Schlagwort-Archiv: Weihnachtsmarkt

Fledermaus-Schutz: Heidelberger Schlossweihnacht fällt aus

„Schuld“ am Ausfall der Heidelberger Schlossweihnacht: Die Zwergfledermaus / Foto: Wikipedia/Foto: Manuel Werner, Nürtingen (AG Fledermausschutz Baden-Württemberg) / Foto oben: MadC321 / CC-BY-SA 3.0

In diesem Jahr wird es keine Heidelberger Schlossweihnacht im Stückgarten des Schlosses geben. Auch nicht auf einem anderen Areal des ausgedehnten Geländes.

Eine offizielle Bestätigung durch die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg steht noch aus. Allerdings haben die Marktbeschicker bereits Absage-Emails bekommen – keine sechs Wochen vor dem geplanten Beginn des zweiwöchigen Marktes.

Grund soll der Artenschutz sein. Drei Winterquartiere von Fledermäusen liegen in der Nähe des Stückgartens. Nun habe sich diese Population in den vergangenen Jahren halbiert, erklärte ein Experte, der ungenannt bleiben wollte, der Rhein-Neckar-Zeitung..
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Burg Ranis: Weihnachtsmann bleibt im Kamin stecken

Das Leben als Weihnachtsmann hat seine Tücken Symbofoto: Astrid Götze-Happe  / pixelio.de
Das Leben als Weihnachtsmann hat seine Tücken Symbofoto: Astrid Götze-Happe / pixelio.de / Foto oben: gemeinfrei

Einem beherzten Feuerwehreinsatz in Thüringen ist es zu verdanken, dass es in diesem Jahr überhaupt Geschenke zu Weihnachten gibt. Wehrleute befreiten den Weihnachtsmann auf Burg Ranis: Beim dortigen Weihnachtsmarkt war dieser im Kamin steckengeblieben.

Große Aufregung auf Burg Ranis: Eigentlich hätte der Weihnachtsmann-Darsteller mit Schwung mit Hilfe eines Schlauchs aus einem Burgkamin rutschen sollen. Bei den Proben hatte noch alles reibungslos geklappt.
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Russisches Flair beim Weihnachtsmarkt auf Festung Königstein

"Königstein – ein Wintermärchen" mit Weihnachtsmann (Richard Riesel), Schließkapitän Clemens (Hans-Hubert Albert) und Kindern des Königsteiner Kindergartens Wichtelhaus in Barockkostümen. Foto: Marko Förster /Festung Königstein gGmbH
Weihnachtsmann (Richard Riesel), Schließkapitän Clemens (Hans-Hubert Albert) und Kindern der Kita Wichtelhaus. Foto: Marko Förster /Festung Königstein gGmbH

Unter dem Titel „Königstein – ein Wintermärchen“ lädt die Festung Königstein auch an den Adventswochenenden 2014 zum Markt der Spiel- und Handwerksleute ein. In diesem Jahr stehen russische Weihnachtstraditionen im Mittelpunkt des Bühnenprogramms.

Das Königsteiner Wintermärchen gilt als einer der sehenswertesten Adventsmärkte Deutschlands. Er lebt von der Aura der sächsischen Bergfestung sowie von der stimmungsvollen und liebevollen Inszenierung, vom Handgemachten, vom Authentischen.

Musikanten, Gaukler, Puppenspieler und Geschichtenerzähler unterhalten ohne viel Technik. Händler bieten wie einst ihre Waren feil. Über offenen Feuern wird gegart und gekocht. Das Karussell ist handgetrieben, die Tiere in der Weihnachtskrippe sind echt.

Kinder können basteln und Stockbrot backen. Und in der ältesten Garnisonskirche Sachsens erklingt Adventsmusik von der Jehmlich-Orgel.

Zum Weihnachtsmarkt: Karussel auf Königstein / Urheber: Foto: Hagen König Copyright: Neuland Zeitreisen
Zum Weihnachtsmarkt: Karussel auf Königstein / Urheber: Foto: Hagen König
Copyright: Neuland Zeitreisen

Die 70 Buden werden vor Ort aus Holz handgezimmert und mit Stoff bespannt. Auf dem Paradeplatz und in den Kasemattengängen findet man traditionelle Handelswaren: Keramik-, Filz- und Holzartikel, Schmuck, Laternen, Felle, Floristik sowie Natur- und Kräuterprodukte.

Holzschnitzer, Steinmetze, Maler und Kupferschmiede führen altes Kunsthandwerk vor. Der Festungsbäcker holt duftende Rosinen-, Mandel- und Mohnstollen aus dem Holzbackofen.

In diesem Jahr steht der Markt unter einem russischen Stern. Das Bühnenprogramm wartet mit russischen Märchen wie „Väterchen Frost“ und „Die schöne Wassilissa“ auf.

Das Ensemble „Dawai, dawai!“ spielt feurige russische Tänze. Und zum ersten Mal gibt es eine Banja, eine traditionelle russische Sauna mit Badehaus. Hier können sich Besucher mit Wodka und Schlägen durch Birkenzweig-Bündel gründlich durchwärmen.

