Schlagwort-Archiv: Zwangsversteigerung Schloss

Gadebusch ersteigert Schloss Gadebusch für 220.000 Euro

Die Fassade von Schloss Gadebusch / Foto: Concord / CC-BY-SA 3.0
Die Fassade von Schloss Gadebusch / Foto: Concord / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: gemeinfrei

Die Stadt Gadebusch hat „ihr“ verfallendes Schloss Gadebusch bei einer Zwangsversteigerung erworben – für fast das Fünffache des Marktwerts. Grund für den „hohen“ Preis von 220.100 Euro waren vier weitere Bieter, die die Gebote zu Lasten des Steuerzahlers hoch trieben.

Man überbot sich 58 Mal, bis die Stadt schließlich im Bieterkampf siegte.

Der vom Gericht ermittelte Wert des Mecklenburger Denkmas lag bei nur 45.000 Euro. Der Sanierungsbedarf dürfte rund 10 Millionen Euro betragen. Was für die Kommune nur mit massiven Fördergeldern von Land/Bund stemmbar ist.
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Kago-Schloss in Postbauer-Heng: Zwangsversteigerung

Auch das Bayerische Fernsehen berichtet über die Schloss-Versteigerung / Bild: Screenshot
Auch das Bayerische Fernsehen berichtet über die Schloss-Versteigerung / Bild: Screenshot

Eines der jüngsten Prachtschlösser Bayerns (Baujahr 2006!) ist heute unter den Hammer gekommen: Am 5. Februar sollte das Wasserschloss des insolventen Ofenbau-Unternehmers Karl-Heinz Kago in Nürnberg zwangsversteigert werden.

80 Interessenten waren zu dem Termin im Amtsgericht Nürnberg erschienen. Doch keiner hatte zehn Millionen Euro dabei…

Der Verkehrswert des Luxus-Anwesens bei Neumarkt in der Oberpfalz liegt aber nun mal bei zehn Millionen Euro. Soviel wurde in der ersten Runde der Versteigerung gefordert. Versuche, Schloss und Park für 20 Millionen Euro an den gutbetuchten Käufer zu bringen, scheiterten bislang. Nun kommt es zur nächsten Versteigerungs-Runde, bei der auch niedrigere Gebote akzeptiert werden.
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Schloss Lichtenstein (Sachsen) für 78.400 Euro zwangsversteigert

Schloss Lichtenstein in Werdu / Foto: Wikipedia / Regi51 / CC-BY-SA 3.0
Schloss Lichtenstein bei Zwickau / Foto: Wikipedia / Regi51 / CC-BY-SA 3.0

Bei der heutigen Zwangsversteigerung von Schloss Lichtenstein in Sachsen gab es nur einen einzigen Bieter.

Für lediglich 78.400 Euro erhielt Bauunternehmer Mario Schreckenbach den Zuschlag. Das meldet MDR-Online.

Schreckenbach wolle nun erstmal Reparaturen durchführen lassen und nach Investoren für die Sanierung suchen. Der 54-Jährige wolle das Schloss mitsamt den unterirdischen Gängen auch wieder der Öffentlichkeit zugänglich.

Schreckenbach bringt Erfahrung in der Sanierung denkmalgeschützter Objekte mit. Im Ort ist man über die Entwicklung sichtlich froh.
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Schloss Lichtenstein (Sachsen) wird 2014 zwangsversteigert


Schloss Lichtenstein in Werdu / Foto: Wikipedia / Regi51 / CC-BY-SA 3.0
Schloss Lichtenstein in Lichtenstein (Kreis Zwickau) / Foto: Wikipedia / Regi51 / CC-BY-SA 3.0

Am 29. Oktober 2014 steht im Amtsgericht Werdau (Sachsen) die Zwangsversteigerung von Schloss Lichtenstein (Kreis Zwickau) an. Für die Denkmalimmobilie von 1648 und ein benachbartes Schwesternwohnheim werden 446.800 Euro verlangt. (Update 29.10.: Das Schloss wurde heute stark unter Wert versteigert)

Bis zum Jahr 2000 hat das Schloss über dem Ort Lichtenstein ein Altenheim beherbergt. 1988 kam ein Schwesternwohnheim mit zehn Wohnungen hinzu.

Das Schlossgrundstück ist 100.000 Quadratmeter groß. Unter Schloss und Schlosskapelle befinden sich unterirdische Gänge samt Verlies und Folterkammer sowie eine Gruft (siehe unten), durch die es noch bis vor wenigen Jahren beliebte Führungen gab.
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Doch keine Neonazis als Schlossherrn auf Groß Germersleben

Screenshot der MDR-Seite mit den neuesten Nachrichten zu Schloss Germersleben
Screenshot der MDR-Seite mit den neuesten Nachrichten zu Schloss Germersleben

Achtung – neuer Stand (20.8.2013): Das Schloss geht nun DOCH an den rechten Konzertveranstalter. Mehr dazu hier im Blog.

Das war wohl nichts: Aus dem geplanten Kauf von Schloss Groß Germersleben in Sachsen-Anhalt  durch einen norddeutschen Rechtsrock-Veranstalter wird nun doch nichts. Oliver M. hatte bei einer Zwangsversteigerung den Zuschlag für 12.000 Euro erhalten.

Wie Oscherslebens Bürgermeister nun dem MDR mitteilt, hat der potentielle Käufer jedoch nicht gezahlt. Die Frist, in der das Geld hätte hinterlegt werden müssen, sei abgelaufen.

Nun dürfte von vielen Bürgern in Groß Germersleben südlich von Magdeburg ein ziemlicher Alpdruck weichen. Man hatte im Ort allgemein befürchtet, Neonazis planten auf dem 48.000 Quadratmeter großen Ruinengelände regelmäßige Rechtsrock-Festivals. Für Mai hatte Oliver M. bereits ein rechtes Skinhead-Konzert auf dem Areal angemeldet.
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