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Schloss Harff: Gesprengt für den Tagebau


In der DDR störten Burgen und Schlösser aus ideologischen Gründen – und wurden reihenweise gesprengt. In Westdeutschland war der Hass auf die „Junker“ nicht so ausgeprägt – doch so manches alte Schloss stand trotzdem auf der Abschussliste, weil es dem Wirtschaftswunder im Weg war.

Ein solcher Fall war Schloss Harff mit seinem 15 Hektar großen englischen Landschaftsgarten in Bedburg. Da das Schloss dem sich immer weiter ausdehnenden Tagebau Frimmersdorf im Weg war, ließen die Rheinischen Braunkohlenwerke (später Firma Rheinbraun, heute Teil von RWE) es kurzerhand sprengen.

Das Foto oben zeigt Schloss Harff kurz vor der Sprengung (aus der Sammlung Ludger Allhoff, gemeinfrei).
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