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Wasserschloss Weißhaus: Kölns teuerstes Denkmal zu verkaufen

Schloss Weißhaus von der Luxemburger Straße aus gesehen / Foto: Wikipedia / HOWI / CC-BY-SA 3.0
Schloss Weißhaus von der Luxemburger Straße aus gesehen / Foto: Wikipedia / HOWI / CC-BY-SA 3.0 / Luftbild oben: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0

Welches ist Kölns teuerstes Denkmal? Klar, der Dom! Daran haben die Rheinländer schließlich fast so lange gebaut, wie die Berliner an ihrem Flughafen.

Nein, sagen die Statistiker: Der Dom ist erstens nicht verkäuflich und steht zweitens nur mit 27 Euro in den Büchern des milliardenschweren Kölner Bistums, weißt der Deutschlandfunk.

Das teuerste Denkmal der Frohsinns-Metropole ist aktuell das Wasserschloss Weißhaus im Stadtteil Sülz mit 17 Zimmern. Es steht für 8,4 Millionen Euro zum Verkauf – ein Preis, der derart exorbitant hoch ist, dass Investoren nur indigniert abwinken.
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Schloss Lauterbach: Kapelle wird saniert


Schloss Lauterbach bei Bergkirchen / Foto: Wikipedia / Richard Huber / CC-BY-SA 3.0
Schloss Lauterbach bei Bergkirchen / Foto: Wikipedia / Richard Huber / CC-BY-SA 3.0

An der Instandsetzung der Außenwände der Kapelle von Schloss Lauterbach in Bergkirchen (Landkreis Dachau) beteiligt sich auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) mit 40.000 Euro. In diesen Tagen erreicht den Eigentümer, Dr. Georg Graf von Hundt, der Fördervertrag (das Schloss ist seit mehr als 550 Jahren im Besitz der gleichen Familie).

Neben der DSD unterstützen auch die Bayerische Landesstiftung, das Land, der Landkreis und der Bezirk die Maßnahmen.

Vermutlich entstand ein erstes herrschaftliches Bauwerk in Bergkirchen im 13. Jahrhundert als reine Befestigung. 1449 fiel der Besitz an die Grafen von Hundt, die 1550 im Renaissancestil neue Gebäude anlegten.

Schloss Lauterbach in Bergkirchen © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Matthias Wagner
Schloss Lauterbach in Bergkirchen © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Matthias Wagner

Nach einem Brand während des Dreißigjährigen Krieges und dem Wiederaufbau in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts fand auch die Schlosskapelle Erwähnung in historischen Quellen. Das kleine Gotteshaus wurde an den Nordflügel angefügt, wohl kurz vor 1666.

Es handelt sich dabei um einen einfachen Rechteckbau mit halbrundem Chorschluss. Der Decken- und Emporenstuck der heutigen Kapelle stammt aus dem 18. Jahrhundert, mehrere farbige Fassungen jedoch auch aus dem 19. Jahrhundert.

In den 1950er Jahren erhielt die Kapelle einen neuen Dachstuhl und eine neue Dacheindeckung. Im Inneren sticht das korbbogige Putzgewölbe hervor, eine Empore mit Herrschaftsloge befindet sich im südlichen Kirchenschiff.

Mehr zur Geschichte auf der Homepage von Schloss Lauterbach.

Dieser Artikel basiert auf einer Pressemitteilung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz: „DSD unterstützt die Restaurierung von Schloss Lauterbach in Bergkirchen

Lage des Schlosses in Bergkirchen:



Hund eingemauert: Risse in Kapellenwand von Schloss Burgk

Schloss Burgk an der Saale / Foto: Wikipedia / Geisler Martin / CC-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0
Schloss Burgk an der Saale: Hund wurde eingemauert / Foto: Wikipedia / Geisler Martin / Lizenz: CC-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0 / Foto oben: Zacke82 / CC-BY-SA 3.0

Schloss Burgk in Thüringen ist eine erstaunlich gut erhaltene und ziemlich imposante Schloss- und Burganlage auf einem Felsplateau über der Saale-Talsperre Burgkhammer (Saale-Orla-Kreis).

Problematische Nachrichten kommen jetzt aus der Schlosskapelle: In Wänden und der Decke sind Risse aufgetreten. Das örtliche Landratsamt hat die Kapelle vorerst für Besucher gesperrt. Das meldet die Ostthüringer Zeitung.

Ungeklärt ist, ob es sich um einen Denkzettel des Hl. Franziskus, als des Schutzpatrons der Tiere, handelt. Beim Bau der Burg haben die Handwerker in Sachen Tierquälerei nämlich schwer gesündigt…

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Der Glockenklang von Burg Greifenstein

Kennzeichen von Burg Greifenstein ist der Doppelturm / Fotos: Burgerbe.de
Kennzeichen von Burg Greifenstein ist der Doppelturm / Fotos: Burgerbe.de

Wer es liebt, sich wie ein lebendiger Bassreflexkörper zu fühlen, der stellt sich am besten vor eine möglichst mannshohe Lautsprecherbox der nächsten gut ausgestatteten Vorort-Disco und wartet auf Metallica, Iron Maiden, etc.

Oder er fährt nach Burg Greifenstein (Lahn-Dill-Kreis in Hessen). In den mächtigen, unterirdischen Gewölben des dortigen Geschützturms Rossmühle findet sich eine Glockensammlung. 900 Jahre Glockengeschichte sollen hier dargestellt werden – und man darf fleißig selber den Klöppel schwingen, was speziell bei Kindergruppen beängstigend gut ankommt.

Für das Museum mit seinen  50, größtenteils funktionsfähigen Klangkörpern ist kaum ein anderer Standort denkbar, denn drinnen herrscht in der Regel infernalischer Lärm. Aber die Mauern aus dem 17. Jahrhundert bieten die perfekte Schallisolation. (Mein Besuch fand 2009 statt. 2010 wurde ein Großteil der Glocken entfernt, siehe den Nachtrag.)
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