Schlagwort-Archive: Schlösser in Franken

Schloss Ebelsbach: Notsicherung nach Brandstiftung

Renaissance-Schmuckstück: Schloss Ebelsbach vor dem Brand / Foto: Wikipedia / Ermell / CC-BY-SA 3.0 / Oben ein Bild nach dem Feuer / Foto: Wikipedia / Tilman2007 / CC-BY-SA 3.0
Renaissance-Schmuckstück: Schloss Ebelsbach vor dem Brand / Foto: Wikipedia / Ermell / CC-BY-SA 3.0 / Oben ein Bild nach dem Feuer / Foto: Wikipedia / Tilman2007 / CC-BY-SA 3.0

Dank einer Ausnahmeregelung konnte ein amtlich bestellter Anwalt die Kontrolle über das verfallende Schloss Ebelsbach übernehmen. Nun laufen dringend nötige Notsicherungen an.

Rückblende: In der Nacht zum 10. September 2009 legten ein oder mehrere Täter im Hauptgebäude des gut erhaltenen Renaissanceschlosses Ebelsbach Feuer. Die Flammen fraßen sich durch das trockene Holz des Dachstuhls, der weitgehend ausbrannte.
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Schloss Schillingsfürst: Vom Reichskanzler zur Falken-Show

Eine mächtige Brücke führt zum Schloss. Auf der Wiese darunter zeigen die Falken, was sie können / Fotos: Burgerbe.de
Eine mächtige Brücke führt zu Schloss Schillingsfürst. Auf der Wiese darunter zeigen die Falken, was sie können / Fotos: Burgerbe.de

Wenn die Mauern von Schloss Schillingsfürst Geschichten erzählen könnten, dann würden sie von drei Zerstörungen berichten: durch einen empörten König, plündernde Bauern und ebenso beutegierige kroatische Sölnder.

Und sie würden vielleicht von der Resignation eines fürstlichen Reichskanzlers raunen, der das Pech hatte, unter dem beratungsresistenten Militaristen Wilhelm II. zu dienen…

Wer die A7 Richtung Süden fährt (was angesichts der vielen lohnenden Ziele auf der Strecke schwierig ist), sieht kurz hinter Rothenburg ob der Tauber auf einer Anhöhe etwas, das von weiterm wie ein klobiger grauer Kasten wirkt: Schloss Schillingsfürst.
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Die schönsten Burgen und Schlösser in Franken

Die Veste Coburg, auch bekannt als "fränkische Krone"
Burgen und Schlösser in Franken ziehen Touristen an. Hier: Die Veste Coburg, auch bekannt als „fränkische Krone“ / Bild oben: Die Plassenburg / Fotos: Burgerbe.de

Wer im Urlaub Wert auf den Besuch von Burgen und Schlössern in sattgrünem Auenland-Panormana legt, ist in Franken genau richtig.

Das gehört zwar verwaltungstechnisch zu Bayern, aber in die Regel haben die Franken ihren eigenen Kopf und eine Geschichte, die auch bestens ohne das Haus Wittelsbach auskommt…

In Franken ist die deutsche Kleinstaaterei sozusagen zu Stein geworden. Mächtige Territorialherren wie die Bischöfe von Bamberg und Würzburg bauten Festungen und prachtvolle Lustschlösser (ja, gerade die Bischöfe).
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Familie Faber-Castell will Schloss Appelhof beleben


Videobilder vom Schloss / Foto oben: Ein bisschen verwunschen: Schloss Appelhof Foto: Wikipedia / Laica24 / CC-BY-SA 3.0

Jahrzehntelang hatte die Familie von Faber-Castell kein Geld für die Instandhaltung ihres fränkischen Rokoko-Schlosses Appelhof übrig und benutzte es als Wohnsitz älterer Verwandter (es gibt nicht mal eine Zentralheizung).

Entsprechend sieht es da auch aus. Kein Ruhmesblatt für die Stifte-Millionäre.

Das soll jetzt unter Firmenchef Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell anders werden. Die Familie des „Bleistift-Königs“ hat eine Restauratorin mit ersten Schritten einer Renovierung beauftragt.
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Die Mumien von Schloss Sommersdorf

Schloss Sommersdorf in Franken ist bekannt für die Mumien in seiner Gruft / Foto: Wikipedia / Reinhardhauke / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Tilman2007 / CC-BY-SA 3.0
Schloss Sommersdorf in Franken ist bekannt für die Mumien in seiner Gruft / Foto: Wikipedia / Reinhardhauke / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Tilman2007 / CC-BY-SA 3.0

Die Geschichte beginnt mit einem Verfolgungsritt über herbstliche Stoppelfelder. Als französische Soldaten 1806 in Franken auf dem Vormarsch nach Osten sind, erspähen sie in der Ferne einen preußischen Offizier zu Pferd.

Ihnen war klar: Das kann nur ein Spion aus Berlin sein, der die Route von Napoleons Truppen auskundschaften will. Sie nahmen die Verfolgung auf, die sie zu einer alten Burg nahe Nürnberg führte: Schloss Sommersdorf.

Auf den ersten Blick war in der nichts vom mutmaßlichen Hohenzollern-Spion zu sehen. Also suchten sie genauer und stießen dabei auch in die Gruft vor.

Weil so ein Preuße im Besitz von Militärgeheimnissen schließlich überall stecken kann, schreckten sie auch nicht davor zurück, die an beiden Seiten des Raums stehenden Särge zu öffnen.


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