Schlagwort-Archiv: Schlösser in Berlin

Die schönsten Schlösser in Berlin und Potsdam

mit Kuppel Das wiederufgebaute Berliner Stadtschloss mit Kuppel  (Computersimulation) / Bild: Wikipedia/eldaco
Das wieder aufgebaute Berliner Stadtschloss mit Kuppel (Computersimulation) / Bild: Wikipedia/eldaco / Foto oben: Schloss Charlottenburg / Wikipedia / Times / CC-BY-SA 2,5

Berlin ist auch eine Stadt der Schlösser. Wobei man immer auch ans nahe Potsdam denken sollte. Denn die Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin sind als Unesco-Welterbestätten anerkannt.

Das Berliner Stadtschloss ist aktuell eher eine Attraktion für Baustellentouristen. Es wird bekanntlich nach dem historischen Vorbild wieder aufgebaut.

Die Eröffnung des neuen Humboldt-Forums („das neue Kulturzentrum im Herzen Berlins“) im Stadtschloss ist für den 14. September 2019 geplant.
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Schloss Pfaueninsel in Berlin wird bis 2024 saniert – und geschlossen

Schloss Pfaueninsel am der Havel im Südwesten Berlins / Foto: Wikipedia / RobbyBer / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / NoRud / CC-BY-SA 3.0de
Schloss Pfaueninsel an der Havel im Südwesten Berlins / Foto: Wikipedia / RobbyBer / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / NoRud / CC-BY-SA 3.0de

Das Schloss Pfaueninsel auf einer Havelinsel in Berlin schließt ab September 2018 für voraussichtlich sechs Jahre. In dieser Zeit soll das in den Jahren 1794 bis 1797 weitgehend aus Holz errichtete Gebäude umfassend saniert werden – damit die künstliche Ruine nicht zu einer realen wird.

Die Schlossbesitzerin, die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, rechnet mit Kosten in Höhe von 4,2 Millionen Euro. Saniert werden soll vor allem die Fassade.

Zuletzt wird das weiße Schlösschen beim Pfaueninselfest am 19. August 2018 geöffnet sein. Dann wird voraussichtlich sechs Jahre lang saniert. Die Schlossbesichtigung (nur mit Führer möglich) kostet aktuell sechs Euro, die Fährpassage vier Euro.
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Schloss Schönhausen: Wo die DDR Onkel Ho hofierte


Das Plakat zur Ausstellung / © Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Das Plakat zur Ausstellung / © Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg / Foto oben: Wikipedia / A.Savin / CC-BY-SA 3.0

Die DDR-Führung träumte bis zum Schluss von Weltniveau und internationaler Anerkennung. Um das zu symbolisieren waren Staatsbesuche eminent wichtig, von denen dann die Aktuelle Kamera in Bandwurmsätzen hofberichterstattete.

Da das Berliner Schloss doch zu preußisch und zu kaputt war, wurde das gut erhaltene Schloss Schönhausen zum beliebten Ort für Staatsbankette. Hier traf Präsident Wilhelm Pieck die Größen des sozialistischen Machtblocks: Von Chruschtschow bis Ho Chi Minh.

Dem Thema „Schlösser für den Staatsgast – Staatsbesuche im geteilten Deutschland“ ist vom 1. April bis 3. Juli 2016 einer Ausstellung auf Schloss Schönhausen.
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Schloss Bellevue: Wo Präsident Steinmeier nicht wohnt


Barack Obama bei Joachim Gauck auf Schloss Bellvue / Foto: gemeinfrei
Trump-Vorgänger Barack Obama bei Steinmeier-Vorgänger Joachim Gauck auf Schloss Bellevue / Foto: gemeinfrei

Wenn über Schloss Bellevue die zwei mal zwei Meter große Standarte des Bundespräsidenten weht – dann heißt das noch lange nicht, dass Frank Walter Steinmeier zuhause ist. Es bedeutet vielmehr, dass sich der Präsidenten weder auf einer offiziellen Auslandsmission noch in seinem Bonner Amtssitz, der Villa Hammerschmidt, aufhält.

Aber sonst kann das Staatsoberhaupt so ziemlich überall stecken (anders als bei der Queen, deren Flagge auf einem Palast tatsächlich ihre persönliche Anwesenheit signalisiert).
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Schloss Charlottenburg: Sanierung für 15 Millionen


Auf Schloss Charlottenburg ist Obama zum Abendessen eingeladen / Foto: Wikipedia/GFDL / cc-by-sa 3.0
Auf Schloss Charlottenburg war auch schon Präsident Obama zum Abendessen / Foto: Wikipedia/GFDL / cc-by-sa 3.0

Der deutsche Wiederaufbau nach dem Krieg lief in erstaunlichem Tempo ab. Auch das Berliner Schloss Charlottenburg wurde fix wiederhergestellt. 1957 war die Rekonstruktion mit dem Kuppel-Neubau beendet.

Heute wundert man sich ein bisschen: Es gab dafür überhaupt keine Baugenehmigung. Schloss Charlottenburg – ein Schwarzbau?

Den heutigen Sanierern ist das egal. Sie stört vielmehr, dass es nach dem Krieg kein Konzept eines einheitlichen Wiederaufbaus gab. Das soll nun nachgeholt werden. Die Sanierung inklusive des energieeffizienten Umbaus der Anlage für 15 Millionen Euro hat begonnen.
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