Schlagwort-Archiv: Königreich Bayern

Schloss Wörth: Festung der Regensburger Fürstbischöfe

Luftbild Schloss Wörth Donau
Luftbild von Schloss Wörth / Foto: gemeinfrei / Oben: Das Tor zum Schloss / Foto: Burgerbe.de

Johannes von Thurn und Taxis (1926-1990) genoss das Jetset-Leben in vollen Zügen, bevor er seine Gloria kennenlernte. Doch dazu braucht auch ein Multimillionär regelmäßig frisches Geld.

Und was liegt da näher, als Familienbesitz zu verkaufen, dessen Erhalt eh nur Kosten verursacht.

Und so trennte sich der Adelige 1978 vom Thurn-und-Taxis-Schloss Wörth an der Donau. Die bestens erhaltene schlossartige Renaissancefestung ging für einen unbekannten Betrag an einen Bauunternehmer.
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Lodenmantel von König Ludwig II. auf Schloss Herrenchiemsee: Bayern erstarren in Ehrfurcht

Ein solcher Mantel des Bayern-Königs ist von den Motten verschont worden / Foto: Bayerische Schlösserverwaltung / Foto oben: Schloss Herrenchiemsee /  Wikipedia / Guido Radig / CC-BY-SA 3.0
Ein solcher Mantel des Bayern-Königs ist von den Motten verschont worden / Foto: Bayerische Schlösserverwaltung / Foto oben: Schloss Herrenchiemsee / Wikipedia / Guido Radig / CC-BY-SA 3.0

Der mittelschwer wahnsinnige Bayern-König Ludwig II. füllt erst nach seinem Tod die Kassen des Freistaats. Die späte Bewunderung gegenüber dem „Kini“ erreicht für Franken und Nicht-Bayern schon humoristische Dimensionen: Nun soll ein Lodenmantel des Pleite-Monarchen Touristenströme zu Schloss Herrenchiemsee locken.

Das Schloss wird am Sonntag, 1. Mai, wiedereröffnet. Zwei Monate lang wurden eine neue Klimaanlage eingebaut und Verbesserungen des Brandschutzes durchgeführt.

Wie die Bayerische Schlösserverwaltung mitteilt, wird aus diesem Anlass „ein privater Mantel Ludwigs II. erstmals im Ludwig II.-Museum präsentiert“.
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Bayern bittet Schlossbesucher zur Kasse


Neuschwanstein: Zwölf Euro Eintritt / Foto: Wikipedia/softeis
Neuschwanstein kostet inzwischen zwölf Euro Eintritt / Foto: Wikipedia/softeis/CC BY-SA 3.0 / Foto oben: Innenhof von Schloss Neuschwanstein / Burgerbe.de

Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) jubelt: Durch kräftige Erhöhungen der Eintrittspreise verbucht der Freistaat eine Rekordeinnahme – 23,5 Millionen Euro mussten Besucher zahlen, weil sie bayerische Burgen und Schlösser sehen wollten.

Das sind 1,5 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Besuche blieb mit 4,9 Millionen etwa gleich. Das meldet die DPA.
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