Schlagwort-Archiv: Spiegelung

Das Spiegelbild von Schloss Neuhaus

Sich spiegelnde Fassade...
Die Fassade wird durch die Spiegelung quasi verdoppelt

Auf Schloss Neuhaus im heutigen Paderborn Schloß Neuhaus residierten einst die Bischöfe von Paderborn. Und die bauten ihren Sitz möglichst prächtig aus, um den Lutheranern und ihren eigenen, widerborstigen Untertanen die Macht des „Wahren Glaubens“ zu demonstrieren.

Und zu Renaissance- und Barockpalästen gehörten oft auch künstliche Wasserläufe, die die architektonische Wirkung der Gebäude quasi verdoppeln. Ich konnte mir das Schloss im Juni 2014 ansehen (hier mein Bericht).

An Schloss Neuhaus kann man das sehr schön sehen und fotografieren, vor allem wenn sich auch noch ein wolkenreicher westfälischer Himmel spektakulär über das Schloss spannt und sich im breiten, klaren Schlossgraben spiegelt.
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Bilder von der Jugendburg Gemen

Wasserburg Gemen: Mit charakteristischer Turmhaube
Wasserburg Gemen: Mit charakteristischer Turmhaube

Hier mal ein paar Bilder vom Besuch auf der Wasserburg (Jugendburg) Gemen im münsterländischen Borken. Ein historisches äußerst interessantes Gebäude inmitten von Gräften. Man kann auf einem Rundweg einmal um die Inseln herumgehen, auf denen Burg und Vorburg stehen. Lohnende Perspektiven für Fotos gibt es jede Menge. Besonders schön ist die Spiegelung der alten Wasserburg im aufgestauten, ruhigen Wasser der Bocholter Aa.
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Wie Haus Kemnade das Ruhr-Ufer wechselte

Spiegelung von Haus Kemnade / Foto: Burgerbe.de
Spiegelung von Haus Kemnade / Foto: Burgerbe.de

Die Menschen des Mittelalters waren Naturkatastrophen schutzlos ausgeliefert, auch mental. Denn vielfach wurden Erdbeben, Überschwemmungen, etc. als Gottesurteil angesehen.

1486 durchlitt das heutige Ruhrgebiet eine solche Katastrophe: Das ansonsten recht beschauliche Flüsschen stieg nach starken Regenfällen meterhoch über die Ufer und flutete durchs Ruhrtal. Die Gewalt der Flut war so mächtig, dass der Fluss teilweise seinen Lauf änderte.

Die einige Jahrzehnte zuvor auf der nördlichen Ruhrseite beim Dorf Stiepel erbaute Burg Kemnade fand sich plötzlich auf dem südlichen Ufer wieder. Stiepel, dessen Verwaltungs- und Gerichtssitz die Burg war (heute ist es ein Stadtteil von Bochum), lag aber immer noch am nördlichen Ufer.
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