Schlagwort-Archiv: Wasserschlösser

Dschungelcamp: Hanka Rackwitz wohnt auf Wasserschloss St. Ulrich

Hanka Rackwitz im Dschungelcamp / Foto: Screenshot Youtube / Foto oben: Schloss Mücheln / Foto: Wikipedia / Wikswat / CC-BY-SA 3.0
Hanka Rackwitz im Dschungelcamp / Foto: Screenshot Youtube / Foto oben: Wasserschloss St. Ulrich in Mücheln / Foto: Wikipedia / Wikswat / CC-BY-SA 3.0

Als TV-Star auf einem echten Wasserschloss leben: Diesen Traum hat sich die Autorin und Moderatorin Hanka Rackwitz (bekannt einst aus Big Brother, „mieten, kaufen, wohnen“ und jetzt als Dschungelcamp-Kandidatin) erfüllt.

Sie wohnt seit 2012 auf dem sanierten und liebevoll restaurierten Wasserschloss St. Ulrich in Mücheln (Sachsen-Anhalt).

Das ist jetzt kein Geheimnis: Bereitwillig öffnete sie einem Kamerateam die Tür zu ihrer 65 Quadratmeter großen Mietwohnung. Die TV-Berühmtheit lebt in einem von zehn Appartements im Schloss. Wie viel die 47-Jährige dafür zahlt, ist nicht bekannt.
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Silvesternacht: Vandalismus auf Wasserschloss Oberau


Fassade von Schloss Oberau / Foto: Wikipedia / X-Weinzar / CC-BY-SA 3.0
Fassade von Schloss Oberau / Foto: Wikipedia / X-Weinzar / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / Radler59 / CC-BY-SA 3.0

Unbekannte Täter haben in der Silvesternacht im sächsischen Wasserschloss Oberau nahe Meißen gewütet. Sie brachen durch ein eingeschlagenes Fenster in der Denkmal ein und zerstörten mehrere neue Acrylglas-Fenster im Wert von rund 1000 Euro. Das berichtet die Sächsische Zeitung unter Berufung auf den Förderverein.

Die Vandalen kletterten auch auf das Dach und warfen Betonelemente vor das Schloss. Bei der Aktion haben sie sich selbst in Lebensgefahr gebracht. Das Schloss, das der Gemeinde gehört ist nicht gegen Vandalusmusschäden versichert.

Die Gemeinde erstattete Anzeige. Die Polizei sucht nun nach Hinweisen auf die Täter.

Der Förderverein Wasserschloss Oberau kümmert sich um das Gebäude und bietet auch Führungen an. Schloss Oberau ist eines der ältesten erhaltenen Wasserschlösser Sachsens.
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Dornum: Wasserschloss Norderburg mit saniertem Rittersaal

Der sanierte Festsaal auf Schloss Dornum © Roland Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz / Foto oben: Wikipedia / Wladyslaw Sojka / CC-BY-SA 3.0
Der sanierte Festsaal auf Schloss Dornum © Roland Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz / Foto oben: Wikipedia / Wladyslaw Sojka / CC-BY-SA 3.0

Am Montag wird der frisch restaurierte Rittersaal des Wasserschlosses im ostfriesischen Dornum in einer Feierstunde eingeweiht. An der Restaurierung des Barocksaals hat sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) vor zwei Jahren mit 40.000 Euro beteiligt.

Die sogenannte Norderburg ist heute die größte erhaltene Barockanlage in Ostfriesland.

Dornum war im 15. Jahrhundert ein Ort mit drei Burgen. Was Namen für die Befestigungen angeht, waren die Ostfriesen nur mäßig originell. Sie nannten sie nach ihrer Lage: Oster-, Wester- und Norderburg.
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Schloss Burgau: Wiederaufbau dank Schützen-Hilfe


Schloss Burgau: Ein ansehnliches Wasserschloss in Düren / Fotos: Burgerbe.de
Schloss Burgau: Ein ansehnliches Wasserschloss im Dürener Stadtwald / Fotos: Burgerbe.de

Schloss Burgau im Örtchen Niederau war Anfang der 1970er Jahre auf dem besten Weg, eine malerische Ruine zu werden. Niemand hatte bislang die schweren Kriegsschäden repariert. Jeder neue Frost setzte der Bausubstanz zu.

Erst als das größere Düren die Gemeinde Niederau schluckte, kam Bewegung in die Sache. Adelbert Müller von der Dürener St.-Cyriakus-Schützenbruderschaft startete die Bürgerinitiative „Rettet Burgau“. Die sammelte seit 1974 275.000 Euro für den Wiederaufbau des Schlosses
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Schloss Borbeck: Wo Essens Fürstäbtissinnen herrschten

Schloss Borbeck in Essen / Foto: Burgerbe.de
Schloss Borbeck in Essen-Borbeck (links die ehemaligen Wirtschaftsgebäude)/ Fotos: Burgerbe.de
Das Barockschloss der Fürstäbtissinnen von Essen
Das Barockschloss der Fürstäbtissinnen von Essen

Das mittelalterliche Stift Essen war ein wunderliches Gebilde: Es wurde jahrhundertelang von Frauen beherrscht. Die Fürstäbtissinnen von Essen hatten das Sagen über rund 120 Quadratkilometer zwischen Emscher und Ruhr. 3000 Bauernhöfe zahlten ihnen Abgaben.

Residenz der mächtigen und äußerst wohlhabenden Äbtissinnen mit eigenem Sitz im Reichstag war 500 Jahre lang Schloss Borbeck im heutigen Essen-Borbeck. Seit etwa dem Jahr 1300 regierten die geistlichen Damen von Borbeck aus.

In der Burg, dem Vorgängerbau des heutigen Schlosses, fanden sie in Kriegszeiten Zuflucht. Die Äbtissinnen hatten das Recht, eigene Münzen zu prägen, die Borbecker Gulden und Groschen. Das passierte ab 1400 auf Burg Borbeck (das Schlossrestaurant im Keller heißt deshalb heute „Zur Münze“).
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