Schlagwort-Archive: Schlossretter

Pilot will Schloss Erichsburg sanieren


Schloss Erichsburg mit dem prägnanten Treppenturm / gemeinfrei
Schloss Erichsburg mit dem prägnanten Treppenturm / gemeinfrei / Bild oben: Schloss Erichsburg um 1650 (gemeinfrei)

Das Schloss Erichsburg (bei Einbeck in Niedersachsen) hat einen neuen Besitzer: Der Heidelberger Flugkapitän Manfred Schneider hat das heruntergekommene Renaissanceschloss aus einer Insolvenzmasse gekauft. Das meldet der NDR.

Nun will er das Gebäude aus dem 16. Jahrhundert im Ort Dassel sanieren lassen – und mit neuen Nutzungen (Mittelaltermärkte, Ritterturniere…) für Einnahmen sorgen. Er ist aber nicht allein. Manfred Schneider wird von einem örtlichen Förderverein unterstützt, dem laut NDR gleich 23 Dasseler beigetreten sind.

Bauherr von Schloss Erichsburg war zwischen 1527 und 1530 Herzog Erich I. von Braunschweig-Lüneburg. Er nutzte die Anlage auch als seinen Amtssitz.

Ein Großteil des heutigen Schlosses besteht aus Erweiterungsbauten von Herzog Julius von Wolfenbüttel aus der Zeit zwischen 1604 und 1612.
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Wiener Prinz kauft und saniert Altes Schloss Penig


Schloss Penig soll saniert werden / Foto: Wikipedia / Michael w / CC-BY-SA-3.0
Schloss Penig soll saniert werden / Foto: Wikipedia / Michael w / CC-BY-SA-3.0

Manchmal lohnt das Warten auf den (Märchen-)Prinzen. Zumindest gilt das im sächsischen Penig. Der in Wien lebende Jurist Dr. Alfred Prinz von Schönburg-Hartenstein hat das Alte Schloss des Ortes für 210.000 Euro gekauft.

Vertraglich sichert der Adelige nun zu, 1,4 Millionen Euro in die Sanierung zu stecken. Im Gegenzug kommt eine Summe in gleicher Höhe aus dem Bund-Länder-Fonds. Die Stadt Penig gibt 200.000 Euro. 2016 soll die Sanierung dann abgeschlossen sein. Das meldet die Zeitung Freie Presse.
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Adeliger saniert Schloss Wildprechtroda


Schloss Wildprechtroda / Foto: Wikipedia/Metilsteiner
Schloss Wildprechtroda / Foto: Wikipedia/Metilsteiner/CC BY-SA 3.0

Es ist eine dieser Geschichten von der Deutschen Teilung, die nach Jahrzehnten doch noch ein Happy End haben: Die Familie von Butler war 1945 vor den Sowjets in den Westen geflohen.

Ihren jahrhundertalten  Besitz, Schloss Wildprechtroda im thüringischen Bad Salzungen, riss sich die DDR unter den Nagel, nutzte ihn als Vertriebenenheim und ließ das Gebäude verkommen.

Nach der Wende kauften Otto und Barbara von Butler das Anwesen zurück und begannen mit der aufwendigen Sanierung – unterstützt mit 400.000 Euro von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
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