Schlagwort-Archiv: Schlossmuseum

Bayern gibt 105.000 Euro für Schloss Theuern

Schloss Theuern wird heute als Industriemuseum genutzt / Foto (auch Foto oben): Wikipedia / Mastthias Süß / CC-BY-SA 3.0
Schloss Theuern wird heute als Industriemuseum genutzt / Foto (auch Foto oben): Wikipedia / Mastthias Süß / CC-BY-SA 3.0

Der Freistaat Bayern macht 105.000 Euro locker, um die Sanierung von Schloss Theuern im Landkreis Amberg-Sulzbach voranzubringen.

Das Schloss im Besitz des Landkreises beherbergt das Ostbayerische Bergbau- und Industriemuseum. Das Museum ist zurzeit geschlossen und öffnet am 2. April wieder.

Das spätbarocke Schloss steht im Örtchen Kümmersbruck. Das Geld stammt aus dem Entschädigungsfonds für Denkmalpflege. Dieser wird vom Bayerischen Kultusministerium verwaltet und vom Freistaat und den Kommunen getragen.
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Schloss Wespenstein: Der lange Weg zum Museum

Willkommen auf Schloss Wespenstein / Foto: Wikipedia /  aschroet / CC-BY-SA 3.0
Willkommen auf Schloss Wespenstein / Foto: Wikipedia / aschroet / CC-BY-SA 3.0

Dr. Wolfgang Wehr ist ein Ingenieur aus Frankfurt/Main – und seit 2002 Herr auf Schloss Wespenstein bei Gräfenthal, für das er weiter große Pläne hat. 2011 erhielt er für sein Wirken bereits den mit 30.000 Euro dotierten Thüringer Denkmalpflegepreis.

Nun plant er das gesamte Schloss – das er inzwischen in eine Stiftung überführt hat – zum Museum zu machen. Es wäre eine weitere positive Wendung in der Geschichte des Schlosses im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Davon berichtet freundlicherweise die Ostthüringer Zeitung.
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Lodenmantel von König Ludwig II. auf Schloss Herrenchiemsee: Bayern erstarren in Ehrfurcht

Ein solcher Mantel des Bayern-Königs ist von den Motten verschont worden / Foto: Bayerische Schlösserverwaltung / Foto oben: Schloss Herrenchiemsee /  Wikipedia / Guido Radig / CC-BY-SA 3.0
Ein solcher Mantel des Bayern-Königs ist von den Motten verschont worden / Foto: Bayerische Schlösserverwaltung / Foto oben: Schloss Herrenchiemsee / Wikipedia / Guido Radig / CC-BY-SA 3.0

Der mittelschwer wahnsinnige Bayern-König Ludwig II. füllt erst nach seinem Tod die Kassen des Freistaats. Die späte Bewunderung gegenüber dem „Kini“ erreicht für Franken und Nicht-Bayern schon humoristische Dimensionen: Nun soll ein Lodenmantel des Pleite-Monarchen Touristenströme zu Schloss Herrenchiemsee locken.

Das Schloss wird am Sonntag, 1. Mai, wiedereröffnet. Zwei Monate lang wurden eine neue Klimaanlage eingebaut und Verbesserungen des Brandschutzes durchgeführt.

Wie die Bayerische Schlösserverwaltung mitteilt, wird aus diesem Anlass „ein privater Mantel Ludwigs II. erstmals im Ludwig II.-Museum präsentiert“.
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Schloss Fallersleben: Erinnerung an Hoffmann und die Hymne der Einheit

Das Museum im Schlos erinnert an Hoffmann von Fallersleben / Foto: gemeinfrei
Das Museum im Schloss erinnert an Hoffmann von Fallersleben / Foto: gemeinfrei / Foto oben: gemeinfrei

Die Geschichte von Schloss Fallersleben im heutigen Wolfsburg beginnt mit einer Tragödie.

Während der Bauzeit erleidet der Auftraggeber Franz von Braunschweig-Lüneburg, erster Herscher des neuen Herzogtum Gifhorn, eine Infektion am Fuß. Diese will nicht heilen und breitet sich aus.

Ohne Antibiotika eine schlimme Sache. Es bleibt nur die Amputation. Doch die erfolgt zu spät.

1549 stirbt der Herzog qualvoll auf seinem Schloss Gifhorn.

Seine Witwe Klara mit den beiden Töchtern Katharina wurde vom Nachfolger flugs auf die Baustelle von Schloss Fallersleben abgeschoben. Bis 1551 ließ sie das Wasserschloss fertigstellen.
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Angst vor Daesh: Schweden schließt Schloss Drottningholm

König Carl Gustaf: Schlossschließung im Anti-Terror-Kampf (Bild von mit beschnitten) / Foto: Wikipedia Bengt Nyman - IMG_5940-1 / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / Holger-Ellgaard / CC-BY-SA 3.0
König Carl Gustaf: Schlossschließung im Anti-Terror-Kampf (Bild von mit beschnitten) / Foto: Wikipedia Bengt Nyman – IMG_5940-1 / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / Holger-Ellgaard / CC-BY-SA 3.0

Ein böser Verdacht macht in Schweden die Runde: Das eigentliche Ziel der Terroristen von Daesh („IS“) könnte Skandinavien – und da speziell das schwedische Königspaar mitsamt der schwangeren Kronprinzessin – sein.

Ist ja auch logisch, schließlich herrschen Carl XVI. Gustaf und Königin Silvia über ein Land mit einem Kreuz in der Fahne (und einer starken Heavy-Metal-Szene).

Kein schlüssiger Gedanke? Nunja, in Zeiten der Antiterror-Paranoia muss auf die sogenannte „erhöhte Bedrohungslage“ öffentlichkeitswirksam reagiert werden.
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