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Die schönsten Burgen und Schlösser der Eifel


Die Manderscheider Burgen / Bild oben: Schloss Bürresheim bei Mayen / Fotos: Burgerbe.de

Die Eifel galt lange als das Armenhaus Deutschlands. Spöttisch-bedauernd wurde die Region jahrzehntelang „Preußisch-Sibirien“ genannt. Bis zum späten Mittelalter war die Eifel nur spärlich besiedelt. Doch Burgen entstanden in dieser hügeligen Einöde jede Menge.

Das geht auf die Lage zwischen den Territorien von Kurköln und Kurtrier, der Grafschaft Luxemburg und dem Herzogtum Jülich zurück. Zur Grenzsicherung mussten Burgen her. Ein Beispiel ist die Burg Wernerseck bei Ochtendung.

Der Trierer Erzbischof sicherte damit ab 1401 seine Grenze gegen die Gotteskrieger vom benachbarten Erzbistum Köln. Geblieben ist eine ansehnliche Ruine.
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Burg Wernerseck soll für 861.000 Euro saniert werden

Die Burg Wernerseck in der Vulkaneifel / Foto: gemeinfrei / Foto oben: Wolkenkratzer / CC-BY-SA 4.0
Die Burg Wernerseck in der Vulkaneifel / Foto: gemeinfrei / Foto oben: Wolkenkratzer / CC-BY-SA 4.0

Große Pläne im kleinen Ochtendung: Der Gemeinderat des Eifel-Örtchens hat beschlossen, die auf seinem Gebiet stehende arg mitgenommene Burgruine Wernerseck in drei Bauabschnitten zu sichern und zu sanieren.

Außerdem soll die fünfeckige, spätmittelalterliche Ruine für Interessierte besser erreichbar werden. Die Kosten liegen laut Plan bei rund 861.000 Euro.

Damit geht ein langgehegter Traum des örtlichen Heimatvereins in Erfüllung. Vorausgesetzt, die nötigen Fördergelder kommen zusammen.
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Wie das Hänneschen auf die Eifel-Burg Dreis kam

Diakon Willibert Pauels segnet Burg Dreis - links Burgherr / Bild: Sceenshot Vimeo aus SWR-Sendung / Foto oben: Wolkenkratzer / CC-BY-SA 3.0
Diakon Willibert Pauels segnet Burg Dreis – links Burgherr von Guretzky-Cornitz / Bild: Sceenshot Vimeo aus SWR-Sendung / Foto oben: Wolkenkratzer / CC-BY-SA 3.0

Wenn man so am Wochenende durch die Eifel fährt, kommt man schon an diversen Burgen und Schlössern vorbei. Hans-Günter Hoffmann von Guretzky-Cornitz hat ein Anwesen bei einer solchen Tour derart beeindruckt, dass er es 2013 gleich gekauft hat. Die Rede ist von Burg Dreis.

Das weißgestrichene Schmuckstück steht ganz ohne Mauer und Wassergraben, dafür aber mit Türmchen im 834-Einwohner-Örtchen Dreis-Brück mitten in der Vulkaneifel.

Wenn TV-Teams schöne Geschichten über Burgbesitzer erzählen wollen, sind sie bei von Guretzky-Cornitz an der richtigen Adresse. Wie das Hänneschen auf die Eifel-Burg Dreis kam weiterlesen

Die Bertradaburg: Geburtsort Karls des Großen?

Die Bertradaburg ist vermutlich nach Karls Urgroßmutter Bertrada der Älteren benannt / Foto: Wikipedia / Túrelio / CC-BY-SA 2.5
Die Bertradaburg ist vermutlich nach Karls Urgroßmutter Bertrada der Älteren benannt / Foto: Wikipedia / Túrelio / CC-BY-SA 2.5 / Foto oben: Die Bertradaburg mit ihrem charakteristischen, zweitürmigen Tor / Foto: Wikipedia / Beckstet / CC-BY SA 3.0

Karl der Große wird zurzeit groß gefeiert. Aber wo wurde der großgewachsene Frankenherrscher 747 oder 748 geboren? Viele Orte reklamieren diese Ehre für sich, darunter Aachen, Prüm und Ingelheim.

Auch im Eifeldorf Mürlenbach (560 Einwohner) ist man überzeugt: Kaiser Karl muss ein Mürlenbacher gewesen sein.

Grund ist die den Ort überragende Bertradaburg. Hier soll laut örtlicher Überlieferung zur Zeit von Karls Geburt seine Mutter Bertrada die Jüngere gewohnt haben.
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