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Spendenaktion: Steine fürs Berliner Schloss


Berliner Schloss-Fassade: Der Stein könnte Ihrer sein / Bild: Screenshot
Berliner Schloss-Fassade: Der markierte Stein könnte Ihrer sein / Bild: Screenshot

Die Weihnachtszeit ist traditionell die Zeit der Spenden. Das weiß man auch beim Förderverein Berliner Schloss – und bittet um Stein-Patenschaften für die im Entstehen begriffene Schloss-Fassade. Es fehlen noch schlappe 34 Millionen Euro.

Die Möglichkeiten, Spender für ein Stückchen Stadtschloss zu werden, sind entsprechend vielfältig.
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Berliner Stadtschloss: Kuppel ohne Dach-Café


Berliner Stadtschloss-Baustelle: Die Wände wachsen / Foto: Wikipedia /   Olga Bandelowa / CC BY-SA 2.0 DE
Berliner Stadtschloss-Baustelle: Die Wände wachsen / Foto: Wikipedia / Olga Bandelowa / CC BY-SA 2.0 DE / Foto oben: Burgerbe.de

Dank einer anonymen Millionenspende bekommt das im Wiederaufbau befindliche Berliner Stadtschloss auch wieder eine gläserne Kuppel (und keinen billigeren Betonersatz).

Die bisher gespendeten Mittel reichen allerdings nicht aus, um auf dem künftigen Schloss-Dach auch noch ein Café einzurichten. Das sollte drei Millionen Euro kosten.

Die Stiftung Berliner Schloss-Humboldtforum hat den Café-Bau daher jetzt erstmal gestrichen. Sollte das Geld doch noch zusammenkommen, könnte das Dach-Café aber auch noch zu einem späteren Zeitpunkt eingebaut werden, betont die Stiftung.
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Berliner Stadtschloss: Gauck legt den Grundstein


mit Kuppel Das wiederufgebaute Berliner Stadtschloss mit Kuppel  (Computersimulation) / Bild: Wikipedia/eldaco
mit Kuppel Das wiederaufgebaute Berliner Stadtschloss mit Kuppel (Computersimulation) / Bild: Wikipedia/eldaco

Darauf haben viele lange gewartet: Am Mittwoch (12. Juni 2013) wird Bundespräsident Joachim Gauck den Grundstein für den rund 600 Millionen Euro teuren Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses der Hohenzollern legen.

Schloss-Fans werden bei dem Festakt auf dem Platz, den zu DDR-Zeiten der „Palast der Republik“ (alias „Erichs Lampenladen“) einnahm, jedoch nicht dabei sein können. Denn aus Sicherheitsgründen sind die Spitzen der Behörden unter sich, die steuerzahlende Gesellschaft darf außerhalb des Bauzauns zuschauen.

Oder über Phoenix. Der TV-Sender überträgt die Feierlichkeiten von 13 bis 14 Uhr. Um 13 Uhr startet zudem das zweistündige Sommerkonzert von Star-Dirigent Daniel Barenboim auf dem Bebelplatz an der Staatsoper Unter den Linden.

Am darauf folgenden Sonntag, 16. Juni, gibt es dann von 10 bis 18 Uhr auf dem Schlossplatz einen Tag der Offenen Baustelle ohne Gauck aber mit Grundstein. Das meldet die Seite Berliner-Schloss.de – die auch gleich auf die Möglichkeit hinweist, sich gegen eine Spende von zehn Euro „einen eigenen Grundstein als Briefbeschwerer zu sichern“.

Und zwar „einen mit dem Ereignis gestempelten, kleinen Ziegelstein aus der berühmten Ziegelmanufaktur Glindow bei Berlin“.

Na dann auf zur Schloss-Baustelle…

Und wer zahlt die Zeche? 478 Millionen Euro Baukosten steuert der Bund bei, 32 Millionen Euro das Land Berlin (na mal sehen, ob die pünktlich kommen), 80 Millionen Euro sollen aus Spenden kommen und in erster Linie für die Rekonstruktion der Barockfassaden verwendet werden.

Hier mal eine „virtuelle Vision“ des wiederaufgebauten Schlosses:

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