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Königin Silvia: Auf Schloss Drottningholm spukt’s

Hört Geister: Königin Silvia / Foto:  Frankie Fouganthin derivative work: Elinnea / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben:
Hört Geister: Königin Silvia / Foto: Frankie Fouganthin derivative work: Elinnea / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben von Schloss Drottningholm: Holger Ellgaard / CC-BY-SA 3.0

Die Probleme der schwedischen Monarchin müsste man haben: Königin Silvia hat in einer TV-Doku des Senders pSVT moniert, dass sie auf Schloss Drottningholm nie allein sei. Das läge allerdings nicht an den allgegenwärtigen Leibwächtern der Königsfamilie, sondern an schwedischen Schlossgeistern.

„Sie sind alle sehr freundlich“, betont die deutschstämmige Gattin von König Carl-Gustaf und ergänzt: „Es ist sehr aufregend. Aber man hat keine Angst“.

Prinzessin Christina, die Schwester des Monarchen, stimmt der Königin eifrig zu: „In diesem Haus steckt viel Energie. Häuser wie dieses waren über die Jahrhunderte angefüllt mit vielen Menschen. Was bleibt, ist die Energie“, erzählt die Prinzessin.
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Star-Wars-Drehorte: Das Jedi-Kloster von Skellig Michael

Die Bienenhütten-Architektur ist charakteristisch für Skellig Michael
Die Bienenhütten-Architektur ist charakteristisch für Skellig Michael  / Foto: gemeinfrei / Foto oben: Wikipedia / Gdr / CC-BY-SA 3.0

Star-Wars-Drehorte sind meist reichlich abgelegen. „Das Erwachen der Macht“ macht da keine Ausnahme. Der Film endet (Spoilerwarnung!) mit einem Flug über einen raue Insellandschaft auf einem erdähnlichen Planeten.

Diese spektakuläre Landschaft, in die sich im Film die letzten Jedi zurückgezogen haben, war vor 1400 Jahren tatsächlich der Rückzugsort eines besonderen Zirkels „am Ende der Welt“: Gedreht wurde auf der irischen Klosterinsel Skellig Michael.

Die schwer zugängliche Unesco-Welterbestätte gehört zur Grafschaft Kerry – vor der Entdeckung Amerikas war sie der westlichste Punkt Nordeuropas. Und sie steckt voller Rätsel.
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Angst vor Daesh: Schweden schließt Schloss Drottningholm

König Carl Gustaf: Schlossschließung im Anti-Terror-Kampf (Bild von mit beschnitten) / Foto: Wikipedia Bengt Nyman - IMG_5940-1 / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / Holger-Ellgaard / CC-BY-SA 3.0
König Carl Gustaf: Schlossschließung im Anti-Terror-Kampf (Bild von mit beschnitten) / Foto: Wikipedia Bengt Nyman – IMG_5940-1 / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / Holger-Ellgaard / CC-BY-SA 3.0

Ein böser Verdacht macht in Schweden die Runde: Das eigentliche Ziel der Terroristen von Daesh („IS“) könnte Skandinavien – und da speziell das schwedische Königspaar mitsamt der schwangeren Kronprinzessin – sein.

Ist ja auch logisch, schließlich herrschen Carl XVI. Gustaf und Königin Silvia über ein Land mit einem Kreuz in der Fahne (und einer starken Heavy-Metal-Szene).

Kein schlüssiger Gedanke? Nunja, in Zeiten der Antiterror-Paranoia muss auf die sogenannte „erhöhte Bedrohungslage“ öffentlichkeitswirksam reagiert werden.
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Daesh-Miliz erobert Welterbestätte Palmyra

Die Säulenallee: Teil der Welterbestätte Palmyra / Fotos: Burgerbe.de
Die Säulenallee: Teil der jetzt von Daesh besetzen Welterbestätte Palmyra / Fotos: Burgerbe.de

Der für Denkmalschützer schlimmste Fall ist eingetreten: Die Terrormiliz Daesh („IS“) hat die syrische Stadt Tadmor und die Ruinen von Palmyra erobert. Truppen des Assad-Regmies zogen sich zurück. Die Einwohner wurden evakuiert. „Die Zeit“ kommentiert die Entwicklung mit der Zeile „Als stünde der ,Islamische Staat‘ vor dem Louvre“

Die Überreste der antiken Oasenstadt in der Wüste südwestlich vor Tadmor sind Welterbestätte der Unesco. Die abziehenden Truppen sollen noch hunderte Statuen mitgenommen haben.

Der erste Angriff der Daesh-Kämofer war von den Regimetruppen noch zurückgeschlagen worden.
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Kastell Gelduba als neues Unesco-Welterbe?

Der Obergermanisch-Rätische Limes im Südwesten Deutschlands und der Antonius-/Hadrianswall in England sind schon Welterbestätten. Da war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis auch an anderen einstigen Grenzabschnitten des Römerreichs der Ruf nach dem Welterbe-Status laut wird.

Genau das passiert gerade am Verlauf des Niedergermanischen Limes: NRW, Rheinland-Pfalz und die niederländischen Provinzen Gelderland, Utrecht und Südholland wollen „ihren“ Limes als Welterbe bei der Unesco anmelden. Das teilt die Stadt Krefeld mit.
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