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„Draculas Kerker“ auf Burg Tokat entdeckt

Fürst Vlad III "der Pfähler": Das historische Vorbild für Graf Dracula / Foto: Gemeinfrei / Museum Schloss Ambras
Fürst Vlad III „der Pfähler“: Das historische Vorbild für Graf Dracula / Foto: Gemeinfrei / Museum Schloss Ambras

Neues aus dem Reich der Untoten: Bei einer Grabung auf der Ruine der anatolischen Burg Tokat stießen Archäologen auf unterirdische Gänge und zwei Räume, die zu osmanischer Zeit als Gefängnis genutzt worden sein könnten. Das meldet „Hürriyet Daily News“.

Eine spannende Entdeckung, denn auf der byzantinisch-osmanischen Festung soll der legendäre rumänische Graf Vlad III. Drăculea in seiner Jugendzeit als Geisel der Türken gefangen gehalten worden sein.

Sein Vater Vlad II. hatte ihn Ende der 1430er Jahre zusammen mit seinem Bruder an die Osmanen ausgeliefert – der Sultan hatte darauf bestanden, um das väterliche Wohlverhalten in dessen rumänischem Herrschaftsgebiet zu erzwingen.
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Dracula-Schloss Bran steht angeblich zum Verkauf

Schloss Bran in den Südkarpaten soll angeblich 98 Millionen Euro kosten / Foto: Wikipedia / Huffer
Schloss Bran in Siebenbürgen soll angeblich 98 Millionen Euro kosten / Foto: Wikipedia / Huffer / CC BY 3.0 DE

[Update Mai 2014: Die Geschichte vom geplanten Verkauf von „Dracula-Schloss“ Bran hat sich als Falsch- meldung entpuppt. Sie ist aber trotzdem ziemlich gut]

Vampir-Hype hin oder her: Europas „Dracula-Schlösser“ stehen im Moment unter keinem guten Stern. Erst brennt es im „Dracula-Schloss“ Schenkendorff bei Berlin.

Und jetzt sollen auch noch die Besitzer des legendären Schloss Bran in Transsilvanien (heute Rumänien), Kasse machen wollen. Die Mutter aller Vampirburgen soll verkauft werden, melden diverse Medien.

Wer die angebliche Wirkungsstätte des angeblichen Blutsaugers in Siebenbürgen erwerben will, muss allerdings reichlich Geld auf den Tisch legen: Rund 98 Millionen Euro (135 Millionen Dollar) soll das 57-Zimmer-Anwesen kosten. Die noble New Yorker Anwaltskanzlei Herzfeld & Rubin offeriert das Schloss gutbetuchten Interessenten mit Vampir-Spleen.

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Brand im „Draculaschloss“ Schenkendorf


Eingangsbereich von Schloss Schenkendorf, als es noch "Schloss Dracula" hieß / Foto: Wikipedia / OnkelJohn
Eingangsbereich von Schloss Schenkendorf, als es noch „Schloss Dracula“ hieß / Foto: Wikipedia / OnkelJohn / Lizenz: CC BY 3.0 DE

Im leer stehenden Schloss Schenkendorf in Brandenburg hat es am Montag gebrannt. Die Feuerwehr aus Mittenwalde brauchte 1,5 Stunden, um die Flammen zu löschen. Das meldet die Märkische Allgemeine.

Über Schäden in dem 46-Zimmer-Anwesen wurde zunächst nichts bekannt.

Das neoklassizistische Schloss 15 Kilometer südlich von Berlin hat vor allem unter Freunden von Vampirgeschichten Berühmtheit erlangt. 1995 hatte der schillernde Ottomar Rodolphe Vlad Dracula Prinz Kretzulesco das Schloss gekauft: Der – nach eigenen Angaben – letzte Träger des Namens des legendären transsylvanischen Fürstengeschlechts, das sich seit nunmehr 45. Generationen mit einem hartnäckigen Imageproblem herumschlägt.

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