Schlagwort-Archiv: Wikinger

Wikingerschatz von Sylt kommt nach Schloss Gottorf

Das Nydamboot auf Schloss Gottorf / Foto:  Wikipedia/Erik Christensen
Das Nydamboot auf Schloss Gottorf / Foto: Wikipedia/Erik Christensen / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Das Morsumer Kliff. In seiner Nähe wurde der Wikingerschatz gefunden / Foto: Ichwarsnur / CC-BY-SA 4.0

Überraschender Fund aus der Wikingerzeit: Im vielfach umgepflügten Boden eines Acker auf der Insel Sylt sind Archäologen auf den größten Silberschatz gestoßen, der bislang in Schleswig-Holstein entdeckt worden ist. Am Montag wurde der Fund des insgesamt rund ein Kilogramm schweren Horts aus 180 Teilen öffentlich bekannt gegeben. Er wird auf die Zeit um 950 n.Chr. datiert.

Entdeckt wurde der Schatz bereits auf einem Acker in Sylt-Morsum, das sonst vor allem durch sein Kliff bekannt ist. Der Schatz besteht aus gut erhaltenen Armringen, Fingerringen, einem Halsring, aber auch Münzen, Metallbarren und Schmelzresten.
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Schloss Schallaburg: Wikinger in Niederösterreich


Schloss Schallaburg / Foto: Wikipedia / Christian Jansky / CC-BY-SA 3.0
Schloss Schallaburg / Foto: Wikipedia / Christian Jansky / CC-BY-SA 3.0

Bild: Screenshot von der Schallaburg-Seite
Bild: Screenshot von der Schallaburg-Seite

Die Wikinger zogen plündernd von Russland, quer durch Europa bis Amerika. Doch ein Land haben sie auf ihrem Raubzug völlig übersehen: Österreich. Die Scharte soll jetzt ausgewetzt werden, zumindest wissenstechnisch.

Auf Schloss Schallaburg in Niederösterreich wird ab dem 27. März 2015 „die bisher umfassendste Ausstellung über Wikinger in Österreich gezeigt“. Titel: „Wikinger!“. Sie dauert bis November.
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Wikinger auf Burg Olbrück im Brohltal


Wikinger-Gattinnen galten gemeinhin als ziemlich resolut. Auch Hägar der Schreckliche hat bekanntlich gehörigen Respekt vor Frau Helga. „Heidruns Mannen“ heißt den auch eine Nordmänner-Reenactment-Gruppe, die am ersten September-Wochenende auf Burg Olbrück (Brohltal, Rheinland-Pfalz) zu sehen waren.

Vor Ärger mit einer Küchengeräte schwingenden „Heidrun“ brauchte sich aber niemand zu fürchten: Die Hobby-Wikinger haben sich schlicht nach Odins Ziege benannt, die auf dem goldenen Dach von Walhalla wohnt und die Metversorgung der rauschebärtigen Kriegerhelden unterstützt…
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Hammaburg: Keimzelle Hamburgs entdeckt


Die Hammaburg-Grabung auf dem Hamburger Domplatz / Foto: Wikipedia/Bullenwächter/CC-BY-SA-3.0-migrated-with-disclaimers
Die Hammaburg-Grabung auf dem Hamburger Domplatz / Foto: Wikipedia/Bullenwächter/CC-BY-SA-3.0

Überraschung an der Alster: Archäologen haben nach mehr als 60-jähriger Suche endlich Beweise für den Standort der Hammaburg gefunden, aus der die spätere Hansestadt wurde. Er befand sich auf der Fläche des heutigen Domplatzes am Speersort.

Die aus dem 7. Jahrhundert stammende Burg darf man sich jetzt nicht als turmbewehrte Stein-Festung mit Bergfried voller winkender Burgfräuleins vorstellen: Eher eine Holzbefestigung von 70 bis 75 Meter Durchmesser mit tiefem Graben, Wachtürmen und Palisaden an einem Wasserlauf – mit Wachtposten, die nach Wikingern Ausschau hielten. Davor, außerhalb des Walls, bauten Händler ihre Lager auf.

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Schloss Broich: Wikinger, Burgfolk und Castle Rock


Innenhof, Palas und und Westflügel von Schloss Broich / Foto: Wikipedia/uxyso
Innenhof, Palas und und Westflügel von Schloss Broich / Foto: Wikipedia/uxyso / Lizenz: CC BY 3.0 DE

Einmal im Jahr wird’s auf der Ruine von Schloss Broich im beschaulichen Mülheim an der Ruhr so richtig krachend laut. Und zwar im Sommer beim Castle Rock. Außerdem gibt es noch das Burgfolk.

Verantwortlich dafür, dass das Festival auf diesem historischen Boden stattfinden kann sind letztlich übrigens die Wikinger. Aber weniger wegen des skandinavischen Einflusses auf die langhaarige Metaller-Szene als vielmehr wegen ihrer einstigen Raubzüge im Rheinland.

Rückblende: Im Jahr 883 waren die Nordmänner mal wieder den Rhein hinaufgerudert und hatten sich, da es noch keinen Schimanski gab, das mittelalterliche Duisburg unter den Nagel gerissen. Hier igelten sich die Räuber ein und überwinterten auf Kosten des umliegenden Landes.
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