Schlagwort-Archiv: Niers

Golfen auf Schloss Myllendonk am Niederrhein


Das Wasserschloss Myllendonk in Korschenbroich (Rhein-Kreis Neuss)
Das Wasserschloss Myllendonk in Korschenbroich (Rhein-Kreis Neuss)

Wo der Niederrhein am flachsten und der saftige Boden durch das Flüsschen Niers am feuchtesten ist, dort wollten sich die Herren von Myllendonk im 12. Jahrhundert eine Burg bauen lassen.

Vier Niers-Inseln zogen ihre Aufmerksamkeit auf sich: Ein gut zu verteidigender Standort. Die umliegenden Gehöfte mit Äckern und Weiden versprachen fette Steuereinnahmen. Bloß drohte jedes Türmchen nach ein paar Jahren im niederrheinischen Morast einzusinken.

Die Lösung waren (wie übrigens beim Berliner Schloss) angespitzte Pfähle, die das Fundament absichern. So entstand eine Burg, die später zu Schloss Myllendonk wurde.
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Burg Uda: Kletternde Mädchen verließ der Mut

Ruine von Burg Uda / Foto: Wikipedia / Thomas Inderdohnen/Tiger28 / CC-BY-SA-2.0-DE
Ruine von Burg Uda / Foto: Wikipedia / Thomas Inderdohnen/Tiger28 / CC BY-SA 3.0

Burgruinen stacheln immer wieder zum Klettern an. Das kann aber auch schief gehen. Zwei 15 und 14 Jahre alte Mädchen kletterten am Mittwoch aus Übermut auf die Burgruine Uda in Grefrath, trauten sich aber nicht mehr herunter. Das meldet die Kreispolizei Viersen.

Die beiden Mädchen aus Grefrath hatten sich mit einem befreundeten Jungen an der Burgruine Uda in Grefrath-Oedt getroffen und stachelten sich gegenseitig auf. Beide wollten nicht klein beigeben und kletterten an einem Mauervorsprung der Ruine in die Höhe.
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Per Paddelboot zur Ruine von Burg Wachtendonk


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Die Überreste von Burg Wachtendonk an der Niers (Foto: meins)

Die Erreichbarkeit von Burganlagen ist höchst unterschiedlich. Einige klammern sich an sturmumtoste Bergspitzen und sind nur nach beschwerlichem Aufstieg zu erklimmen, andere liegen bequem in Innenstädten und haben sogar Straßenbahnanschluss. Wer die traurigen Überreste von Burg Wachtendonk sehen will, kommt besonders gut per Paddelboot hin. Direkt davor lockt nämlich eine eigene Anlegestelle.
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Schloss Neersen: Neubau dank Kriegsbeute

Der Dreißigjährige Krieg kostete Millionen das Leben, entvölkerte ganze Landstriche und warf die deutschen Territorien um gut 200 Jahre zurück. Doch der eine oder andere profitierte auch vom Krieg.

Große Vermögen und Ländereien wurden neu verteilt, Söldnerführer kamen zu Reichtümern. Alte Soldatenfamilien hatten Hochkonjunktur. Neben den Zerstörungen gab es dadurch auch allerlei bauliche Renommierprojekte.

Eines davon ist Schloss Neersen bei Willich am Niederrhein.

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