Schlagwort-Archiv: Loire

Blackstone-Chef spendet 3,5 Mio für Gärten von Schloss Chambord

Schloss Chambord mit seinen Rasenflächen (das Foto entstand vor der Überflutung) Foto; Wikipedia / Elementerre / CC-BY-.SA 3.0
Schloss Chambord mit seinen Rasenflächen (das Foto entstand vor der Überflutung) Foto; Wikipedia / Elementerre / CC-BY-.SA 3.0 / Foto oben: Calips / CC-BY-SA 3.0

Der US-Investmentbanker Stephen Allen Schwarzman hat sich lebenslangen freien Eintritt auf Schloss Chambord erkauft. Er zahlte dafür 3,5 Millionen Euro. Das Geld fließt in die insgesamt sieben Millionen Euro teure Restaurierung der Gärten des größten des 400 Loire-Schlösser.

Die ausgedehnten, geometrisch angeordneten Rasenflächen rund um das Schloss waren im Juni 2016 von dem über die Ufer getretenen Loire-Nebenflüsschen Cosson überschwemmt und schwer in Mitleidenschaft gezogen worden.

Das Erdreich musste metertief ausgehoben und neu aufgeschüttet werden.
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Château de la Mothe Chandeniers: Verfall nach Großbrand

Das Loiretal ist derart vollgestopft mit großen Chateaux und kleinen Adelssitzen, dass man Wochen brauchen würde, um sich alles anzusehen.

So kann es vorkommen, dass man zwischen den diversen Hauptsehenswürdigkeiten achtlos an architektonischen Schmuckstücken vorbeifährt.

So habe ich beim Herumfahren zwischen Tours, Chinon und Saumur eine der eindrucksvollsten „Lost-Places„-Ruinen des Tals übersehen, weil ich nicht wusste, dass es sie überhaupt gibt: Das Chateau Mothe Chandeniers bei Les Trois-Moutiers.
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Chateau Chenonceau und die Rache der Medici-Königin


Schloo Chenonceau / Foto: Burgerbe
Schloss Chenonceau / Foto: Burgerbe

Wenn von den Schlössern der Loire die Rede ist, fällt unausweichlich der Name Chenonceau. Nach Versailles steht das malerische Chateau, das gleichzeitieg als Brücke über den Cher fungiert, auf Platz zwei der meistbesuchten Schlösser Frankreichs. Bei der Menge an herrlichen Schlössern will das schon etwas heißen.

Die jährlich 800.000 Besucher haben natürlich zur Folge, dass es im berühmten Korridor, an den Aussichtspunkten und auf den Parkplätzen recht voll werden kann. Der elf Euro teure Besuch (mit Gärten: 15 Euro) lohnt trotzdem, schon allein wegen der garstigen Geschichte zweier Frauen und eines tragischen Turniertods…
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