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„Das kleine Gespenst“ spukt auf Schloss Wernigerode

Schloss Wernigerode: Drehort für "Das kleine Gespenst" / Foto: Burgerbe.de
Schloss Wernigerode: Drehort für „Das kleine Gespenst“ / Foto: Burgerbe.de

Circa 19.000 erhaltene Burgen und Burgruinen gibt es in Deutschland. Wo verfilmt man da am besten Otfried Preußlers Kinderbuchklassiker „Das kleine Gespenst“, der auf der fiktiven Burg Eulenstein im gleichnamigen Städtchen spielt?

Das Filmteam hat sich für Schloss Wernigerode und die Fachwerkstadt Quedlinburg im Harz entschieden. Zwei Wochen lang wimmelte es im Juni 2012 auf der Burg von Schauspieler-Prominenz.

Premiere war am 7. November 2013, gut ein halbes Jahr nach dem Tod von Otfried Preußler (1923-2013). Mit im Film dabei sind unter anderem Anna Thalbach, Herbert Knaup und Uwe Ochsenknecht. Der kleine Geist wird nach den Dreharbeiten digital ins Bild eingefügt.
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Stromberg dreht auf Schloss Garath


RP Online berichtet über die Stromberg-Dreharbeiten auf Schloss Garath. Bild: Screenshot
RP Online berichtet über die Stromberg-Dreharbeiten auf Schloss Garath. Bild: Screenshot

Düsseldorf wird weltweit immer bekannter. Nicht nur, dass Christoph Waltz als Dr. King Schultz in „Django Unchained“ (zwei Oscars) unablässig auf die Altbier-Metropole mit dem debilen Grinse-D-Logo*) hinweist: Nein, nun dreht auch der hierzulande zurecht wesentlich berühmtere Stromberg – aka Christoph Maria Herbst – auf Schloss Garath in Düsseldorf.

RP Online war beim Pressetermin, der sich als kurzes Fotoshooting nach endloser, von arroganten Sprüchen des Filmteams begleiteter Warterei entpuppte.

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„Die Gräfin“: Gedreht auf sächsischen Burgen

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Gräfin Bathory – Bild: Wikipedia/Prskavka

Am 25. Juni 2009 ist „Die Gräfin“ („The Countess“) in die deutschen Kinos gekommen. Erzählt wird die Geschichte der steinreichen aber leider äußerst blutrünstigen und gewissenlosen ungarischen Gräfin Erzsébet Báthory (1560-1614), die – der Legende nach – zum Erhalt ihrer Schönheit im warmen Blut ihrer jungen, unschuldigen Opfer gebadet hat.

Das ist natürlich ein Stoff, der sich prima für die große Leinwand umsetzen lässt. Der Streifen mit reichlich Kunstblut spielt zu großen Teilen auf sächsischen Burgen und Schlössern. So drehten die Hauptdarsteller Julie Delpy und Daniel Brühl unter anderem auf Burg Kriebstein, der Albrechtsburg in Meißen und im Albrechtsdom.

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Der Prinz zu Bentheim als „Burgenscout“ für Filmteams

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Ganz schön burgenlastig: Königreich der Himmel von 2005 (Bild: 20th Century Fox)

Burgen sind ein beliebter Drehort – nicht nur für Action- und Gruselstreifen. Aber woher sollen Filmteams wissen, welche der vielen hundert alten Gemäuer denn für sie geeignet sind? Wo kann man drehen, ohne dass dauernd Touristenhorden ins Bild stampfen, wo stimmen Ambiente, Licht und die Versorgung mit Strom, Kaltgetränken und ggfs. Komparsen?

Oskar Prinz zu Bentheim will da weiterhelfen.

Nach einem Bericht der Münsterschen Zeitung bietet sich der adelige Historiker interessierten Film-Produktionsfirmen als „erster Burgenscout Deutschlands“ an. Reichlich Erfahrung hat der 63-Jährige bereits mit Filmteams gesammelt, die regelmäßig auf dem Gelände von Burg Bentheim drehen.

Dabei merkte er auch, dass es dringend nötig ist für „mehr Sachlichkeit“ im Umgang zwischen adeligen Burgbesitzern und dem Völkchen der Schauspieler / Produzenten zu sorgen. Auf beiden Seiten herrschten gegebenüber den jeweils anderen noch reichlich Vorurteile…

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