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Schloss Lichtenstein: Besuch auf einem Märchenschloss


Zugbrücke und Tor zu Schloss Lichtenstein / Fotos: Burgerbe.de
Zugbrücke und Tor zu Schloss Lichtenstein / Fotos: Burgerbe.de

Schloss Lichtenstein ist der steingewordene Traum von einer romantischen Burg. Hoch auf einer steilen Klippe über dem Tal der Echaz in der Schwäbischen Alb, ausgestattet mit schlankem Turm, pitoreskem Palas und allerlei Deko-Türmchen.

Mehr als 100.000 Besucher zieht das “württembergische Märchenschloss” pro Jahr an.

Die meisten merken wohl er auf dem Gelände, dass sie sich gerade keineswegs auf einen Ausflug in die Ritterzeit, sondern eher in die zweite Hälfte 19. Jahrhundert begeben haben: Der Epoche also, als verklärte Rückblicke ins Mittelalter in den Oberen Schichten als ebenso selbstverständlich galten wie steil nach oben gebogene Schnurrbartspitzen und der Ruf nach Weltmacht, Kolonien und dem Rauswurf von Demokraten aus dem öffentlichen Dienst.
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Schloss Lichtenstein: Eine Idee aus einem Roman


Schloss Lichtenstein
Schloss Lichtenstein

Was so ein richtiger Modellbahner ist, der hat auf seiner Anlage auch Berge. Und was gehört ganz oben drauf? Klar, eine schaurig-schöne Ritterburg! Besonders beliebt im Fachhandel ist das Plaste-Modell der schwäbischen Burg Lichtenstein (Firma Faller, ca, 29,75 Euro, Link zu Amazon). Ich hab das auch noch irgendwo.

Und das Original bei Reutlingen steht tatsächlich auf einer Höhe der Schwäbischen Alb mit einem phänomenalen Blick ins 250 Meter darunter liegende Tal. Als ich zum ersten Mal da war, präsentierte sich mir leider nur eine geschlossene Tür, daher gibt es hier nur Fotos von draußen.

Dass das Gebäude mit seinem charakteristischen Turm so gar nicht nach Ruine aussieht hat einen einfachen Grund: Das „württembergische Märchenschloss“ ist ein Neubau aus dem 19. Jahrhundert. Es handelt sich um ein Stück steingewordener Literatur.
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