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Sababurg: „Dornröschenschloss-Hotel“ soll Ende 2018 schließen


Eingang zur Sababurg / Foto gemeinfrei / Foto oben: Wikipdia / Presse03 / CC-BY-SA 3.0
Eingang zur Sababurg / Foto gemeinfrei / Foto oben: Wikipdia / Presse03 / CC-BY-SA 3.0

Das Land Hessen hat den Pachtvertrag für das übergional bekannte „Dornröschenschloss-Hotel“ Sababurg im Sommer 2015 überraschend zum Jahresende gekündigt.

Doch die überraschte Pächtefamilie, die das Hotel seit 1960 führt, wehrte sich juristisch. Nun gibt es einen Kompromiss: Der Hotelbetrieb darf zunächst weiterlaufen, im Sommer beginnen derweil Sanierungsarbeiten durch das Land. Spätestens zum 30. April 2018 soll der Pachtvertrag dann enden und der Hotelbetrieb eingestellt werden.

Vieles deutet darauf hin, dass das Land Hessen die Denkmalimmobilie an den Landkreis Kassel abgibt (die Landkreis-CDU lehnt das allerdings ab).
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„Die drei Federn“: Drehort Schloss Mitwitz

Woran merkt man, dass das Jahr bald zu Ende geht? Ein untrügliches Zeichen ist, dass auf irgendeiner Burg TV-Teams für die Öffentlich-Rechtlichen herumhuschen, um das letzte Sommerlicht fürs nächste TV-Weihnachtsmärchen zu nutzen.

2014 passierte das auf Wasserschloss Mitwitz in Oberfranken (laut Eigenwerbung „eines der bedeutendsten Wasserschlösser Bayerns“). Auf dem privaten Anwesen wurde für das ARD-Märchen „Die drei Federn“ gedreht.

Die Hauptrollen spielen Sky DuMont und Michael Schönborn. Die Regie hat Su Turhan. Das meldet der Bayerische Rundfunk, der den Film auch produziert. Mehr zu Burgen und Schlössern in Bayern gibt’s übrigens hier im Blog.
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Märchen-Drehort Spandauer Zitadelle

Die Spandauer Zitadelle mit dem Juliusturm
Die Spandauer Zitadelle mit dem Juliusturm / Eigenes Foto

Mit einer Neuverfilmung des Andersen-Märchens „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ will die ARD das Durchschnittsalter ihrer vergreisten Zuschauerschaft an einem der Weihnachtstage 2013 etwas drücken. Die Askania Media Filmproduktion dreht den Klassiker auf der Spandauer Zitadelle und auf Schloss Marquardt bei Potsdam.

Die Hauptrolle spielt Lea Müller („12 heißt: Ich liebe dich“) an der Seite von Nina Kunzendorf ( „Blaubeerblau“), Jörg Hartmann („Weissensee“), Oliver Korittke („Musterknaben“) und Maximilian Ehrenreich („Der Minister“).

Regie führt Uwe Janson nach einem Drehbuch von David Ungureit. Gedreht wird voraussichtlich bis zum 18. März 2013. Das meldet der RBB, der bei der Produktion die Federführung hat.

Wer so einen Märchen-Drehort sein eigenen nennen möchte, hat gute Karten, sofern er gerade genug liquide Mittel zur Verfügung hat: Schloss Marquardt steht für 9,3 Millionen Euro zum Verkauf (Link zum Exposé).

Denkbar wäre dort ein Fünf-Sterne-Hotel à la Kempinski, das es vor dem Krieg schon einmal im Schloss gegeben hat.