Schlagwort-Archive: Schlösser in Sachsen

Schloss Schlettau: Einbrecher klettern über Pranger

Schloss Schlettau im Erzgebirge / Foto: Wikipedia/Leppus
Schloss Schlettau im Erzgebirge / Foto: Wikipedia/Leppus/CC BY 3.0 DE

Ausgerechnet den Nachbau eines mittelalterlichen Foltergeräts haben sich Unbekannte zu Nutze gemacht, um erneut in Schloss Schlettau im Erzgebirge einzubrechen. Die Kriminellen schleppten einen Pranger vom Schlosshof rund hundert Meter unter ein Fenster des Herrenhauses und kletterten so ins Schloss.

Ihre Beute: Rund 100 Euro und ein Zentralschlüssel. Wegen des Schlüsseldiebstahls muss nun die Schließanlage ausgetauscht werden – und das zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage, denn bereits am vergangenen Freitag war auf ähnliche Weise in Schloss Schlettau eingebrochen worden.

Die Beute an diesem Tag: Mehrere hundert Euro und ebenfalls ein Zentralschlüssel. Darüber berichtet die Freie Presse.

Damit das nicht ein drittes Mal passiert, ist der Pranger inzwischen am Boden festgeschraubt worden.
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„Adel on tour“: Sonderausstellung auf Schloss Nossen

Schloss Nossen über dem 'Muldental / Foto: Wikipedia/Thomas Richter
Schloss Nossen über dem ‚Muldental / Foto: Wikipedia/Thomas Richter/CC BY-SA 3.0

Junge Adelige und der großbürgerliche Nachwuchs  im 18. und 19. Jahrhundert sollten etwas „von der Welt“ sehen (was in erster Linie Italien und Paris hieß). Nebenbei konnte man Sprachkenntnisse verfeinern, Weltläufigkeit erlernen und wichtige internationale Kontakte knüpfen.

Üppig mit Geld ausgestattet, gingen die Sprösslinge der großen Familien, meist in Begelitung eines bildungsbeflissenen Tutors, auf die „Grand Tour“. Einige kamen bis nach Jerusalem, andere überhaupt nicht wieder.
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Schweizer Strohmuseum hilft Moritzburger Fasanenschlösschen

Das Fasanenschlösschen in Moritzburg / Foto: Wikipedia/Kolossos
Das Fasanenschlösschen in Moritzburg / Foto: Wikipedia/Kolossos/CC BY 3.0 DE

Tapeten waren ein Statussymbol des Rokoko. Am besten aus sündhaft teurem, kunstvoll bemaltem Seidenstoff aus China. Sachsens erster König Friedrich August ließ seine Sommerresidenz, das Fasanenschlösschen, mit kostbarsten Wandbelägen dekorieren – in seinem Ankleidezimmer sahen diese sahen allerdings nur wie die unerschwingliche fernöstliche Importware aus.

In Wirklichkeit bestanden die Tapeten aus kunstvoll verarbeitetem Haferstroh auf mit Seidenfäden und Stickereien durchwirktem Leinen, garniert mit Kunstperlen.
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Schloss Hubertusburg: Frieden nach der Plünderung des „sächsischen Versailles“

Schloss Hubertusburg - Die Preußen waren auf das "sächsische Versailles" neidisch / Foto: Wikipedia/Andre Kaiser
Schloss Hubertusburg – Die Preußen waren auf das „sächsische Versailles“ neidisch / Foto: Wikipedia/Andre Kaiser/gemeinfrei

Die Preußen machten alles gründlich. Besonders das Plündern. Als die Truppen Friedrichs II. 1760 die kursächsische Hauptstadt Dresden verwüsteten, bekamen sie vom König den ausdrücklichen Befehl auch Schloss Hubertusburg bei Grimma zu plündern. Gründlich. Es war die Rache für die Plünderung von Schloss Charlottenburg, an der auch sächsische Truppen teilgenommen hatten.

Nachdem die preußischen Soldaten mit dem Schloss fertig waren, wurden extra zwei sogenannte Koffaktoren aus Berlin in Marsch gesetzt, um die im Schloss verbauten Edelmetalle in dreimonatiger Arbeit „endzuverwerten“.
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„Fett, einäugig, revolutionär“: Film zur Ausstellung auf Schloss Rochlitz

Das Plakat zur Ausstellung
Das Plakat zur Ausstellung / Bild: YouTube

Ah, „Schlösserland Sachsen“ hat gerade einen Fünf-Minuten-Trailer zur kommenden Dauerausstellung „Fett, einäugig, revolutionär“- ab 27. April 2013 auf Schloss Rochlitz bei YouTube hochgeladen. Darin werden Szenen mit drei „vergessenen Wettinern“ auf Schloss Rochlitz gezeigt.

Sehr professionell gemacht. Im Fokus stehen Wilhelm der Einäugige, Dedo „der Fette“ und Elisabeth von Rochlitz, die im Ort die Reformation einführte.
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