Schlagwort-Archiv: Kurioses

Burg Ranis: Weihnachtsmann bleibt im Kamin stecken

Das Leben als Weihnachtsmann hat seine Tücken Symbofoto: Astrid Götze-Happe  / pixelio.de
Das Leben als Weihnachtsmann hat seine Tücken Symbofoto: Astrid Götze-Happe / pixelio.de / Foto oben: gemeinfrei

Einem beherzten Feuerwehreinsatz in Thüringen ist es zu verdanken, dass es in diesem Jahr überhaupt Geschenke zu Weihnachten gibt. Wehrleute befreiten den Weihnachtsmann auf Burg Ranis: Beim dortigen Weihnachtsmarkt war dieser im Kamin steckengeblieben.

Große Aufregung auf Burg Ranis: Eigentlich hätte der Weihnachtsmann-Darsteller mit Schwung mit Hilfe eines Schlauchs aus einem Burgkamin rutschen sollen. Bei den Proben hatte noch alles reibungslos geklappt.
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Das gruselige Burgfräulein von Strechau


Burg Strechau bei Lassing in der Steiermark / Foto: Wikipedia / Dietersdorff / CC-BY-SA 3.0
Burg Strechau bei Lassing in der Steiermark / Foto: Wikipedia / Dietersdorff / Lizenz: CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Das Burgfräulein von Strechau / Bild: gemeinfrei

Das Burgfräulein von Strechau hat sich in Schale geworfen: Ein von einem diamantbesetzten Samtkreuz gehaltenes Spitzentuch lässt ihr tief in den Ausschnitt blicken. Ein schicker Hut mit breiter Krempe und kecker Feder krönt das von ihrem offenen rotblonden Haar umflossene Gesamtbild.

Doch statt des hübschen Gesichts der jungen hochzeitswilligen Adeligen aus der Steiermark schaut den Betrachter nur der blanke Burgfräulein-Totenschädel mit lückenhaftem Gebiss an.

Ziemlich makaber.
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Schloss Friedberg: Stadt bestellt Feng-Shui gegen Spuk

Das Wittelsbacher Schloss in Friedberg: Ein Ort voller negativer Energien? Foto: Wikipedia / Franzfoto / Bearbeitung von mir / CC-BY-SA 3.0
Das Wittelsbacher Schloss in Friedberg: Ein Ort voller negativer Energien? Foto: Wikipedia / Franzfoto / Bearbeitung von mir / CC-BY-SA 3.0

Der Streit um die Zukunft des Wittelsbacher Schlosses in Friedberg ist um eine kuriose Volte reicher: Die Stadt Friedberg hat jetzt eine Feng-Shui-Beraterin beauftragt, Ratschläge gegen „negative Kräfte“ im Schloss auszuarbeiten. Das schreibt zumindest die Augsburger Allgemeine.

Landläufig nennt man dieses Phänomen, das jetzt mit reichlich bayerischen Steuergeldern bekämpft werden soll, Spuk.
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Elefantendame vor Schloss Hohentübingen begraben


Schloss Hohentübingen / Foto: Wikipedia / Max Sorglos / CC-BY-SA 3.0
Schloss Hohentübingen: Zeitweise Ruhestätte von Elefantendame Molly / Foto: Wikipedia / Max Sorglos / CC-BY-SA 3.0

Molly war zu Lebzeiten einer der Stars der Wilhelma / Foto: Wikipedia / --Xocolatl (talk) / CC-BY-SA 3.0
Molly war zu Lebzeiten einer der Stars der Wilhelma / Foto: Wikipedia / –Xocolatl (talk) / CC-BY-SA 3.0

Mit einem seltsam süßlichen Geruch fing alles an: Auf einer Wiese am Hasengraben von Schloss Hohentübingen bemerkten Spaziergänger im Sommer 2011 einen ziemlich unangenehmen Duft. Als dieser stärker wurde, schaltete jemand die Behörden ein.

Der Grund für den Gestank vor den schwäbischen Schlossmauern war schnell ermittelt: Er hieß Molly und war bis zum Juli der Stolz des Stuttgarter Tierparks Wilhelma gewesen. Wegen einer unheilbaren Entzündung Vorderfüße musste die 45 Jahre alte Elefantendame eingeschläfert werden.
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Hamburg: Mini-Burg Henneberg ist verkauft


Burg Henneberg hat neue Besitzer / Screenshot Hamburger Abendblatt
Burg Henneberg hat neue Besitzer / Screenshot Hamburger Abendblatt

Eine von Hamburgs skurrilsten Immobilien hat den Besitzer gewechselt: Die sogenannte Burg Henneberg an der Poppenbütteler Schleuse. Die einzige, naja, Burg der Hansestadt besteht aus einem imposanten Turm – mit gerade mal 43 Quadratmeter Wohnfläche (davon 30 Quadratmeter im Hauptraum).

Dafür ist das sie umgebende Anwesen herrschaftliche 3173 Quadratmeter groß. Wie das Hamburger Abendblatt verrät, hat die seit Jahren leer stehende Burg aus dem Jahr 1887 nun neue Besitzer.

Miriam und Jan Helge Hager, Eltern zweier Töchter von zwölf und 14 Jahren, haben die Anlage gekauft – und schon viel Herzblut und Geld investiert (die Zeitung berichtet von insgesamt rund einer halben Million Euro). Dabei sind weder dauerhaftes Wohnen noch gewerbliche Nutzung des Denkmals erlaubt.
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