Schlagwort-Archive: Rheinische Burgen

Burg Rheinstein: Symbol der Rheinromantik

Burg Rheinstein: Tolle Lage am Fluss / Foto: Burgerbe.de
Burg Rheinstein: Tolle Lage am Fluss / Foto: Burgerbe.de

Preußen bekam durch den Wiener Kongress eine neue und ziemlich eigenwillige Provinz: Das Rheinland inklusive Karneval, Flönz (Blutwurst) und Mittelrheintal. Für die Preußen-Prinzen war dieser entfernte Winkel ihres Reiches voller verfallener, billig zu habender Burgen eine Art architektonischer Abenteuerspielplatz.

Sie kauften, bauten um – und ließen dabei ihren romantischen Träumen von einem „Deutschen Mittelalter“ freien Lauf: Einer Zeit, die ihrer Ansicht nach geprägt war von edlen, tapferen Rittern, die von ihren Burgen ihre gottesfürchtigen Bauern schützen – und dabei von keinen aufmüpfigen Sozis gestört wurden.

Die erste Anlage, die 1823 Prinz Friedrich von Preußen kaufte und im neugotischen Stil „wiederaufbauen“ ließ, war die Burgruine Voitsberg bei Bingen.
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Schwanenburg 1944: Alliierter Bomber stürzt in den Turm

Die Silouette der Schwanenburg / Foto: Burgerbe.de
Die Silhouette der Schwanenburg / Foto: Burgerbe.de

Vom Berge schaut die Schwanenburg
Hinaus ins Land so weit!
Gott schütze, Gott schirm Dich heut
Und alle Zeit.

Klever Lied*

Die Flak bei Kleve schoss gut an diesem 7. Oktober 1944. Zu gut. Bis zu diesem frühen Nachmittag hatte die prächtige Schwanenburg über dem niederrheinischen Barock-Städtchen den Krieg leidlich überstanden. Aber diesmal brachten 335 englische Bomber Stadt und Burg den Feuersturm, der schon so viele andere Städte vernichtet hatte.
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