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Schloss Friedenstein: Der große Kunstklau von 1979

Schloss Friedenstein / Foto: Wikipedia / Michael Sander / CC-BY-SA 3.0
Schloss Friedenstein / Foto: Wikipedia / Michael Sander / CC-BY-SA 3.0 / Bild oben: Die gestohlenen Gemälde von Schloss Friedenstein, Gotha / Bild: Pressemitteilung Stadt Gotha

In der verregneten Nacht vom 13. auf den 14. Dezember 1979 wurde Schloss Friedenstein bei Gotha zum Ziel eines der spektakulärsten Kunstdiebstähle der Nachkriegszeit. Fünf Ölbilder der niederländischen Malerschule waren die Beute des/der Täter/s.

Ihr damaliger Wert: 4,5 Millionen D-Mark, heute würde man wohl 50 Millionen Euro dafür bekommen. Der Kunstraub aus dem DDR-Museum konnte nie aufgeklärt werden.
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Schloss Friedenstein: Löschwasser aus alter Zisterne


Schloss Friedenstein: Die Zisterne nach der Räumung vom Schutt Foto: Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Dorothea Voigt
Schloss Friedenstein: Die Zisterne nach der Räumung vom Schutt
Foto: Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Dorothea Voigt

Wenn in einem historischen Schloss mit seiner Vielzahl an hölzernen Decken, Böden und leicht brennbaren Möbeln ein Feuer ausbricht, sind schnell große Mengen Wasser nötig. Sonst sieht ein Schloss kurz darauf aus wie das 2013 schwer beschädigte Ehrenstein.

Das soll sich auf Schloss Friedenstein bei Gotha in Thüringen jedenfalls nicht wiederholen: Hier wird gerade eine alte Zisterne als Löschwasserspeicher instandgesetzt.

Die gemauerte Zisterne stammt aus dem 16. Jahrhundert. 1876 hatte man sie aufgegeben, mit Schutt gefüllt – und vergessen. Erst 1996 wurde das Tonnengewölbe bei Bauarbeiten zufällig wieder entdeckt.
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Adelige feiern 250 Jahre „Der Gotha“ auf Schloss Friedenstein


Der "Gotha" von 1893  / Foto: Wikipedia/Public Domain
Der „Gotha“ von 1893 / Foto: Wikipedia/Public Domain

Standesgemäße Heiraten im alten Adel sind gar nicht so einfach: Da muss genauestens herausgefunden werden, wie viele Generationen waschechten blauen Bluts der potentielle Partner so mit sich herumträgt. Je älter und näher an den einst regierenden Häusern, je lieber.

Wessen Vorfahren schon im Bauernkrieg die örtliche Landbevölkerung niedergemetzelt haben, der hat natürlich wesentlich bessere Karten als der Spross einer „frisch geadelten“ Familie (also alles ab 1850). Am besten kommen Nachfahren der Gotteskrieger an, die in den diversen Kreuzzügen darauf aus waren, die Schädel Un- und geringfügig Andersgläubiger zu spalten.
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