Schlagwort-Archiv: Zwangsversteigerung

Gadebusch ersteigert Schloss Gadebusch für 220.000 Euro

Die Fassade von Schloss Gadebusch / Foto: Concord / CC-BY-SA 3.0
Die Fassade von Schloss Gadebusch / Foto: Concord / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: gemeinfrei

Die Stadt Gadebusch hat „ihr“ verfallendes Schloss Gadebusch bei einer Zwangsversteigerung erworben – für fast das Fünffache des Marktwerts. Grund für den „hohen“ Preis von 220.100 Euro waren vier weitere Bieter, die die Gebote zu Lasten des Steuerzahlers hoch trieben.

Man überbot sich 58 Mal, bis die Stadt schließlich im Bieterkampf siegte.

Der vom Gericht ermittelte Wert des Mecklenburger Denkmas lag bei nur 45.000 Euro. Der Sanierungsbedarf dürfte rund 10 Millionen Euro betragen. Was für die Kommune nur mit massiven Fördergeldern von Land/Bund stemmbar ist.
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Jagdschloss Hummelshain vor der Zwangsversteigerung

Jagdschloss Hummelshain: Die Nordfassade Foto (ebenso Foto oben): Wikipedia / Michael Sander / CC-BY-SA 3.0
Jagdschloss Hummelshain: Die Nordfassade Foto (ebenso Foto oben): Wikipedia / Michael Sander / CC-BY-SA 3.0

Das verfallende Jagdschloss Hummelshain in Thüringen soll erneut den Besitzer wechseln. Nach Informationen der Thüringer Allgemeinen bereitet die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) eine Zwangsversteigerung vor. Wer den Zuschlag bekommen soll, steht offenbar auch schon fest. Nach Angaben der Zeitung soll die LEG einen Bauunternehmer aus Bayern favorisieren. Über den Kaufbetrag wurde nichts bekannt.

Zurzeit gehört das Schloss einer schweizerischen Briefkastenfirma. Die LEG hatte das Schloss 1998 an einen Leipziger Unternehmer verkauft, der vertraglich Sanierungne zusicherte, dafür dann aber kein Geld hatte. Notsicherungen wurden nötig. Der Geschäftsmann schuldet der LEG inzwischen 300.000 Euro.

Diese belasten als Grundschuld das Schloss. Der Leipziger übertrug das Anwesen an eine schweizerische Firma. Ein Schachzug, der die Zwangsversteigerung allerdings nicht aufhalten kann.
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Schloss Stamsried: Die nächste Zwangsversteigerung

Schloss Stamsried in der Oberpfalz wird erneut zwangsversteigert. Am Donnerstag, 29. Juni, ist für 9 Uhr ein entsprechender Termin beim Amtsgericht Regensburg angesetzt.

Zusammen mit dem Schloss wird auch ein dazugehörendes Brauereigebäude mit Nebengebäuden versteigert. Das meldet die Mittelbayerische Zeitung.

Erst 2013 hatte ein Regensburger das Barockschloss bei einer Zwangsversteigerung gekauft, um sich „einen Lebenstraum zu erfüllen“. Das ging gründlich schief. Sein Gebot damals: 171.777 Euro. (Foto: Wikipedia/Schmid Marco, Thanried/CC BY-SA 3.0)
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Kauft Sebastian Vettel Schloss Eugensberg?

Laut Thurgauer Zeitung hat Rennfahrer Sebastian Vettel Interesse an Schloss Eugensberg / Foto: Wikipedia / Ryan Bayona / CC-BY-SA 2-0
Laut Thurgauer Zeitung hat Rennfahrer Sebastian Vettel Interesse an Schloss Eugensberg / Foto: Wikipedia / Ryan Bayona / CC-BY-SA 2-0 / Foto oben: Wikipedia / Pingelig / CC-BY-SA 4.0

Bei Prominenten ist der Hang zum eigenen Schloss ungebrochen. Nun berichtet die Thurgauer Zeitung, Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel habe Interesse am schweizerischen Schloss Eugensberg, malerisch hoch über dem Bodensee gelegen. Der Heppenheimer Vettel lebt seit 2007 im Kanton Thurgau.

Das von Napoleons Stiefsohn Eugène de Beauharnais errichtete Palais mit 45 Zimmern im Wert von ca. 27,7 Millionen Euro soll im Sommer versteigert werden. Zuletzt gehörte es den minderjährigen Söhnen des im April 2017 im Schloss gestorbenen insolventen Unternehmers Rolf Erb.

Das Schloss gegenüber der Insel Reichenau ist umgeben von einem 100 Hektar großen englischen Landschaftsgarten und durch hohe Hecken vor neugierigen Blicken geschützt.

Vettels Pressesprecherin kommentiert den Zeitungsbericht mit den Worten: „Zu seinem Privatleben gibt Sebastian Vettel keine Auskunft.“
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Kago-Schloss: Verkauf gescheitert – oder doch nicht?

Das Wasserschloss wird im Online-Katalog von "Sotheby's" angeboten / Bild: Screenshot
Das Wasserschloss wurde im Online-Katalog von „Sotheby’s“ angeboten / Bild: Screenshot

Die Zukunft des Kago-Schlosses in Postbauer-Heng (Mittelfranken) bleibt weiter offen: Der Verkauf der Luxusimmobilie des insolventen „Ofenkönigs“ an den Münchener Unternehmer Sveta Todorovic für fünf Millionen Euro ist gescheitert.

Der Investor hat den bei der Zwangsversteigerung vereinbarten zum Stichtag nicht überwiesen. Das meldet der Bayerische Rundfunk.

Das Schloss war im August am Amtsgericht Nürnberg zwangsversteigert worden.
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