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Burg Hohenzollern: Preußenschloss in Schwaben

Der Innenhof von Burg Hohenzollern. Der Chef ist gerade nicht zu Hause, was man am Flaggenmast sieht (Fotos: Burgerbe.de).
Der Innenhof von Burg Hohenzollern. Der Chef ist gerade nicht zu Hause, was man am Flaggenmast sieht. Fotos: Burgerbe.de.

In Flaggenfragen ist man auf Burg Hohenzollern monarchistisch geblieben. Wenn der junge Chef des Hauses, Georg Friedrich Prinz von Preußen (Jahrgang 1976) auf der Burg weilt, weht auch die Preußen-Flagge am Mast. So war es schon zu Kaisers Zeiten, und auf Schloss Bellevue ist’s ja genauso, wenn der Bundespräsident da ist.

Die Burg im schwäbischen Zollernalbkreis ist die Stammburg der Drei-Kaiser-Dynastie und gehört der Familie noch heute. Sie steht daher auch voll mit Hohenzollern-Nippes, der sich bei so vielen preußischen Königen und den deutschen Kaisern gezwungenermaßen ansammelt.

Viele Stücke aus dem kriegszerstörten Preußenmuseum Schloss Monbijou in Berlin haben hier eine Bleibe gefunden. Vielleicht nicht mehr lange, denn der Prinz möchte das Museum in Berlin neu errichten. Aber noch sind Artefakte und Preußen-Nippes mit mehr oder minder großem Anekdotenwert im Museum der Burg ausgestellt.

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Burg Lahneck: Das Tagebuch der verdursteten Schottin


Portal der Burg Lahneck / Fotos: Burgerbe.de
Portal der Burg Lahneck / Fotos: Burgerbe.de
Viele Burgen sind mit grausigen Geschichten verknüpft. Bei Burg Lahneck bei Koblenz soll diese Geschichte gerade mal 150 Jahre her sein.

Und so geht die Geschichte (zitiert nach Wikipedia):
Die 17-jährige Schottin Idilia Dubb ging 1851 mit ihren Eltern auf einer Rheinreise. Allein unternahm sie einen Ausflug zur Ruine Lahneck, um diese zu zeichnen. Sie kletterte den überwucherten Burgweg hoch und stieg auf einen Turm der Burg Lahneck.

Gerade als sie oben angekommen war, stürzte die morsche Holztreppe unter ihr ein. Aus ca. 20 Meter Höhe sah sie keine Möglichkeit mehr nach unten zu kommen. Idilia versuchte, sich bemerkbar zu machen.

Bauern und Schiffer winkten zwar zurück, doch niemand merkte ihre Not. Schließlich verdurstete sie dort oben. Im Jahr 1860 sollten Bauarbeiter auf dem Turm ihr Skelett entdeckt haben – und daneben lag ihr Tagebuch mit der ebenso erschütternden wie detaillierten Schilderung ihrer letzten Tage.

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