Schlagwort-Archiv: Residenzschloss

Brand auf Huis ten Bosch – Residenz des niederländischen Königspaars

Thronwechsel am 30. April 2013: Der neue König Willem-Alexander mit Maxima und Vorgängerin Beatrix / Foto: Wikipedia / Floris Looijesteijn / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Huis ten Bosch /  Ruben de Rijcke / CC-BY.SA 3.0
Thronwechsel am 30. April 2013: Der neue König Willem-Alexander mit Maxima und Vorgängerin Beatrix / Foto: Wikipedia / Floris Looijesteijn / CC-BY-SA 4.0 / Foto oben: Huis ten Bosch / Ruben de Rijcke / CC-BY.SA 3.0

Auf dem Gelände von Huis ten Bosch, der Residenz des niederlänischen Königshauses, hat es gebrannt. Betroffen war eines der Nebengebäude des Schlosskomplexes bei Den Haag. Offenbar war ein überhitzter Transformator in Brand geraten.

Verletzt wurde durch Feuer und Rauch niemand. Der (Klein)-Brand konnte am Mittwoch schnell gelöscht werden. Der Sachschaden hält sich in Grenzen.

König Willem-Alexander und Königin Maxima dürften achselzuckend weiter repräsentieren.

Alarmstimmung herrscht dagegen bei Teilen der deutschen Yellowpress: „Brand bei Maxima!“ Wenn das kein Seite-1-Thema ist! Tja, wenn der Kaiser 1918 nicht getürmt wäre, hättet ihr heute noch ganz andere Themen…


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Prinz Reuss kauft Schloss Ebersdorf für 100.000 Euro

Schloss Ebersdorf, Südseite / Foto (und Foto oben): Wikipedia / Michael Sander / CC-BY-SA 3.0
Schloss Ebersdorf, Südseite / Foto (und Foto oben): Wikipedia / Michael Sander / CC-BY-SA 3.0

Es gibt noch klangvolle Adelstitel in Deutschland: Heinrich XIX. Prinz Reuss hat das seit 17 Jahren leer stehende Schloss Ebersdorf in Thüringen gekauft.

Verkäufer ist der Saale-Orla-Kreis. Der Kreistag hatte zuvor in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen,
den Kaufpreis für die einstige reuss’sche Residenz mit ihrem Park und 120 Zimmern auf einen eher symbolischen Preis von 100.000 Euro festzusetzen.

Der Notarvertrag zwischen Prinz und Kreis wurde kurz vor Weihnachten unterzeichnet. Prinz Reuss kauft Schloss Ebersdorf für 100.000 Euro weiterlesen

Schloss Sondershausen: Einsturzgefahr im Nordflügel

Luftbild des Schlosskomlexes / Foto: gemeinfrei
Luftbild des Schlosskomplexes. Der gesperrte Nordflügel ist links im Bild unterhalb des Schlossturms / Foto: gemeinfrei

Schlechte Nachrichten von Schloss Sondershausen. Die Schäden im Mauerwerk des Nordflügels aus der Mitte des 16. Jahrhunderts sind wesentlich gravierender als bislang bekannt. Auch Holzdecken in dem Trakt sind offenbar nicht mehr tragfähig.

Der Nordflügel ist nun wegen Einsturzgefahr gesperrt. Das Liebhabertheater, die Schlosskapelle und die Tapisserie dürfen nicht mehr betreten werden. Auch das Depot des Museums und die Werkstatt der Restauratorin befinden sich in dem gefährdeten Gebäudeteil. Das meldet die Thüringer Allgemeine.

Das hat zur Folge, dass das Museumsdepot in Kürze ausgeräumt werden muss. Es darf zurzeit nur mit einer Sondergenehmigung betreten werden. Das genaue Ausmaß der Schäden steht noch nicht fest. Das schadhafte Mauerwerk ist seit Jahren bereits durch Metallanker gesichert.
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Der neuer Herr auf Schloss Detmold heißt Prinz Stephan zur Lippe

Innenhof von Schloss Detmold / Foto: Wikipedia / Nikater / GFDL
Innenhof von Schloss Detmold / Foto: Wikipedia / Nikater / GFDL / Foto oben: Wikipedia / Merete / CC-BY-SA 3.0

Generationswechsel im Hause Lippe: Am 20. August 2015 ist Dr. Armin Prinz zur Lippe gestorben. Er war seit 1949(!) Chef der einst regierenden Adelsfamilie und damit Schlossherr auf Schloss Detmold.

700 Trauergäste gaben dem engagierten Patriarchen die letzte Ehre, schreibt die Landeszeitung, die dazu auch gleich eine Fotostrecke anbietet.

Dem Verstorbenen folgt Sohn Stephan Prinz zur Lippe, ein Rechtsanwalt mit einer Vorliebe für Burgruinen. Er erbt mit dem einst fürstlichen Residenzschloss Detmold eine der großen Vierflügel-Anlagen der Weserrenaissance.
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Schloss Sondershausen: Prachtresidenz dank Salz-Reichtum

Die Gartenseite
Die Gartenseite des Westflügels / Fotos: Burgerbe.de

Auf 862 Quadratkilometern von Thüringen (etwas weniger als die Fläche des heutigen Berlins) erstreckte sich bis 1918 das reichlich zerstückelte Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen.

Dem regierenden Fürsten waren rund 90.000 Einwohner untertan (Stand: 1910).

Der Monarch des Mini-Ländchens residierte im prachtvollen Schloss Sondershausen – ein Beispiel dafür, was passiert, wenn adelige Regenten und ihre Frauen 700 Jahre lang weitgehend ungestört an einem Gebäude herumbauen können.
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