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Chateau de la Rivière: Chinesischer Milliardär Lam Kok stirbt bei Hubschrauberabsturz

Der "Figaro" berichtet über die Pläne des Milliardärs für Chateau de la Rivière / Bild: Screenshot
Der „Figaro“ berichtet über die Pläne des Milliardärs für Chateau de la Rivière / Bild: Screenshot

Chinas Superreiche sind vernarrt in Frankreichs Wein-Chateaux – und kaufen traditionsreiche Domänen auf, wo sie sie kriegen können. Jetzt hat die Jagd nach den Wein-Schlössern mehrere Todesopfer gefordert:

Ein Helikopter mit Tee-Milliardär Lam Kok (46), seinem Sohn (12), einem Übersetzer und dem Piloten an Bord, ist bei Chateau de la Rivière nahe Saint-Emilion (Bordeaux) in die Dordogne gestürzt. Es gibt offenbar keine Überlebenden. Das meldet die Agentur afp.

Die Leiche des Kindes und Trümmerteile des Helikopters sind gefunden worden. Die Suche nach den sterblichen Überresten der anderen Insassen ist seit Tagen im Gange. Helfer mit Booten und Taucher sind im Einsatz, was in der starken Strömung nicht einfach ist.

Tage später konnten das Helikopter-Wrack und eine weitere Leiche aus der Dordogne geborgen werden. Es handelte sich allerdings um keinen der Gesuchten, sondern um einen seit April vermissten Franzosen.
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Wiener Prinz kauft und saniert Altes Schloss Penig


Schloss Penig soll saniert werden / Foto: Wikipedia / Michael w / CC-BY-SA-3.0
Schloss Penig soll saniert werden / Foto: Wikipedia / Michael w / CC-BY-SA-3.0

Manchmal lohnt das Warten auf den (Märchen-)Prinzen. Zumindest gilt das im sächsischen Penig. Der in Wien lebende Jurist Dr. Alfred Prinz von Schönburg-Hartenstein hat das Alte Schloss des Ortes für 210.000 Euro gekauft.

Vertraglich sichert der Adelige nun zu, 1,4 Millionen Euro in die Sanierung zu stecken. Im Gegenzug kommt eine Summe in gleicher Höhe aus dem Bund-Länder-Fonds. Die Stadt Penig gibt 200.000 Euro. 2016 soll die Sanierung dann abgeschlossen sein. Das meldet die Zeitung Freie Presse.
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Internet-Millionär saniert Schloss Weissenhaus

Schloss Weißenhaus an der Ostsee / Foto: Wikipedia/Holger.Ellgaard
Schloss Weissenhaus an der Ostsee / Foto: Wikipedia/Holger.Ellgaard/Lizenz: CC-BY-3.0

Der Internet-Millionär Jan Henric Buettner hat sich einen Lebenstraum erfüllt: Für sieben Millionen Euro hat er 2005 das Dorf Weißenhaus an der holsteinischen Ostseeküste gekauft – mitsamt weißem Schloss und Schlossgarten.

Er will auf dem 75 Hektar großen Gelände ein „Grand Village“, ein luxuriöses Hotel-Resort, einrichten. Ein Restaurant hat die Arbeit bereits aufgenommen. Den Strand kennt Buettner seit seiner Kindheit. Darüber berichtet die Deutsche Welle.

Das heutige Schloss ist der Nach-Nachfolger eines älteren Baus aus der Zeit um 1600. Zwischen 1830 und 1850 hatte Graf Georg Wilhelm von Platen das Herrenhaus von Gut Weißenhaus um eine Etage augestockt und links und rechts noch je einen Flügel mit Flachdach angebaut. Das Haupthaus brannte allerdings 1895 bis auf die Grundmauern nieder.

Das repräsentative „neue“ Schloss, das man heute sieht, ist ein Nachfolgebau mit Anklängen an den Barock, der 1896 auf den alten Fundamenten errichtet wurde. Der 350 Jahre alte Keller blieb durch die Zeiten erhalten. Auf dem Giebel prangt immer noch das herrschaftliche Wappen der Grafen von Platen.

Die Nebengebäude von 1730 und 1817 haben den Brand von 1896 überstanden. Sie waren zunächst als Gästehäuser („Kavaliershäuser“) gedacht, wurden später aber zur Unterbringung der Angestellten des Guts genutzt. 1945 requirierte die Wehrmacht das Schloss, anschließend kamen die Briten.

Nach Abzug der Besatzungstruppen erhielt die Familie das Gut zurück. 2005 erfolgte dann der Verkauf von Schloss Weissenhaus an Buettner. Dieser hat bis jetzt die beeindruckende Summe von 50 Millionen Euro in das Anwesen gesteckt. Er rechnet damit, dass es am Ende 70 Millionen Euro sein werden.

Das wiederentstandene Kleinod an Schleswig-Holsteins Ostseeküste dürfte bald schon von sich reden machen.

Und hier geht’s zum ausführlichen Bericht der deutschen Welle über Schloss Weissenhaus: „Ein Schloss am Meer



Solarworld-Chef Asbeck kauft Gottschalk-Schloss

Schloss Marienfels, Foto: Wikipedia/Tohma (talk)
Ehemaliges „Gottschalk-Schloss“ Marienfels, Foto: Wikipedia/Tohma (talk) / CC BY 3.0

Prominente lassen sich seit eh und je gern auf Schlössern und Burgen nieder. Dicke Mauern und Parks bieten Schutz vor dem gemeinen Volk, falls das nicht gerade in Bastille-Sturm-Laune ist. Und so eine repräsentative Millionen-Immobilie in 1-A-Lage hat neben viel Platz und Spielraum für innenarchitektonisch ambitionierte Gattinnen ja auch Flair.

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1885: US-Millionär kaufte die Schönburg am Rhein


Die Schönburg am Rhein - hier der Hoteltrakt (Palas) und der Barbarossaturm / Fotos: Burgerbe.de
Die Schönburg am Rhein – hier der Hoteltrakt / Fotos: Burgerbe.de

Man nehme: einen der Burgenromantik verfallenen US-Millionär mit reichlich Dollar-Reserven und Entschlusskraft. Diesen lasse man eine verträumte Ruine in malerischer Lage hoch über dem Rhein finden, die gerade als Schnäppchen zu haben ist.

Drumherum kreucht allerlei gutmütiges Landvolk in pitoresken aber etwas fadenscheinigen Trachten (für die niederen Arbeiten und zum Jubeln bei Besuchen der Obrigkeit).

Jetzt die Zutaten einmal kräftig schütteln und ans ZDF schicken.
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