-SA 3.0

Schloss Reinhardsbrunn ist enteignet. Die Thüringer Landesregierung hat den lange vorbereiteten Schritt zur Übernahme des verfallenden Denkmals in Staatsbesitz nun vollzogen, das Landesverwaltungsamt hat ihn in einem 37-seitigen Schreiben bestätigt.

Die Immobilie bei Friedrichsroda (Landkreis Gotha) gehörte bislang einer Firma im Besitz einer russischen Familie, die kein Interesse an der Immobilie mehr zeigte – Die Anlage steht im Ruf das „Frustschloss der Denkmalpfeger“ zu sein.

Die Enteignung von Burgen/Schlössern ist ein höchst ungewöhnlicher Schritt – zum einen wegen der rechtlichen Hürden, zum anderen wegen der unseligen deutschen Geschichte, in der totalitäre Regierungen immer wieder Privatbesitz aus „Staatsinteresse“ an sich gerissen haben.
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Brand auf Huis ten Bosch – Residenz des niederländischen Königspaars

Thronwechsel am 30. April 2013: Der neue König Willem-Alexander mit Maxima und Vorgängerin Beatrix / Foto: Wikipedia / Floris Looijesteijn / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Huis ten Bosch /  Ruben de Rijcke / CC-BY.SA 3.0
Thronwechsel am 30. April 2013: Der neue König Willem-Alexander mit Maxima und Vorgängerin Beatrix / Foto: Wikipedia / Floris Looijesteijn / CC-BY-SA 4.0 / Foto oben: Huis ten Bosch / Ruben de Rijcke / CC-BY.SA 3.0

Auf dem Gelände von Huis ten Bosch, der Residenz des niederlänischen Königshauses, hat es gebrannt. Betroffen war eines der Nebengebäude des Schlosskomplexes bei Den Haag. Offenbar war ein überhitzter Transformator in Brand geraten.

Verletzt wurde durch Feuer und Rauch niemand. Der (Klein)-Brand konnte am Mittwoch schnell gelöscht werden. Der Sachschaden hält sich in Grenzen.

König Willem-Alexander und Königin Maxima dürften achselzuckend weiter repräsentieren.

Alarmstimmung herrscht dagegen bei Teilen der deutschen Yellowpress: „Brand bei Maxima!“ Wenn das kein Seite-1-Thema ist! Tja, wenn der Kaiser 1918 nicht getürmt wäre, hättet ihr heute noch ganz andere Themen…


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