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Polizei fahndet: Schwarze Graffitis an der Fassade von Schloss Ludwigslust

Residenzschloss Ludwigslust in Mek-Pom.  Foto: Wikipedia /  Frank Maahs
Residenzschloss Ludwigslust in Mek-Pom.
Foto: Wikipedia / Frank Maahs / CC-BY-SA-3.0

Unbekannte Sprayer haben in der Nacht zu Freitag (24. Mai 2013) die weiße Fassade des Ludwigsluster Schlosses mit schwarzer Farbe beschmiert. Das meldet die Polizeiinspektion Ludwigslust. Die Unbekannten sprühten an drei Stellen unter anderem „inhaltslose Buchstabenkombinationen“ (O-Ton der Polizei) an eine Barockfassade.

Die Kriminalpolizei hat am Tatort Spuren gesichert und die ersten Ermittlungen angestellt. Darüber hinaus nahmen die Beamten eine Anzeige wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung auf. Die Polizei in Ludwigslust (erreichbar unter der Telefonnummer 03874/ 4110) bittet zur Aufklärung der Tat um Hinweise aus der Bevölkerung.
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Barocke Residenz Schloss Ludwigslust wird saniert

Residenzschloss Ludwigslust in Mek-Pom. Foto: Wikipedia /  Frank Maahs
Residenzschloss Ludwigslust in Mecklenburg.
Foto: Wikipedia / Frank Maahs / CC-BY-SA-3.0

In Schloss Ludwigslust regieren nicht mehr die Großherzöge von Mecklenburg-Schwerin, sondern zurzeit die Handwerker. Bereits seit September 2011 wird der Ostflügel des staatlichen Schlosses saniert. Der Museumsbetrieb läuft weiter. Die Tapeten und Fußböden sind noch im Original erhalten. Das kostbare Parkett wurde sicherheitshalber abgebaut und soll nun wieder verlegt werden.

Bis Mitte 2015 sollen die Räume der ersten und zweiten Etage im Ostflügel und im Westflügel restauriert sein. Der 300 Quadratmeter große Goldene Saal, früher Spielort der Mecklenburg-Schweriner Hofkapelle, bleibt voraussichtlich bis zum Frühjahr 2014 zur  „statischen Ertüchtigung“ geschlossen.

Durch ein Fenster können  Museumsbesucher Arbeiten am Parkettfußboden des Goldenen Saals miterleben.

Nach Ende der Arbeiten, voraussichtlich ab März 2016, sollen wieder „herausragende Kunstwerke aller Gattungen“ in dem Museum präsentiert werden. Das melden die „Kunstsammlungen Schlösser und Gärten / Staatliches Museum Schwerin“ auf ihrer Homepage.

Herzog Friedrich "der Fromme" mit Schloss-Bauplan, gemalt von  Georg David Matthieu / Foto: Wikipedia/Public Domain
Herzog Friedrich „der Fromme“ mit Schloss-Bauplan, gemalt von Georg David Matthieu / Foto: Wikipedia/Public Domain

Entstanden ist das Schloss, weil Herzog Friedrich „der Fromme“ nach dem Siebenjährigen Krieg eine passende Residenz brauchte, die auch die kleine Kunstsammlung seines Vaters aufnehmen konnte. Außerdem war er von Versailles fasziniert. Hofbaumeister Johann Joachim Busch sollte also von 1772 bis 1776 etwas „französisches“ nach Mecklenburg verpflanzen.

Volia. Hat er gemacht. Aus einem kleinen Jagdschloss (das Friedrich kurzerhand abreißen ließ) wurde ein prächtiges Residenzschloss. Herzog Friedrich zog sogleich ein. Seine Familie regierte von hier aus bis 1835. Erst Enkel Paul Friedrich zog es zurück nach Schwerin.

Den Krieg überstand das Schloss weitgehend unbeschädigt. Da Ludwigslust zunächst von westalliierten Truppen besetzt wurde, blieb der Anlage auch die Plünderung durch die Rote Armee erspart. Natürlich gingen trotzdem allerlei Pretiosen verloren.

Sehr ausführlich ist der Eintrag zu Schloss Ludwigslust in der Wikipedia. Weitere Informationen zu Schloss und Stadt auf der Seite des NDR: „In Ludwigslust lebt die Barockzeit