Schlagwort-Archiv: Kerpen

Burg Hemmersbach: Sitz des verunglückten Graf Berghe von Trips wird Seminarhotel

Eine Skulpur auf dem Burggelände zeigt Graf Berghe von Trips in seiner Rennfahrer-Montur / Foto: Wikipedia / Tohma / <a href=
Eine Skulpur auf dem Burggelände zeigt Graf Berghe von Trips in seiner Rennfahrer-Montur / Foto: Wikipedia / Tohma / GFDL / Foto oben: Burg Hemmersbach / Foto: Wikipedia / A.Savin / CC-BY-SA 3.0

Wenn der rasende Graf Wolfgang Berghe von Trips gerade nicht bei Autorennen weilte, residierte er auf seiner Burg Hemmersbach in Kerpen bei Köln – und das ziemlich luxuriös mit eigener Reit- und Tennishalle.

Das tragische Ende des Adeligen ist bekannt: 1961 starb Berghe von Trips bei einem Unfall auf der Formel-1-Rennstrecke in Monza durch Genickbruch. Er wurde 33 Jahre alt.

Graf Wolfgang war der letzte männliche Nachkomme derer von Trips. Seine Mutter verließ die Burg und zog in die nahe Villa Trips.

Nun gibt es Neuigkeiten von Burg Hemmersbach: Die Châteauform-Gruppe hat das historische Anwesen gemietet. Sie will hier ein Seminarhotel einrichten.
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Burg Bergerhausen: Drehort für Soko Köln und Cobra 11


Burg Bergerhausen in Kerpen / Fotos: Burgerbe.de
Burg Bergerhausen in Kerpen. Die Kapelle rechts stammt von 1860 / Fotos: Burgerbe.de

Wo ein Erzbischof ein Ländchen regierte, da gab es auch immer viele Burgen. Das ist eigentlich ganz logisch, denn die Kirchenfürsten waren häufig ein kriegerisches Volk und in ständige Händel mit ihren störrischen Nachbarn verwickelt.

Und zur Verwaltung und Verteidigung eines geistlichen Territoriums waren ganze Herrscharen treuer Gefolgsmänner nötig, die im Mittelalter Anrecht auf ein respektables Lehensgut hatten.

Einer dieser Rittersitze „zur Belohnung für treue Dienste“ des Erzbistums Köln war die Burg Bergerhausen in Kerpen, entstanden im 13. Jahrhundert als Heim der Ritter von Bergerhausen.
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Schloss Loersfeld: Gourmettempel der Fürstenbergs


Schloss Loersfeld in Kerpen / Fotos: Burgerbe.de
Schloss Loersfeld in Kerpen / Fotos: Burgerbe.de

Maximilian Freiherr von Fürstenberg-Hugenpoet gehört eines der schönsten Backstein-Schlösser des Rheinlands: Schloss Loersfeld in Kerpen bei Köln.

Heute ist es ein gefragtes Restaurant mit Michelin-Stern. Wer sich die Edel-Gastro nicht leisten will, darf sich den Schlosshof trotzdem anschauen.

Die Gelegenheit sollte unbedingt nutzen, wer schon mal in der Gegend nahe des Autobahnkreuzes Kerpen von A61 und A4 ist. Das Schloss befindet sich seit 1819 im Besitz der von Fürstenbergs. Hauptgebäude ist ein von Wassergräben umgebenes Schlösschen im Stil einer wehrhaften Wasserburg mit vier verspielten Türmchen an den Ecken des Dachs.
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Kerpen: Betrunkener Autofahrer rammt Tor von Schloss Türnich

Schloss Türnich / Foto: Burgerbe.de
Schloss Türnich / Fotos: Burgerbe.de

Autounfall in der Schumi-Stadt: Ein 22-Jähriger hat in der Nacht just vor dem Tor von Schloss Türnich in Kerpen (Rhein-Erft-Kreis) die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er rammte das Schlosstor und beschädigte einen der Torflügel, der nun reichlich schief in den Angeln hängt. Der junge Mann war betrunken – und mit seiner Freundin unterwegs. Das meldet die Polizei.

Der Unfall ereignete sich in der Nacht zu Donnerstag (17. Oktober 2003, 1.45 Uhr). Der Fahrer war auf der Türnicher Maximilianstraße in Richtung Heerstraße unterwegs. An der Einmündung wollte er nach links auf die Heerstraße einzufahren. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Auto und fuhr über die Heerstraße hinweg. Dort prallte das Fahrzeug gegen das Tor des Schlosses Türnich.
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Schloss Türnich: Ein Wasserschloss kämpft gegen Bergschäden

Schloss Türnich / Fotos: Burgerbe.de
Schloss Türnich / Fotos: Burgerbe.de

Rund eine Million Euro hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bislang in Schloss Türnich in Kerpen bei Köln investiert – doch weit größere Mittel sind nötig, um das Schlösschen zu retten und zu sanieren.

Problem: Das typische rheinische Wasserschloss mit der frisch renovierten Fassade steht in einem Gebiet, in dem für den Braunkohlentagebau der Grundwasserstand Anfang der 1970er Jahre künstlich abgesenkt wurde.

Dadurch wird der Boden instabil. Ein Gerüst muss das Schloss mittlerweile von innen stützen, sonst würde die Bausubstanz auseinanderbrechen. Das Schloss in Privatbesitz ist dadurch unbewohnbar.

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