Schlagwort-Archiv: Schwarzburg-Sondershausen

Schloss Sondershausen: Einsturzgefahr im Nordflügel

Luftbild des Schlosskomlexes / Foto: gemeinfrei
Luftbild des Schlosskomplexes. Der gesperrte Nordflügel ist links im Bild unterhalb des Schlossturms / Foto: gemeinfrei

Schlechte Nachrichten von Schloss Sondershausen. Die Schäden im Mauerwerk des Nordflügels aus der Mitte des 16. Jahrhunderts sind wesentlich gravierender als bislang bekannt. Auch Holzdecken in dem Trakt sind offenbar nicht mehr tragfähig.

Der Nordflügel ist nun wegen Einsturzgefahr gesperrt. Das Liebhabertheater, die Schlosskapelle und die Tapisserie dürfen nicht mehr betreten werden. Auch das Depot des Museums und die Werkstatt der Restauratorin befinden sich in dem gefährdeten Gebäudeteil. Das meldet die Thüringer Allgemeine.

Das hat zur Folge, dass das Museumsdepot in Kürze ausgeräumt werden muss. Es darf zurzeit nur mit einer Sondergenehmigung betreten werden. Das genaue Ausmaß der Schäden steht noch nicht fest. Das schadhafte Mauerwerk ist seit Jahren bereits durch Metallanker gesichert.
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Burg Großbodungen: Verkauf für 730.000 Euro geplant

Burg Grossbodungen / Foto: MacElch / CC-BY-SA 3.0
Burg Grossbodungen / Foto: MacElch / CC-BY-SA 3.0

Wer gerne Burgbesitzer werden möchte und gerade das nötige Kleingeld beisammen hat, wird z.B. im Eichsfeld fündig: Burg Großbodungen steht für 730.000 Euro zum Verkauf.

Prof. Dr. Raban Graf von Westphalen und seine Frau Gräfin Dr. Gerlinde von Westphalen wollen sich von ihrem 1994 erworbenen und liebevoll sanierten Besitz trennen. Das meldet die Thüringer Allgemeine.

Ein Grund sind laut der Zeitung Streitigkeiten mit dem örtlichen Landratsamt. Dieses habe 2012 auch zu verhindern versucht, dass der Denkmalpreis der Deutschen Burgenvereinigung an von Westphalens gehe. Erfolglos – so berichtet das Ehepaar in der Zeitung.
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Die schönsten Burgen und Schlösser in Thüringen

Innenhof von Schloss Sondershausen / Foto: Burgerbe.de
Innenhof von Schloss Sondershausen / Foto: Burgerbe.de

Wenn es in Deutschland ein „Schlösser- und Burgenland“ gibt, dann liegt das in Thüringen. Hier konnte sich in Mittelalter und Früher Neuzeit nie ein einzelner Herrscher durchsetzen, auch nicht der Landgraf von Thüringen.

Immer war das Territorium aufgespalten. Mächtige Familien sicherten ihre Macht mit Burgen. Hinzu kamen der Erzbischof von Mainz als Herr der Stadt Erfurt und die mächtigen Wettiner aus Sachsen.

Einheimische Grafen wie die von Schwarzburg, Orlamünde und Henneberg schauten von ihren Burgen aus ins weite, „grüne Herz Deutschlands“.
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Schloss Sondershausen: Prachtresidenz dank Salz-Reichtum

Die Gartenseite
Die Gartenseite des Westflügels / Fotos: Burgerbe.de

Auf 862 Quadratkilometern von Thüringen (etwas weniger als die Fläche des heutigen Berlins) erstreckte sich bis 1918 das reichlich zerstückelte Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen.

Dem regierenden Fürsten waren rund 90.000 Einwohner untertan (Stand: 1910).

Der Monarch des Mini-Ländchens residierte im prachtvollen Schloss Sondershausen – ein Beispiel dafür, was passiert, wenn adelige Regenten und ihre Frauen 700 Jahre lang weitgehend ungestört an einem Gebäude herumbauen können.
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