Schlagwort-Archiv: Horror

„A cure for Wellness“: Drehort Burg Hohenzollern

Burg Hohenzollern: Der Burghof war Drehort für einen Horrorfilm / Foto: 20th Century Fox
Burg Hohenzollern: Der Burghof / Foto: Burgerbe.de / Foto oben: 20th Century Fox

Das Geheimnis ist gelüftet: Auf Burg Hohenzollern in Schwaben wurden im Juli 2015 elf Tage lang Szenen für den neuen Hollywood-Psycho-Thriller „A Cure For Wellness“ gedreht.

Regie führte Gore Verbinski („Fluch der Karibik“/“The Mexican“). Hauptdarsteller sollen Jason Isaacs (Lucius Malfoy aus „Harry Potter“) und Dane DeHaan („Lincoln“/“Spider Man 2″) sein. Deutschlandpremiere ist am 23. Februar 2017.

Zur Handlung heißt es bei Filmstarts.de knapp: „Ein Angestellter wird in die Schweiz geschickt, um seinen Chef aus einem Spa-Zentrum zu holen.

Doch schnell stellt er fest, dass es in dem Haus nicht mit rechten Dingen zugeht und die Betreiber der Einrichtung nicht wirklich an der Genesung ihrer Patienten interessiert sind…“
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Brand im „Draculaschloss“ Schenkendorf


Eingangsbereich von Schloss Schenkendorf, als es noch "Schloss Dracula" hieß / Foto: Wikipedia / OnkelJohn
Eingangsbereich von Schloss Schenkendorf, als es noch „Schloss Dracula“ hieß / Foto: Wikipedia / OnkelJohn / Lizenz: CC BY 3.0 DE

Im leer stehenden Schloss Schenkendorf in Brandenburg hat es am Montag gebrannt. Die Feuerwehr aus Mittenwalde brauchte 1,5 Stunden, um die Flammen zu löschen. Das meldet die Märkische Allgemeine.

Über Schäden in dem 46-Zimmer-Anwesen wurde zunächst nichts bekannt.

Das neoklassizistische Schloss 15 Kilometer südlich von Berlin hat vor allem unter Freunden von Vampirgeschichten Berühmtheit erlangt. 1995 hatte der schillernde Ottomar Rodolphe Vlad Dracula Prinz Kretzulesco das Schloss gekauft: Der – nach eigenen Angaben – letzte Träger des Namens des legendären transsylvanischen Fürstengeschlechts, das sich seit nunmehr 45. Generationen mit einem hartnäckigen Imageproblem herumschlägt.

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Nosferatu-Drehort: Graf Orlok auf der Arwaburg


Thomas Hutter am Tor der Orlok-Burg / Screenshot Youtube
Thomas Hutter am Tor der Orlok-Burg / Screenshot Youtube

Graf Orlok wohnt standesgemäß. Der glatzköpfige Klauenmann aus dem Horrorfilmklassiker Nosferatu (1922), Wegbereiter für ein ganzes Genre bis hin zu heutigen Blutsaugerschnulzen a la „True Blood“, haust auf einer gruseligen Burg.

Regisseur Friedrich-Wilhelm Murnau betrat bei den Dreharbeiten für den epochemachenden Stummfilm Neuland: Er ließ die verfallende Burgkulisse nicht bequem in Berlin nachbauen, sondern fuhr mit der gesamten Schauspielertruppe nach Dolný Kubín in die abgelegene westliche Tatra.

Das Filmteam mitsamt Orlok-Darsteller Max Schreck fand sich also im Sommer 1921 vor einer mehr als hundert Meter über dem Flüsschen Orava aufragenden Felsklippe wieder, gekrönt von der Arwaburg/Burg Orava. 800 Treppenstufen führen hinauf zu einer der schönsten Burgen der Slowakei. Heute kann man sie besichtigen.
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Mary Shelley, Frankenstein und der „explodierte“ Burgturm

Burg Frankenstein im Odenwald / Foto: Burgerbe.de
Burg Frankenstein im Odenwald / Foto: Burgerbe.de

Apropos Grusel. Hat Frankenstein-Autorin Mary Shelley Burg Frankenstein besucht und sich von den örtlichen Erzählungen inspirieren lassen? Die Frage ist umstritten. Fakt ist, dass die Burg Namensgeberin des 1818 erschienen Romans der Engländerin ist.

Als Erbauer der Burg, erste Erwähnung 1252, wird Ronrad Reiz von Breuberg genannt. Er hat den Besitz erheiratet. Im 16. Jahrhundert wurde die alte Wehrburg um eine Bastion ergänzt. 1662 fiel die Anlage an Hessen-Darmstadt.

Wie viele andere Burgen (z.B. Leuchtenburg oder Marksburg) wurde sie danach rund 100 Jahre lang als Gefängnis und Invalidenhaus genutzt und verfiel anschließend.
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