Schlagwort-Archiv: Mumie

Die Mumien von Schloss Sommersdorf


Schloss Sommersdorf in Franken ist bekannt für die Mumien in seiner Gruft / Foto: Wikipedia / Reinhardhauke / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Tilman2007 / CC-BY-SA 3.0
Schloss Sommersdorf in Franken ist bekannt für die Mumien in seiner Gruft / Foto: Wikipedia / Reinhardhauke / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Tilman2007 / CC-BY-SA 3.0

Die Geschichte beginnt mit einem Verfolgungsritt über herbstliche Stoppelfelder. Als französische Soldaten 1806 in Franken auf dem Vormarsch nach Osten sind, erspähen sie in der Ferne einen preußischen Offizier zu Pferd.

Ihnen war klar: Das kann nur ein Spion aus Berlin sein, der die Route von Napoleons Truppen auskundschaften will. Sie nahmen die Verfolgung auf, die sie zu einer alten Burg nahe Nürnberg führte: Schloss Sommersdorf.

Auf den ersten Blick war in der nichts vom mutmaßlichen Hohenzollern-Spion zu sehen. Also suchten sie genauer und stießen dabei auch in die Gruft vor.

Weil so ein Preuße im Besitz von Militärgeheimnissen schließlich überall stecken kann, schreckten sie auch nicht davor zurück, die an beiden Seiten des Raums stehenden Särge zu öffnen.
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Hund eingemauert: Risse in Kapellenwand von Schloss Burgk

Schloss Burgk an der Saale / Foto: Wikipedia / Geisler Martin / CC-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0
Schloss Burgk an der Saale: Hund wurde eingemauert / Foto: Wikipedia / Geisler Martin / Lizenz: CC-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0 / Foto oben: Zacke82 / CC-BY-SA 3.0

Schloss Burgk in Thüringen ist eine erstaunlich gut erhaltene und ziemlich imposante Schloss- und Burganlage auf einem Felsplateau über der Saale-Talsperre Burgkhammer (Saale-Orla-Kreis).

Problematische Nachrichten kommen jetzt aus der Schlosskapelle: In Wänden und der Decke sind Risse aufgetreten. Das örtliche Landratsamt hat die Kapelle vorerst für Besucher gesperrt. Das meldet die Ostthüringer Zeitung.

Ungeklärt ist, ob es sich um einen Denkzettel des Hl. Franziskus, als des Schutzpatrons der Tiere, handelt. Beim Bau der Burg haben die Handwerker in Sachen Tierquälerei nämlich schwer gesündigt…

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Die Mumienhand von Schloss Hohenlimburg


Der Blitz, der in einer Sturmnacht des Jahres 1811 in den Bergfried von Schloss Hohenlimburg einschlug, brachte eine grausigen Fund aus dem Mittelalter ans Licht. Im Gebäude war zunächst nichts mehr zu retten. Die Haube des alten westfälischen Burgturms fing Feuer.

Lichterloh schlugen die Flammen aus dem Turm, in dem sich noch ein Archiv befand. Gut die Hälfte des einst so stolzen Luginsland musste anschließend abgetragen werden.

Der Turm mit seinem Notdach fügt sich seitdem überhaupt nicht mehr in die Symmetrie der Anlage ein. Aber das wr damals egal. Zwischen den verhohlten Holzbalken und den Steinschichten stießen die Arbeiter beim Abbruch auf einen eingemauerten, menschlichen Überrest: Eine mumifizierte Hand, gut im Kalkmörtel konserviert.
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