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Wiener Prinz kauft und saniert Altes Schloss Penig


Schloss Penig soll saniert werden / Foto: Wikipedia / Michael w / CC-BY-SA-3.0
Schloss Penig soll saniert werden / Foto: Wikipedia / Michael w / CC-BY-SA-3.0

Manchmal lohnt das Warten auf den (Märchen-)Prinzen. Zumindest gilt das im sächsischen Penig. Der in Wien  lebende Jurist Dr. Alfred Prinz von Schönburg-Hartenstein hat das Alte Schloss des Ortes für 210.000 Euro gekauft.

Vertraglich sichert der Adelige nun zu, 1,4 Millionen Euro in die Sanierung zu stecken. Im Gegenzug kommt eine Summe in gleicher Höhe aus dem Bund-Länder-Fonds. Die Stadt Penig gibt 200.000 Euro. 2016 soll die Sanierung dann abgeschlossen sein. Das meldet die Zeitung Freie Presse.
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Internet-Millionär saniert Schloss Weissenhaus

Schloss Weißenhaus an der Ostsee / Foto: Wikipedia/Holger.Ellgaard
Schloss Weissenhaus an der Ostsee / Foto: Wikipedia/Holger.Ellgaard/Lizenz: CC-BY-3.0

Der Internet-Millionär Jan Henric Buettner hat sich einen Lebenstraum erfüllt: Für sieben Millionen Euro hat er 2005 das Dorf Weißenhaus an der holsteinischen Ostseeküste gekauft – mitsamt weißem Schloss und Schlossgarten.

Er will auf dem 75 Hektar großen Gelände ein „Grand Village“, ein luxuriöses Hotel-Resort, einrichten. Ein Restaurant hat die Arbeit bereits aufgenommen. Den Strand kennt Buettner seit seiner Kindheit. Darüber berichtet die Deutsche Welle.

Das heutige Schloss ist der Nach-Nachfolger eines älteren Baus aus der Zeit um 1600. Zwischen 1830 und 1850 hatte Graf Georg Wilhelm von Platen das Herrenhaus von Gut Weißenhaus um eine Etage augestockt und links und rechts noch je einen Flügel mit Flachdach angebaut. Das Haupthaus brannte allerdings 1895 bis auf die Grundmauern nieder.

Das repräsentative „neue“ Schloss, das man heute sieht, ist ein Nachfolgebau mit Anklängen an den Barock, der 1896 auf den alten Fundamenten errichtet wurde. Der 350 Jahre alte Keller blieb durch die Zeiten erhalten. Auf dem Giebel prangt immer noch das herrschaftliche Wappen der Grafen von Platen.

Die Nebengebäude von 1730 und 1817 haben den Brand von 1896 überstanden. Sie waren zunächst als Gästehäuser („Kavaliershäuser“) gedacht, wurden später aber zur Unterbringung der Angestellten des Guts genutzt. 1945 requirierte die Wehrmacht das Schloss, anschließend kamen die Briten.

Nach Abzug der Besatzungstruppen erhielt die Familie das Gut zurück. 2005 erfolgte dann der Verkauf von Schloss Weissenhaus an Buettner. Der hat bis jetzt die beeindruckende Summe von 50 Millionen Euro in das Anwesen gesteckt. Er rechnet damit, dass es am Ende 70 Millionen Euro sein werden.

Das wiederentstandene Kleinod an Schleswig-Holsteins Ostseeküste dürfte bald schon von sich reden machen.

Und hier geht’s zum ausführlichen Bericht der deutschen Welle über Schloss Weissenhaus: „Ein Schloss am Meer