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Spanische Armada: Wrackteile in Irland angespült


Am Strand von Streedagh sanken drei Galeonen. Noch heute werden dort Trümmer angespült / Foto: Wikipedia/Brianbowler / CC-BY-SA 3.0 / Grafik: gemeinfrei
Am Strand von Streedagh sanken drei spanische Armada-Galeonen. Noch heute werden dort Trümmerteile angespült / Foto: Wikipedia/Brianbowler / CC-BY-SA 3.0 / Grafik: gemeinfrei

Die spanische Armada im Kanal. Englische Propaganda-Darstellung aus dem 16. Jahrhundert / gemeinfrei
Die spanische Armada im Kanal. Englische Propaganda-Darstellung aus dem 16. Jahrhundert / gemeinfrei

Schwere Nordatlantik-Stürme wurden vielen Galeonen der Spanischen Armada zum Verhängnis, als ihre Besatzungen im September 1588 verzweifelt versuchten, um Irland herum wieder heimatliche Häfen zu erreichen.

Heute, 427 Jahre später, werden nach Unwettern immer noch Wrackteile der Armada an der irischen Küste gefunden.

Die Irish Times meldet, dass am Strand von Streedagh (County Sligo) zwei Balken von knapp vier und fünf Meter Länge angeschwemmt worden sind.
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Westenhanger Castle: Schloss von Heinrich VIII. zu verkaufen

Die Schlacht gegen die Spanische Armada / Bild: Wikipedia/Public Domai
Die Schlacht gegen die Spanische Armada / Bild: Public Domain / Foto oben: Foto: Wikipedia / Ian Knox (geograph.org.uk) / CC BY-SA 2.0

Francis Drake und seine Leute in ihren wendigen Schiffen haben den Engländern 1588 mächtig viel Ärger erspart.

Hätte die waffenstarrende Spanische Armada ihre Truppen an der englischen Kanalküste anlanden können, wären die Entscheidungen der Verteidiger allerdings nicht in London gefallen, sondern auf einem kleinen Burgschloss in Kent: Westenhanger Castle. Hier lag das Hauptquartier der 14.000 Verteidiger der Küsten Kents.

Das für die Geschichte Großbritanniens und der USA ziemlich bedeutende Anwesen, das auch mal dem Frauenmörder König Heinrich VIII. gehört hat, steht jetzt für 2,6 Millionen Pfund zum Verkauf. Das meldet die Daily Mail.
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Die „Spanische Folterkammer“ im London Tower

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Die Scavenger’s Daughter (Tochter des Straßenfegers) in der Spanish Armory. Ein Foltergerät zum Fixieren von Hals, Händen und Füßen, was Krämpfe zur Folge hat.

„Mit diesen Hellebarden sollten Engländer aufgespiesst werden. Mit diesen Werkzeugen wollten die Spanier Häretiker foltern“. Solche Erklärungen bekamen junge Engländer zu hören, die vor 300 Jahren einen Sonntagsausflug in den Tower machten (ja, das gab’s damals schon).

Sie lernten dort den Hass auf die katholischen Spanier, mit deren Konfession ihre protestantische Regierung gerade mal wieder im Clinch lag.

Seit etwa 1676 wurde Englands wichtigste Festung nicht nur als Bollwerk, sondern auch zur psychologischen Kriegsführung genutzt.

Der Tower beherbergte ein frühes Museum, das auch die „Spanish Armory“ enthielt: Eine Sammlung angeblich bei der Vernichtung der Armada 1588 erbeuteter spanischer Waffen und Folterwerkzeuge, die nun der staunend-gaffenden Öffentlichkeit gezeigt wurden. Die Schau muss ein Riesenerfolg gewesen sein.
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