Blick von der Festung Königstein / Foto: Wikipedia/Nikater/gemeinfrei
Blick von der Festung Königstein / Foto: Wikipedia/Nikater/gemeinfrei

Neu ist auch die „Flimmerstunde“ von 16 bis 19 Uhr, bei der märchenhafte Scherenschnittfilme von Lotte Reiniger an die Fassade des Alten Zeughauses projiziert werden.

Und in der Pulverkasematte ist der Zeitrafferfilm „Hunderttausendsternehotel“ mit eindrucksvollen nächtlichen Landschaftsaufnahmen des Elbsandsteingebirges sehen.

Das Festungsplateau wird für den Weihnachtsmarkt aufwendig dekoriert. Etwa 400 Weihnachtsbäume werden aufgestellt und Lichterketten mit mehr als 1600 Lampen dekoriert. Über dem Eingang zur Kasematten-Weihnacht leuchten erstmals Sternbilder. In der Weihnachtswelt selbst sorgen 174 Herrnhuter Sterne für eine vorweihnachtliche Stimmung.

„Königstein – ein Wintermärchen“ findet seit 1995 statt und lockt jährlich etwa 35.000 Besucher in die Region. Geöffnet ist der Markt an allen vier Adventswochenenden jeweils samstags und sonntags von elf bis 19 Uhr. Ein Fixpunkt ist das Öffnen des mit 112 Metern längsten Adventskalenders Deutschlands.

An den Sonntagen kommt der Weihnachtsmann mit einem großen Sack Geschenke zu Besuch. Der Eintritt für den Markt ist im Festungseintrittspreis enthalten (Erwachsene 7, Ermäßigte 5, Familien 18 Euro, inklusive der Ausstellungen).

Bei hohem Besucheraufkommen steht ein Ausweichparkplatz im Gewerbegebiet Leupoldishain zur Verfügung (bitte auf die Schilder achten).

Hier geht’s zur Homepage der Festung Königstein

Dieser Text basiert weitgehend auf einer Pressemitteilung der Festung Königstein.

Mehr zu Burgen in Sachsen hier im Blog:
Graf Lehndorffs eingemauerter Schatz auf Burg Kriebstein
Burg Wolkenstein und die NVA-Schrauber
Festung Königstein: Sachsens Pakt mit Napoleon
Prinzliche Mittelalter-Graffitis auf Schloss Rochlitz



Burg Hohenzollern „vom Eis eingeschlossen“: Weihnachtsmarkt abgesagt


Eisbruch: Die Burg Hohenzollern-Homepage warnt vor dem Betreten der Wege zur Burg / Bild: Screenshot
Eisbruch: Die Burg Hohenzollern-Homepage warnt vor dem Betreten der Wege zur Burg / Bild: Screenshot

Der Königliche Weihnachtsmarkt auf Burg Hohenzollern musste am Sonntag, 7. Dezember, abgesagt werden, da das Waldgebiet rund um die Burg wegen Eisbruch bis auf weiteres gesperrt ist. Das meldet die Burg-Homepage. Die Burg ist geschlossen.

Die Zufahrtstraße auf dem Vulkankegel zur schwäbischen Vorzeige-Burg sowie alle Waldwege rund um die Burg dürfen wegen durch Eislast herunterfallender Äste und umgestürzter Bäume zurzeit nicht befahren oder betreten werden. Der Schwarzwälder Bote stellt fast schon lyrisch fest: „Die Burg ist im Eiswald eingeschlossen“.
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Historisch-romantischer Weihnachtsmarkt auf der Festung Königstein

 Weihnachtsmarkt Königstein mit Weihnachtsmann (Richard Riesel), Schließkapitän Clemens (Hans-Hubert Albert) und Kindern des Königsteiner Kindergartens Wichtelhaus in Barockkostümen. / Foto: Marko Förster  Copyright: Festung Königstein gGmbH
Weihnachtsmarkt Königstein mit Weihnachtsmann (Richard Riesel), Schließkapitän Clemens (Hans-Hubert Albert) und Kindern des Königsteiner Kindergartens Wichtelhaus in Barockkostümen. / Foto: Marko Förster
Copyright: Festung Königstein gGmbH

Der Historisch-romantische Weihnachtsmarkt auf der Festung Königstein gilt als der Schönste im Elbsandsteingebirge. Auch in diesem Jahr lädt die sächsische Bergfestung unter dem Titel „Königstein – ein Wintermärchen“ an den Adventswochenenden zum  Markt der Spiel- und Handwerksleute ein.

Auf dem Paradeplatz, in der unterirdischen Kasematten-Weihnacht und im Kasemattenhof bieten etwa 70 Händler, Kunsthandwerker und Anbieter „typisch sächsischer“ Weihnachtsartikel in historischen Kostümen ihre Waren an.

Hier kann man Schmied und Hofmaler bei der Arbeit zusehen, Festungspunsch, Feuerzangenbowle und Wildspezialitäten verkosten. Und natürlich gehört ein Stück vom Riesenstollen aus der Festungsbäckerei dazu, der jedes Jahr einen Zentimeter länger ausfällt – 10,18 Meter ist das aktuelle Maß.
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