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Schloss Friedenstein: Tausende Besucher sahen gestohlene Gemälde

Frontalansicht der Fassade von Schloss Friedenstein in Gotha
Schloss Friedenstein in Gotha – vom gegenüberliegenden Museum aus gesehen / Foto (und Foto oben): Burgerbe.de

Es war der spektakulärste Kunst-Diebstahl der DDR: Fünf wertvolle Ölgemälde wurden von einem oder mehreren Unbekannten in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember 1979 auf Schloss Friedenstein gestohlen.

Nach Verjährung des „Kunstraub von Gotha“ genannten Verbrechens, sind die Werke von Jan Brueghel dem Älteren, Anthonis van Dyck, Jan Lievens und Hans Holbein dem Älteren nun heimgekehrt. Plakate verkünden: „Sie sind zurück“

Sie waren in der Woche bis 26. Januar 2020 im herzoglichen Museum Gotha zu sehen. Das Interesse an den Kunstwerken war enorm. Nun gibt es auch Hinweise auf den oder die Täter.
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Schloss Friedenstein 1979: Der „Kunstraub von Gotha“

Schloss Friedenstein / Foto: Wikipedia / Michael Sander / CC-BY-SA 3.0
Schloss Friedenstein / Foto: Wikipedia / Michael Sander / CC-BY-SA 3.0 / Bild oben: Die gestohlenen Gemälde von Schloss Friedenstein, Gotha / Bild: Pressemitteilung Stadt Gotha

In der verregneten Nacht vom 13. auf den 14. Dezember 1979 wurde Schloss Friedenstein bei Gotha zum Ziel eines der spektakulärsten Kunstdiebstähle der Nachkriegszeit. Fünf Ölbilder der niederländischen Malerschule waren die Beute des/der Täter/s.

Ihr damaliger Wert: 4,5 Millionen D-Mark, heute würde man wohl 50 Millionen Euro dafür bekommen. Der Kunstraub aus dem DDR-Museum konnte jahrzehntelang nicht aufgeklärt werden.
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