Schlagwort-Archiv: Sachsen und Napoleon

Schloss Nossen: Jagdschloss wurde zum Gefängnis


Schloss Nossen: Der Innenhof
Schloss Nossen: Der Innenhof / Fotos: Burgerbe.de

Schloss Nossen auf einem Felsvorsprung über der Freiberger Mulde sieht mit seinen mächtigen Türmen aus wie eine trutzige Burg. Eine solche stand hier tatsächlich einmal. Bloß ist von den Gemäuern, in denen einst die Ritter von Nossen und im 14. Jahrhundert gelegentlich die Bischöfe von Meißen logierten, nichts mehr übrig.

Der älteste Teil der heutigen Anlage ist der Westflügel: Den ließ sich Kurfürst August von Sachsen zwischen 1554 und 1557 als opulentes Renaissance-Jagdschloss errichten. Steine waren reichlich vorhanden, man bediente sich da am gerade aufgelösten Kloster Altzella.
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Sonderausstellung auf Festung Königstein: Sachsens Pakt mit Napoleon


Blick von der sächsischen Festung Königstein / Foto: Wikipedia/Nikater/gemeinfrei
Blick von der sächsischen Festung Königstein / Foto: Wikipedia/Nikater/gemeinfrei

„Königreich Sachsen“. In den Ohren der Einwohner muss dieses (im lokalen Dialekt heißt es „Geenichreich“) wie Musik geklungen haben, schließlich war man seit urdenkliche Zeiten „nur“ Kurfürstentum. Und jetzt hatte man einen eigenen König. Toll!

Dummerweise war dieser Friedrich August I. 1806 weniger von Gottes als vielmehr von Napoleons Gnaden als erster Monarch des frischgebackenen Königreichs inthronisiert worden, und das zwei Monate nach der Niederlage bei Jena und Auerstedt.
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