Schlagwort-Archiv: Residenzschloss

Schloss Sondershausen: Einsturzgefahr im Nordflügel

Luftbild des Schlosskomlexes / Foto: gemeinfrei
Luftbild des Schlosskomplexes. Der gesperrte Nordflügel ist links im Bild unterhalb des Schlossturms / Foto: gemeinfrei

Schlechte Nachrichten von Schloss Sondershausen. Die Schäden im Mauerwerk des Nordflügels aus der Mitte des 16. Jahrhunderts sind wesentlich gravierender als bislang bekannt. Auch Holzdecken in dem Trakt sind offenbar nicht mehr tragfähig.

Der Nordflügel ist nun wegen Einsturzgefahr gesperrt. Das Liebhabertheater, die Schlosskapelle und die Tapisserie dürfen nicht mehr betreten werden. Auch das Depot des Museums und die Werkstatt der Restauratorin befinden sich in dem gefährdeten Gebäudeteil. Das meldet die Thüringer Allgemeine.

Das hat zur Folge, dass das Museumsdepot in Kürze ausgeräumt werden muss. Es darf zurzeit nur mit einer Sondergenehmigung betreten werden. Das genaue Ausmaß der Schäden steht noch nicht fest. Das schadhafte Mauerwerk ist seit Jahren bereits durch Metallanker gesichert.
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Schloss Sondershausen: Prachtresidenz dank Salz-Reichtum

Die Gartenseite
Die Gartenseite des Westflügels / Fotos: Burgerbe.de

Auf 862 Quadratkilometern von Thüringen (etwas weniger als die Fläche des heutigen Berlins) erstreckte sich bis 1918 das reichlich zerstückelte Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen.

Dem regierenden Fürsten waren rund 90.000 Einwohner untertan (Stand: 1910).

Der Monarch des Mini-Ländchens residierte im prachtvollen Schloss Sondershausen – ein Beispiel dafür, was passiert, wenn adelige Regenten und ihre Frauen 700 Jahre lang weitgehend ungestört an einem Gebäude herumbauen können.
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Darmstädter Residenzschloss: Sanierung für 41 Millionen

Das Residenzschloss in Darmstadt / Foto: Wikipedia/Rudolf Stricker
Das Residenzschloss in Darmstadt / Foto: Wikipedia/Rudolf Stricker/Public Domain

Die Technische Universität Darmstadt will sich den Erhalt ihrer bekanntesten Immobilie, des Residenzschlosses, einiges kosten lassen: 11 Millionen Euro aus TU-Mitteln sowie 30 Millionen Euro vom Land Hessen sollen bis 2016 in die Sanierung fließen. Das meldet Anke Pipke in der Immobilienzeitung.

Das Problem steckt im Boden: Vorgängerbau des im 15. Jahrhundert errichteten und nach der Zerstörung durch Franz von Sickingen (1518) und den Schmalkadischen Krieg (1547) zwei Mal wiederaufgebauten Schlosses war eine Wasserburg der Grafen von Katzenelnbogen.
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