Schlagwort-Archiv: Sagen

Schelmenburg: Das Schloss der Schelme von Bergen

„So ward der Henker ein Edelmann.
Und Ahnherr der Schelme von Bergen.
Ein stolzes Geschlecht! Es blühte am Rhein.
Jetzt schläft es in steinernen Särgen.“

Den Schelmen von Bergen widmete Heinrich Heine 1846 ein denkwürdiges Gedicht. Das Adelsgeschlecht mit dem spaßigen Namen gab es tatsächlich. Sein Stammsitz, die Schelmenburg, lag im Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim und ist erhalten. (Foto: Wikipedia /Lumpeseggl / CC-BY 4.0)
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Vandalismus am Merseburger Schloss: Rabenfigur zerstört

Die Rabenfigur mit dem Ring vor der Zerstörung / Foto: FrecheEnte/gemeinfrei/Foto oben: Burgerbe.de
Die Rabenfigur mit dem Ring vor der Zerstörung / Foto: FrecheEnte/gemeinfrei/Foto oben: Burgerbe.de

Unbekannte haben sich in der Nacht zu Dienstag auf das Gelände des Merseburger Schlosses geschlichen und dort eine Rabenfigur von 1887 zerstört.

Die Skulptur hat für die Merseburger hohen Symbolwert. Sie verweist auf eine Sage um den legendären Bischof Thilo von Trotha (1443-1514) – den Bauherrn des bis heute erhaltenen Bischofsschlosses.

Die Unbekannten waren auf den steinernen Rabenkäfig geklettert und hatten die Figur aus Buntsandstein heruntergeschlagen, die beim Fallen das Dach des Rabenkäfigs beschädigte.
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Die Jugendherberge Saldenburg: Gebaut vom verlassenen Ritter Tuschl

Die Saldenburg: Jugendherberge im Dreiburgenland bei Passau / Fotos: Burgerbe.de
Die Saldenburg: Jugendherberge im Dreiburgenland bei Passau / Fotos: Burgerbe.de

Die Geschichte der Saldenburg, heute eine Jugendherberge, startet mit einer eher unüblichen Rittergeschichte: Bauherr der Burg war ab 1368 der Ritter Heinrich Tuschl.

Der war zwar drei Mal verheiratet. Doch einer seiner Gattinnen ging er mit seinm Gerede von Turnieren und Rüstungen derart auf die Nerven, dass sie ihn unerhörterweise verliess.

Der Skandal auf der Burg machte mächtig Eindruck auf die bäuerliche Bevölkerung: In niederbayerischen Sagen spukt Tuschl seitdem unter dem Namen „Ritter Allein“ herum.
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Das gruselige Burgfräulein von Strechau


Burg Strechau bei Lassing in der Steiermark / Foto: Wikipedia / Dietersdorff / CC-BY-SA 3.0
Burg Strechau bei Lassing in der Steiermark / Foto: Wikipedia / Dietersdorff / Lizenz: CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Das Burgfräulein von Strechau / Bild: gemeinfrei

Das Burgfräulein von Strechau hat sich in Schale geworfen: Ein von einem diamantbesetzten Samtkreuz gehaltenes Spitzentuch lässt ihr tief in den Ausschnitt blicken. Ein schicker Hut mit breiter Krempe und kecker Feder krönt das von ihrem offenen rotblonden Haar umflossene Gesamtbild.

Doch statt des hübschen Gesichts der jungen hochzeitswilligen Adeligen aus der Steiermark schaut den Betrachter nur der blanke Burgfräulein-Totenschädel mit lückenhaftem Gebiss an.

Ziemlich makaber.
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Schatzfund auf Burg Katzenstein: Sage mit wahrem Kern


Burg Katzenstein / Foto: Wikipedia / Bernd Haynold / CC-BY-SA 2.5
Burg Katzenstein / Foto: Wikipedia / Bernd Haynold / CC-BY-SA 2.5

Urig, diese Burg Katzenstein... / Foto: Wikipedia / Tilman2007 / CC-BY-SA 3.0
Urig, diese Burg Katzenstein mit ihrem Katzenturm… / Foto: Wikipedia / Tilman2007 / CC-BY-SA 3.0

Überraschung auf Burg Katzenstein am Rand der Schwäbischen Alb: Beim Putzen eines Fenstersimses hat sich ein Stein gelöst. Im Hohlraum dahinter tauchten fünf Blechdosen mit insgesamt 250 Schmuckstücken auf. Darunter sind Ketten, Broschen, Ringe, Münzen und Uhren. Das meldet die Heidenheimer Zeitung.

Der Fund dürfte bis zu 15.000 Euro wert sein. Aus welcher Zeit und von wem er stammt, ist noch nicht klar. Seit Generationen existiert schon eine Sage von einem in der Burg vergrabenen Schatz.
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