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Ungeklärter Todesfall bei Burg Altena: Leiche von Recep B. (20) gefunden

Auf dem Fußweg zur Burg Altena im Sauerland wurde die Leiche eines 20-Jährigen gefunden / Foto: Burgerbe.de
Auf dem Fußweg zur Burg Altena im Sauerland wurde die Leiche eines jungen Einwohners der Stadt Altena gefunden / Foto: Burgerbe.de

Am Samstag (5. September 2015) wurde gegen 14 Uhr unterhalb der Burg Altena im Sauerland die Leiche des 20-jährigen Altenaers Recep B. gefunden. Der junge Mann starb durch einen Schnitt am Hals. Allerdings wurde die Tatwaffe bislang nicht entdeckt. Das teilt die Polizei des Märkischen Kreises mit. Die Anteilnahme in Altena ist groß. Nun wird eine unbekannte Person gesucht, mit der Recep zuletzt unterwegs war.

Die Obduktion hat zwar die Todesursache geklärt, aber nicht den Ablauf. Es ist unklar, ob sich der türkischstämmige Mann den Schnitt selber beigebracht hat oder ob er umgebracht wurde. Für letzteres spricht, dass das Tatwerkzeug bislang nicht aufgefunden wurde.

Es könnte allerdings auch von Unbeteiligten mitgenommen oder beseitigt worden sein oder noch irgendwo im hohen Gestrüpp längs des Weges liegen. Die Polizei suchte bereits mit Hunden und einem Metalldetektor. Drei mal wurde das Unwegsame Gelände durchkämmt: Ohne Ergebnis.
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Krefeld: Mutter in Linn erstochen. Sohn (24) verhaftet


Burg Linn: Ein Wahrzeichen von Krefeld
Bekanntestes Gebäude von Krefeld-Linn ist Burg Linn

Schreckliche Nachrichten aus Krefeld: Eine vierfache Mutter (44) wurde in Linn erstochen aufgefunden. Die Polizei nahm ihren Sohn (24) unter Totschlagsverdacht fest.

Am Samstag, gegen 3.30 Uhr, ging bei der Krefelder Polizei der Notruf ein, dass eine Frau mit einem Messer am Hals verletzt worden sei. Rettungskräfte und Polizisten trafen im Mehrfamilienhaus die Tochter (22) und den 24-jährigen Sohn der Schwerverletzten an.

Die Mutter fanden sie im Schlafzimmer auf dem Bett in einer Blutlache vor. Trotz sofortiger Reanimation konnte sie nicht gerettet werden. Die Frau war offensichtlich durch Messerstiche getötet worden. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

Untersuchungen des Tatortes ergaben, dass die Frau offensichtlich auf dem Bett angegriffen und durch eine Vielzahl von Stichen im Brust- und Halsbereich getötet wurden. Hierzu wurden offenbar zwei Messer benutzt, die die Polizei Tatort gefunden hat.

Eine Vielzahl von sogenannten Abwehrverletzungen an den Händen und Unterarmen deuten darauf hin, dass das Opfer sich erheblich gewehrt hatte. Als Tatverdächtiger wurde der 24-jährige Sohn festgestellt und noch am Tatort vorläufig festgenommen. Er hatte sich bei der Tat an der Hand eine Verletzung zugezogen, die genäht werden musste.

Eine Vernehmung des Verdächtigen war nicht möglich. Wie Gerhard Hoppmann, Leiter der Mordkommission mitteilte, war er zu einer Aussage nicht in der Lage. Es liegen Anhaltspunkte dafür vor, dass eine verminderte Schuldfähigkeit oder Schuldunfähigkeit vorliegen könnte. Dies könnte laut Polizei im Zusammenhang mit dem regelmäßigen Konsum weicher Drogen des 24-jährigen stehen.

Die 44-jährige lebte von ihrem Mann getrennt und hat vier erwachsene Kinder.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.

Der 24-jährige wurde heute auf Antrag der zuständigen Staatsanwältin wegen Totschlags-Verdacht dem Haftrichter vorgeführt. Er sitzt in U-Haft.

Das meldet die Polizei in einer Pressemitteilung: „Mutter durch Messerstiche getötet

Nachtrag: Nach der ärztlichen Untersuchung besteht der Verdacht, dass der Verdächtige psychisch krank ist. Er wurde nach Angaben der Polizei in die geschlossene Abteilung einer psychiatrischen Klinik verlegt.

Der Tatort: