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„Der Zauberlehrling“: Drehorte Görlitz und Neues Schloss Muskau

Neues Schloss Muskau: Im Film Sitz der Königin / Foto: Wikipedia / Hedwig Storch / CC-BY-SA 3.0
Neues Schloss Muskau: Im Film Sitz der Königin / Foto: Wikipedia / Hedwig Storch / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: ZDF / Steffen Junghans

Wenn schon kein Hogwarts-Modell unterm Baum liegt, kann man sich wenigstens ein bisschen Magie-TV ins Wohnzimmer holen: Das ZDF zeigte an Heiligabend 2017 um 16.30 Uhr „Der Zauberlehrling“, ziemlich frei nach J. W. v. Goethe. Eine deutsch-tschechische Märchenverfilmung mit Max Schimmelpfennig und Pauline Rénevier.

Drehorte waren im Frühjahr unter anderem die Görlitzer Altstadt und das Neue Schloss Muskau im Welterbe Fürst-Pückler-Park.

Und darum geht’s: Valentin (Max Schimmelpfennig) will eine Stelle als Zauberlehrling bei Meister Ambrosius (Christoph Bach) annehmen. Doch er scheitert unfairerweise im Bewerbertest.
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„Kaisersturz“ – ZDF dreht Doku über Abgang von Kaiser Wilhelm II.

Auch im Neuen Palais Potsdam wurde für "Kaisersturz" gedreht / Foto: Wikipedia / Manfred Heyde / CC-BY-SA 3.7 / Foto oben: Das Kaiserpaar bei in der ZDF-Doku / Foto: obs/ZDF/Christoph Assmann
Auch im Neuen Palais Potsdam wurde für „Kaisersturz“ gedreht / Foto: Wikipedia / Manfred Heyde / CC-BY-SA 3.7 / Foto oben: Das Kaiserpaar bei in der ZDF-Doku / Foto: obs/ZDF/Christoph Assmann

Die deutsche Revolution im Herbst 1918 und die Flucht von Kaiser Wilhelm II. jähren sich 2018 zum 100. Mal. Grund genug für das ZDF dieser Umbruchzeit und dem glanzvollen Leben des letzten deutschen Kaisers ein 1,5-stündiges Doku-Drama zu widmen. Titel: „Kaisersturz“.

Gedreht wird bis Ende Oktober an Originalschauplätzen, sofern sie noch existieren. Etwa im neuen Palais in Potsdam oder auf Schloss Wilhelmshöhe in Kassel. Wann der Kaiser-Film gezeigt wird, steht noch nicht fest.

Die kaiserliche Hauptrolle spielt Sylvester Groth (bekannt als Kommissar Jochen Drexler aus „Polizeiruf 110″-Folgen der Jahre 2013 bis 2015).
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The Worst Witch: Burg Hohenzollern als Hexenschule

So sah "The worst witch"/"Eine lausige Hexe" in der 1999er-Version aus / Bild: Screenshot Youtube
So sah „The worst witch“/“Eine lausige Hexe“ in der 1999er-Version aus / Bild: Screenshot Youtube

Die letzten Tage vor dem Brexit-Referendum hat ein Team der BBC genutzt, um noch schnell ein paar Szenen für ihr neuestes Hexenabenteuer „The Worst Witch“ in Deutschland zu drehen: Und zwar auf Burg Hohenzollern.

Teile der Burg wurden dazu zu „Cackle’s Academy“, der Ausbildungsstätte angehender Hexen. Wer sich jetzt an die Hogwarts-Schule für Zauberei und Hexerei erinnert fühlt, liegt ganz richtig.

Die ab 1974 erschienen Geschichten der Autorin Jull Murphy um die chronisch untalentierte Hexenschülerin Mildred Hoppelt sollen Joan K. Rowling bei ihren Harry-Potter-Romanen durchaus inspiriert haben.
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Terra X: ZDF dreht Schwertkampf auf Burg Windeck

Burg Windeck / Foto: Sir Gawain/gemeinfrei / Foto der Dreharbeiten oben: Pressestelle Rhein-Sieg Kreis
Burg Windeck / Foto: Sir Gawain/gemeinfrei / Foto der Dreharbeiten oben: Pressestelle Rhein-Sieg Kreis

Es ist eher unwahrscheinlich, dass je ein Habsburger die Burg Windeck in ihrer seit dem 12. Jahrhundert belegten Geschichte besucht hat. Auch davon, dass die nur lokal bedeutende Burg im Kalkül dieser europäischen Herrscherfamilie eine Rolle gespielt hätte, ist nichts bekannt.

Doch in diesen Tagen machte Rudolf IV. von Österreich (verstorben 1365) der Burg im Siegtal seine Aufwartung. Doch sorgten Filmaufnahmen für die ZDF-Reihe Terra X zumindest vorübergehend für mittelalterliches Waffenklirren.
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Drehort Burg Kriebstein als Papstpalast von Avignon

Sachsens Vorzeige-Burg: Burg Kriebstein / Foto: Burgerbe.de
Burg Kriebstein wird im ZDF Sitz von Papst Clemens VI. / Foto: Burgerbe.de

An Pfingstmontag 2014 erfreut das ZDF seine ältliche Zuschauerschaft um 18.15 Uhr mit der Doku „Die Kirche und das Geld“. Die Produktionsfirma Ifage („Terra X: Tatort Peru“) fuhr dazu an die entscheidenden Plätze der Papstgeschichte.

Gedreht wurden Szenen für den 45-Minuten-Steifen in Rom und Avignon (eines Tages bin ich auf die Doku „Das ZDF und das Geld“ gespannt. Drehorte Mainz/Berlin/Barbados).

Nun passierte in Frankreich etwas, was das Allmachtsgefühl der Sender-Oberen doch arg angekratzt haben dürfte: Die deutschen Schauspieler konnten im Papstpalast (inzwischen Museum mit Papstwein-Verkauf) ihre Sprüche nicht aufsagen. Es gab keine Drehgenehmigung für die Innenräume.

Quelle Affront! Was früher ein Kriegsgrund gewesen wäre, führt heute zur Improvisation – und einem Termin in Sachsen.

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