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Schloss Wiehe: Notsicherung und Investor in Sicht

Schloss Wiehe / Foto: Wikipedia / Michael Sander / CC-BY-SA 3.0
Schloss Wiehe / Foto: Wikipedia / Michael Sander / CC-BY-SA 3.0

Bei Denkmalschützern ist das thüringische Schloss Wiehe bestens bekannt: Der burgartige Komplex gilt beim Thema sich ausbreitende Schäden als das „am besten überwachte Objekt in ganz Deutschland“.

Grund: Bei der Sanierung wurde massiv geschlampt. Auf der Schloss-Homepage nimmt der Punkt „Schadensgeschichte“ daher weiten Raum ein.

Doch alle Dokumentation früherer Fehler nutzt nichts, wenn nicht genug Mittel vorhanden sind, um die Schäden nachhaltig zu reparieren. Nun hofft die 1915-Einwohner-Stadt Wiehe an der Unstrut (Kyffhäuserkreis) auf Fördermittel, um wenigstens Notsicherungen ausführen zu können.

Gerade hat die Bürgermeisterin Dagmar Dittmer (CDU) von einem Investor berichtet, der das städtische Schloss in Erbpacht übernehmen möchte, schreibt die Thüringer Allgemeine. Das wäre eine sehr gute Nachricht.
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Bayerische Gemeinde mit 943 Einwohnern kauft Burg Falkenberg

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Burg Falkenberg – wieder aufgebaut in der NS-Zeit durch Hitlers Botschafter in Moskau, Graf von der Schulenburg. Foto: Walter J. Pilsak/Wikipedia/CC Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

Die sanierungsbedürftige Burg Falkenberg (Oberpfalz) ist verkauft: Nach monatelangen Verhandlungen hat die Familie von der Schulenburg ein Angebot der Mini-Gemeinde Falkenberg und des Landkreises Tirschenreuth angenommen. Wie viel Geld tatsächlich geflossen ist, wird bislang nicht verraten, wahrscheinlich haben Gemeinde und Landkreis rund 600.000 Euro auf den Tisch gelegt.

Das Kuriose: Falkenberg hat gerade mal 943 Einwohner. Nur dank eines starken Gewerbesteuerzahlers, der Firma IGZ kann sich der Flecken an der Grenze zu Tschechien die für seine Verhältnisse Riesen-Investition überhaupt leisten.

CSU-Bürgermeister und Planungsgruppe Burg erläuterten in einer Bürgerversammlung die Pläne. Die Sanierung soll rund drei Millionen Euro kosten. Armin Juretzka und Werner Plödt informierten bei der Versammlung über das Sanierungs- und Nutzungskonzept.
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