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Festwoche zur Wiedereröffnung von Schloss Moers

Das Moerser Schloss. Davor eine Statue der Kurfürstin Luise Henriette von Brandenburg / Foto: Wikipedia/Raimond Spekking
Das Moerser Schloss. Davor eine Statue der Kurfürstin Luise Henriette von Brandenburg   Foto: © Raimond Spekking / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)

Eine Woche lang, vom 8. bis 15. September 2013 soll die Wiedereröffnung von Schloss Moers Schlosses und des darin untergebrachten Grafschafter Museums groß gefeiert werden. Vier Jahre lang war das niederrheinische Schloss, eine ehemalige Wasserburg der Grafen von Moers, wegen Sanierungsarbeiten geschlossen.

Die einzelnen Tage der Festwoche sollen jeweils unter ein individuelles Motto gestellt werden: Es gibt einen Römertag, einen Moers-im-Mittelalter-Tag, es geht um Oranier, Preußen und Franzosen.  Der Niederrhein war schließlich immer Durchzugsgebiet fremder Heere und auch Schmelztiegel.

Noch unsicher ist, was mit dem denkmalgeschützten, biedermeierlichen Terheydenhaus passiert. Das steht nämlich einer geplanten Neugestaltung des Schlossplatzes im Weg und könnte abgerissen werden. Die Verwaltung soll im Auftrag der Politik schon mal ohne das Gebäude planen.

Archäologische Grabungen haben gezeigt, dass das Moerser Schloss eine der ältesten im Rheinland erhaltenen hochmittelalterlichen Ringburganlagen (und damit ein Baudenkmal von überregionaler Bedeutung) ist. Seit 1908 beherbergt es das Grafschafter Museum. Dieses konzentriert sich auf die Geschichte der Grafschaft, des Schlosses und seiner Bewohner und die Kulturgeschichte des Niederrheins. Es gibt wechselnde Sonderausstellungen mit museumspädagogischen Angeboten.

Lage: Schloss Moers
Kastell 9
47441 Moers



Nach Sanierung: Schweriner Schlosskirche öffnet wieder

Schweriner Schloss: Nur der Chor der Schlosskirche und ein Glockenturm sind sichtbar. Foto: Wikipedia/Concord / CC-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0
Schweriner Schloss: Nur der Chor der Schlosskirche und ein Glockenturm sind sichtbar. Foto: Wikipedia/Concord / CC BY-SA 3.0

Die alte Schweriner Schlosskirche ist von außen betrachtet quasi unsichtbar. Das liegt daran, dass sie – bis auf den 1851 angebauten neugotischen Chor und den unauffälligen Glockenturm komplett ins Schweriner Schloss, Sitz des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern, integriert ist.

Der Renaissancebau, immerhin die erste protestantische Kirche in Mecklenburg, war 2,5 Jahre lang wegen Sanierungsarbeiten für die Öffentlichkeit geschlossen. Im Juni 2013 wurde sie mit einem Festgottesdienst wieder eröffnet.
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