Schlagwort-Archiv: Schlösser an der Elbe

Dresden will offenbar Schloss Übigau kaufen

2010 war noch Leben im Garten von Schloss Übigau an der Elbe / Foto: Wikipeida / Der Brauni / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Anaximander / CC-BY-SA 3.0
2010 war noch Leben im Garten von Schloss Übigau an der Elbe / Foto: Wikipeida / Der Brauni / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Anaximander / CC-BY-SA 3.0

Sachsens Landeshauptstadt plant offenbar, das leer stehende Schloss Übigau in Dresden-Übigau für bis zu 1,3 Millionen Euro zu erwerben, um es dann weiterzuverkaufen. Das meldet die Sächsische Zeitung unter Berufung auf eine „geheime Vorlage“ aus dem Rathaus.

Dresdnes Oberbürgermeister Dirk Hilbert wolle sich dazu demnächst mit der Heidelberger Eigentümerin Ingrid Schinz treffen.

Dem Barockschloss im Nordwesten von Dresden droht der Verfall: Im Oktober 2016 musste der beliebte Biergarten Sommerwirtschaft im Schloss schließen, da die Baugenehmigung ausgelaufen war und die Besitzerin keinen Antrag auf Verlängerung gestellt hatte.
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Großer Wendelstein: Schloss Torgau öffnet Spiegelstube


Grotesken-Fries Lucas Cranach d.Ä. um 1537 in der Spiegelstube
Groteskenfries in der Spiegelstube von Schloss Hartenfels in Torgau © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Mittring / Foto oben: Der Innenhof von Schloss Torgau. Großer Wendelstein im Zentrum / gemeinfrei

Presserummel auf Schloss Torgau: Nach umfassender Sanierung einer Wandmalerei aus der Werkstatt von Lukas Cranach wurde die bislang geschlossene Spiegelstube nun für Schlossbesucher geöffnet. Die Kammer ist ein Raum über dem Großer Wendelstein genannten Treppenhaus.

Der Wendelstein ist eine freitragende spiralförmige Treppe ohne Mittelsäule – für die Entstehungszeit 1533 bis 36 eine architektonische Glanzleistung (Vorbild war der 50 Jahre zuvor errichtete Treppenturm der Albrechtsburg in Meißen).

Überspannt wird dieses Treppenhaus von einem zarten Gewölbe, dessen Gewicht auf sechs schlanken Pfeilern ruht.
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Schloss Dornburg: Investor mit Kaufinteresse

Blick auf Schloss Dornburg / Foto: Doris Antony / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: gemeinfrei
Blick auf Schloss Dornburg / Foto: Doris Antony / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: gemeinfrei

Schloss Dornburg in Gommern braucht eine gründliche Sanierung – aber das Land Sachsen-Anhalt will die Mittel nicht aufbringen. Also wird seit Jahren ein Investor für die einst hochherrschaftliche Barock-Immobilie gesucht.

Jetzt gibt es mal wieder Gespräche mit einem Interessenten, der nicht genannt werden möchte…

Bislang war das Schloss als luxuriöse Seniorenresidenz im Gespräch, doch der Investor zuckte vor den Einschränkungen zurück, die die Einrichtung im Denkmal mit sich bringen würde.
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Schloss Coswig: Landkreis setzt Frist für Dach-Reparatur


Schloss Coswig an der Elbe / Foto: Wikipedia / M_H.DE / CC-BY-SA 3.0
Schloss Coswig an der Elbe / Foto: Wikipedia / M_H.DE / CC-BY-SA 3.0

Schloss Coswig soll zum Kulturzentrum werden / Foto: Wikipedia / Jwaller / CC-BY-SA 3.0
Schloss Coswig soll zum Kulturzentrum werden / Foto: Wikipedia / Jwaller / CC-BY-SA 3.0

Mit großen Plänen hat die Firma Arcadia 2006 das malerisch an der Elbe gelegene Schloss Coswig übernommen. Hier, mitten im Landkreis Wittenberg, soll ein Kulturzentrum entstehen. Die Sanierung startete auch mit Schwung und 600.000 Euro an Fördermitteln.

Doch nun stehen die Arbeiten. Durch das schadhafte Dach dringt Wasser ein. Nach einer Begehung mit der Eigentümerin Dr. Magnolia Albertazzi hat der Landkreis der italienischen Unternehmerin nun eine Frist gesetzt: Bis zum Spätsommer muss dass Dach wieder regensicher sein. Das meldet die Mitteldeutsche Zeitung.
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Schloss Hartenfels: Prächtige Folge der Leipziger Teilung


Schloss Hartenfels in Torgau / Foto: Wikipedia / Zeppelubil / Th. Haft / CC BY 3.0 DE
Schloss Hartenfels in Torgau / Foto: Wikipedia / Zeppelubil / Th. Haft / CC BY 3.0 DE

Das Aufteilen von geerbten Ländern unter Herrschersöhnen hatte komplizierte und meist kriegerische Folgen. Schließlich wollte jeder die Hauptstadt und die größere Hälfte Land haben. Die Entstehung des prächtigen Schlosses Hartenfels in Torgau ist eine direkte Folge einer solchen Vereinbarung.

Dass man so ein fürstliches Erbe auch vernünftig in zwei Teile filetieren konnte, wollten 1485 die Wettiner Ernst und Albrecht III. anhand von Sachsen beweisen. Ernst, der Ältere, zog die Grenzen – und der jüngere Bruder durfte wählen, welches Territorium er haben wollte: Die sogenannte Leipziger Teilung.
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