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Burg Thurant, die Doppel-Veste der Erzbischöfe

Der Bergfried von Burg Thurant / Foto: Burgerbe.de / Foto oben: Wikipedia / Steffen Schmitz (Carschten) / CC-BY-SA 3.0
Der Bergfried von Burg Thurant / Foto: Burgerbe.de / Foto oben: Wikipedia / Steffen Schmitz (Carschten) / CC-BY-SA 3.0

Man kann bequem mit dem Auto hoch. Man kann aber auch unten in Alken parken und durch die Weinberge zu Burg Thurant kraxeln. So kriegt man zumindest mehr Moseltal-Landschaft mit.

Bauherr der ovalen Anlage war um das Jahr 1200 der Welfe Pfalzgraf Heinrich „der Lange“. Er benannte sie nach Burg Thuron im heutigen Libanon, die er im Dritten Kreuzzug vergeblich belagert hatte. 1214 vergab Kaiser Friedrich II. die Anlage als Reichslehen an die Wittelsbacher.

Das war ein Problem. Denn Ort und Burg lagen in den Territorien des Trierer Erzbischofs, die nicht weit entfernt an die seines Kölner Amtsbruders grenzten. Ergo beanspruchten auch beide geistliche Fürsten die Burg.
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Solingen: Schloss Burg im Regen

Schloss Burg / Foto: Burgerbe.de / Foto oben: Ökologix / CC-BY-SA 3.0
Schloss Burg / Foto: Burgerbe.de / Foto oben: Ökologix / CC-BY-SA 3.0

„Die Jahre vergehen wie im Flug. Es wird Zeit für unseren Besuch auf Schloss Burg.“ Wenn das mal kein gelungener Slogan ist.

Die Vorzeige-Burg des Bergischen Landes erhebt sich in Solingen auf einer Höhe über der Wupper.

Man sollte sich da nur nicht unbedingt von strömendem Regen erwischen lassen. Dann sieht man von der Aussicht nämlich nix.
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Lesefutter für den Herbst: Bücher über Burgen

Was ich noch hier so liegen habe (es geht auf Weihnachten zu, daher könnten das auch Geschenke-Tipps für Burgenfreunde sein, Bücher über Burgen kommen da bestimmt gut an):

  • Manfred Akermann, Die Staufer, erschienen im Theiss-Verlag, mit vielen Infos/Fotos auch über Burgen (Link zu Amazon).

  • Thomas Biller, Burgen und Schlösser im Odenwald, Ein Führer zu Geschichte und Architektur, im Verlag Schnell & Steiner.

  • Der schwarze Führer: Deutschland (Übersicht über Spuk- & Sagengeschichten)
  • (scheint inzwischen vergriffen zu sein).

Rezensionen dazu folgen, wenn ich Lust dazu habe. Muss erst noch Philip Roth, Verschwörung gegen Amerika auslesen. Die nächsten Foto-Artikel beschäftigen sich dann mit Burg Breuberg, der Frage nach dem Wiederaufbau des Heidelberger Schlosses und dem Komplex Quedlinburger Dom.

Ja, genau, da wo der Raubgrafenkasten steht…




In der Kaiserburg Nürnberg: Keine Bilder, bitte!


Burgtürme über Nürnberg
Burgtürme über Nürnberg

Leider darf man in den Innenräumen der Nürnberger Burg nicht fotografieren. Seeeehr schade. Denn die Führung ist eindrucksvoll und anschaulich.

Der Burgberg ist 60 Meter hoch und fällt zur Pegnitz hin steil ab. Älteste Burgfundamente stammen aus der Zeit um das Jahr 1000. Heinrich III. hat hier wohl um 1039 mit dem Bau eines Verwaltungssitzes begonnen. Um 1180, unter Friedrich Barbarossa, war der Ausbau vorläufig abgeschlossen.
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