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Schlossherr von Schloss Drehsa stirbt unter Rasenmäher

Der tödliche Unfall passierte bei Mäharbeiten / Foto: Wikipedia/Rototom/CC-BY-SA-3.0-migrated
Der tödliche Unfall passierte bei Mäharbeiten / Foto: Wikipedia/Rototom/CC-BY-SA-3.0

Ein schrecklicher Unfall erschüttert die Oberlausitz: Beim Rasenmähen mit einem Aufsitzmäher ist der 35-jährige Eigentümer von Schloss Drehsa, ein Freiherr von Salza und Lichtenau, tödlich verunglückt.

Der Mäher war an einem Hang umgekippt, hatte sich überschlagen und den Gutsbesitzer unter sich begraben. Der Kopf des Schlossherrn geriet dabei in die Messer des noch laufenden Mähwerks. Der Freiherr erlitt tödliche Schnittverletzungen im Gesicht.

Die Polizei geht von einem tragischen Unglücksfall aus und schließt Fremdeinwirkung mittlerweile aus. Nachbarn fanden den umgestürzten Rasentraktor an einem Hang des Schlossgartens. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Verunglückten feststellen, meldet die Polizei Sachsen. Der Unfall, der am 17. September passiert ist, macht zurzeit bundesweit Schlagzeilen.

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Tödlicher Sturz im Castell de Capdepera (Mallorca)

Die Mauer von Castell Capdepera / Foto: Wikipedia/Knoerz
Die Mauer von Castell Capdepera / Foto: Wikipedia/Knoerz Lizenz: CC BY-SA 3.0

Eine 74-jährige Deutsche, die von einem Holzsteg an der Mauer der Burg von Capdepera (Castell de Capdepera/Mallorca) gestürzt ist, ist verstorben. Die Frau hatte bei dem vier Meter tiefen Sturz von dem schmalen Holzsteg schwere Kopfverletzungen erlitten. Das meldet die „Mallorca Zeitung“.

Der Steg ist zum Burghof hin nicht abgesichert. Der Seniorin war zuvor offenbar schwindelig geworden, woraufhin sie das Gleichgewicht verloren hatte.
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Erfurter Latrinensturz: Ein Hoftag endet in der Jauche


Erfurt 1493 in Hartmann Schedels Weltchronik (Bild: Wikipedia/Public Domain)

26. Juli 1184: Im Saal der erzbischöflichen Burg* in Erfurt wird Hohes Gericht gehalten. Deutschlands König Heinrich VI., Sohn Friedrich Barbarossas, ist im Auftrag des kaiserlichen Vaters zum Hoftag eingetroffen.

Der König sitzt erhöht in einer Nische und hört den Streitenden zu. Konrad I., Erzbischof von Mainz, und Landgraf Ludwig III. von Thüringen beharken sich mit allerlei juristischen Finessen.

Es geht um den Besitz der reichen Stadt Erfurt. Ist sie geistlicher oder weltlicher Besitz? Muss der Erzbischof sie an den Landgrafen herausrücken? Die Sache könnte für beide zum Kriegsgrund werden.

Sie ist daher so wichtig, dass reichlich Fürsten und Bischöfe den Raum im zweiten Stock der Burg bevölkern und dem Geplänkel mit ernsten Mienen lauschen. Plötzlich geht ein unheilverkündendes Knarren durch den Raum.
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